Obwohl alles gut gegangen ist, dauerte die Reise doch etwas länger als vorgesehen. Nach unserer Ankunft um 21:30 Uhr mussten wir in Windeseile zum Nachtessen. Bis alle verpflegt waren dauerte es eine Weile und ich war froh, endlich zu Bett gehen zu können.
Bei der Anreise gestern war in Tschechien sehr schönes Wetter und es gab einen sehr schönen Eindruck von der Gegend. Was Auffällt sind die sehr weiten Felder. Unsere Bauern würden grosse Augen machen.
Weil wir bereits recht nördlich sind, ist es am Abend viel länger hell und heute morgen schien mir bereits um 4 Uhr die Sonne ins Gesicht. Der Wechsel von Hell zu Dunkel dauert hier etwa 2-3 Stunden, bei uns sind es ja bloss 1-2 Stunden und am Äquator geht's noch einmal schneller.
Unser Hotel in Trotnov ist sehr einfach gehalten und kommt etwas im sozialistischen Baustiel daher. Das Hotel und das Dorf konnte ich bisher noch nicht inspizieren. Ich muss heute aber noch am EC-Automat Kronen wechseln und werde auf dem Weg beim benachbarten Lidel schauen was es so gibt.
Blöderweise habe ich meine ganze Riegel-, Gel- und Sportgetränke Sammlung zu Hause vergessen. Doppelt blöd, weil ich mich am GP extra damit eingedeckt hatte. Zur Not werden die mitgebrachten Biberli, das Tuttifrutti und eine Büchse Müesli herhalten müssen.
Liebe Grüsse, Tinu
Donnerstag, 23. Mai 2013
Mittwoch, 22. Mai 2013
Masters Europameisterschaften in Úpice
Angemeldet bin ich für das 10km-Strassenrennen und den Halbmarathon. Die besseren Chancen rechne ich mir für den Halbmarathon aus, deshalb werde ich das 10km-Strassenrennen dosiert angehen und schauen was geht.
Gefühlsmässig hat mir der GP von Bern in diesem Jahr nicht so zugesetzt wie sonst und ich bin optimistisch, dass ich mich bis zum ersten Renntag wieder gut erholt habe. Wie gut, zeigt sich erst am Rennen selber. Ich werde also während den 10km entscheiden müssen, wieviel Einsatz ich geben soll.
Die Anreise dauert 10 oder mehr Stunden. Schon etwas lang, aber wenn der Car bequem ist, sollte es eigentlich gut gehen. Leider sind die Wetterprognosen nicht so toll. Am Freitag sollte es noch einigermassen trocken bleiben, für Sonntag sieht es leider nicht so gut aus. Jedenfalls sind die dicken Handschuhe im Gepäck.
Betreffend Teilnehmer und Konkurrenz kann ich nicht viel sagen, ich kenne ausser Markus Gerber und den anderen Schweizer niemand. Es kann sein das Teilnehmer dabei sein werden, die noch einen Zacken schneller sind als ich. Ich kann einfach nur so schnell laufen wie es geht. Deshalb bin ich bis jetzt auch nicht gross nervös. Das kann sich aber noch ändern ;-)
Anhand der Rangliste der EM vor 2 Jahren sollte aber ein Platz in den ersten 10 machbar sein. Ich lasse mich überraschen.
Grosse Gedanken mache ich mir über die Verpflegung. Das tschechische Essen ist meines Wissens nicht gerade die ideale Sportlernahrung. Ich mache mir etwas Sorgen, ob ich dort kriege was ich brauche. Da schwingen die alten Erfahrungen mit, als ich während meiner Juniorenzeit ein Radrennen in der damaligen Tschecheslovakei gefahren bin (Friedensfahrt). Es war noch zur Zeit des eiserne Vorhangs und ich weiss noch genau, dass es nur Aufschnitt (Schinken), pochierte Eier und vorallem immer Essiggurken gab. Die mitgenommenen Schweizer Müesli waren das einzige Schlaue, was es zu essen gab. Die Müesli wurden entsprechend zu Höchstpreisen gehandelt und jedes Körnchen wurde andächtig genossen. Nun, so schlimm wird es bestimmt nicht mehr sein, aber ich werde schon ein paar Riegel und mein gewohntes Müesli in die Tasche packen.
Programm
Do 23.05.2013 / 07:15 Uhr: Anreise nach Úpice mit dem Car (ca. 10 Stunden Fahrt)
Fr 24.05.2013 / 18:00 Uhr: Start 10km Strassenrennen
So 26.05.2013 / 09:00 Uhr: Start Halbmarathon
Mo 27.05.2013: Rückreise in die Schweiz
Sonntag, 19. Mai 2013
GP Bern 18.5.2013
Mit dieser Ausgangslage hatte ich insgeheim eine neue PB erwartet. Dies hat leider nicht ganz geklappt, aber dennoch bin ich mit der Zeit von 56:33 Minuten sehr zufrieden. Rangmässig konnte ich mich vor Läufer klassieren, die sonst weit vor mir liegen.
Da meine direkten Konkurrenten nicht am Start waren, war der Kategoriensieg, mehr oder weniger eine klare Sache. OK, ganz sicher ist man nie. Es gibt immer die Möglichkeit, dass ein nicht bekannter Läufer, zum Beispiel aus dem Ausland, noch einen Zacken schneller läuft.
Nach dem ich bereits mehrmals am GP gelaufen bin, brauche ich keine grossen Zeitvorgaben mehr. Ich kann weit gehend nach dem Gefühl laufen. Im Ziel hatte ich allerdings den Eindruck, dass ich ohne "einzugehen", durchaus noch etwas mehr ans Limit hätte gehen könnte.
Mein grosser Wunsch war, die Kategorie zu gewinnen und auf dem Podest neben Haile Gebrselassie zu stehen.
Auch für mich, als Marathon-Läufer sowieso, ist Haile mit seiner Lebenseinstellung, seiner Art und wie phantastisch er läuft, ein grosses Vorbild. Leider musste Haile an die Doppingkontrolle und konnte nicht an der Siegerehrung teilnehmen (3 Stunden nach dem Zieleinlauf ?!?) . Schade! Zum Glück habe ich Haile bei der Startnummernausgabe bereits gesehen. Immerhin. Mit Aussicht auf das Treffen auf dem Podest, habe ich es mir leider verkniffen, ihn für eine Autogramm zu bedrängen. Für ein gemeinsames Foto fehlte mir sowieso der notwenige Fotosupport durch jemand anders. (Photo geschossen von meiner Frau Marimar)
Die Doppingkontrolle wurde am GP in einem Ausmass durchgeführt, wie ich es noch nie zu vor gesehen hatte. Gleich Scharenweise wurden Läufer zur Kontrolle aufgefordert. Mich wollten sie nicht testen, dafür wurde meinen Trainingskollegen, mit dem ich im Ziel soeben über das Rennen diskutierte, aufgeboten. Es hätte mich auch interessiert, getestet zu werden. In Erinnerung an meine aktive Radrennzeit, war ich dann doch froh, dass ich nicht zur Kontrolle musste. Kurz nach dem Rennen ist man dermassen dehydriert, dass es fast nicht möglich ist, die verlange Menge zu pinkeln und erst noch unter Aufsicht.
Schade, die Kontrolle über ein so grosse Anzahl Athleten erwies sich meines Erachtens als Farce, da sich Läufer, denen die Prozedur zu mühsam war, einfach unbemerkt aus dem Staub machen konnten (vielleicht auch solche mit schlechtem Gewissen).
Adidas Adios Boost
Meine neuen Boost werde ich an der Masters-EM nächsten Sonntag für den Halbmarathon laufen. Hoffentlich machen sie mich so schnell wie Haile, er hat die gleichen Schuhe am GP getragen ;-)
Sonntag, 5. Mai 2013
Chäsizerlouf 4.5.2013
An den Start des Chäsitzerlouf ging ich diesmal mit gemischten Gefühlen. Auf der einen Seite fühle ich mich vom Marathon bereist sehr gut erholt, auf der anderen Seite weiss ich, dass der Schein trügen kann. Ich kann mich noch sehr gut Erinnerung, als ich das letzte Mal, genau vier Wochen nach dem Zürich Marathon, am Chäsitzer nach 8km ziemlich in den Hammer lief. Diesmal war es zum Glück viel besser. Noch nicht so spritzig, aber trotzdem konnte ich die ganze Distanz sehr gut laufen. Immerhin war ich fast eine Minute schneller als im letzten Jahr ohne Marathon in den Beinen. OK, im letzen Jahr war es fast 30 Grad warm. Da mir die Hitze nicht so viel ausmacht, ist die Minute für mich sehr hoch zu werten.
In der Alterskategorie wurde ich Zweiter. Stefan Kneubühl, der Sieger, ist einfach schneller. Auch wenn ich zuvor eine recht harte Traningswoche hatte, gibt am Vorsprung nichts zu diskutieren.
Ein sehr, sehr kleines Detail, aber für mich fast das Wichtigste vom Tag: Ich habe die Schuhbändel bei meinen Laufschuhen anders eingezogen und damit ein extrem besseres Laufgefühl. Adidas schnürt seit längerem die Schuhe in der Lasche von aussen nach innen. Damit kann sich der Schuhbändel weniger zurückziehen, dafür können die Schuhe nicht so fein zusammen gezogen werden. Ich habe deshalb auf die Schnürung von innen nach aussen gewechselt und für mich ist es wie eine andere Welt. So exakt geschnürt rutsche ich nicht mehr in den Schuhen und kann mich besser auf den Abdruck konzentrieren.
In der Alterskategorie wurde ich Zweiter. Stefan Kneubühl, der Sieger, ist einfach schneller. Auch wenn ich zuvor eine recht harte Traningswoche hatte, gibt am Vorsprung nichts zu diskutieren.
Ein sehr, sehr kleines Detail, aber für mich fast das Wichtigste vom Tag: Ich habe die Schuhbändel bei meinen Laufschuhen anders eingezogen und damit ein extrem besseres Laufgefühl. Adidas schnürt seit längerem die Schuhe in der Lasche von aussen nach innen. Damit kann sich der Schuhbändel weniger zurückziehen, dafür können die Schuhe nicht so fein zusammen gezogen werden. Ich habe deshalb auf die Schnürung von innen nach aussen gewechselt und für mich ist es wie eine andere Welt. So exakt geschnürt rutsche ich nicht mehr in den Schuhen und kann mich besser auf den Abdruck konzentrieren.
Dienstag, 23. April 2013
Bereits gut erholt
Vom Zürich Marathon habe ich mich sehr rasch erholt und bereits nach zwei Wochen fühle ich mich bereit für ein nächstes Rennen. Ein richtiger Energieschub waren die endlich etwas wärmeren Temperaturen. Ich konnte in der letzten Woche wieder Einheiten im nahezu Renntempo laufen und einen Longjogg über 28km war auch schon im Programm. Heute Abend gibt es im STB-Training die Probe auf das Exempel. Ich werde die erste Belastung im Renntempo machen.
Dass ich in Zürich an der Kälte überhaupt keinen Spass hatte, zeigt das untenstehende Foto eindrücklich :-) So schlecht wie ich aussehe, habe ich mich auch gefühlt!
Zu den verzerrten Gesichtsausdrücken beim Laufen habe ich einen Interessanten Artikel gelesen:
Um nicht unnötig Energie zu verschwenden sollten bei Laufen die nicht oder weniger benötigten Muskeln möglichst locker gehalten werden. Versucht mal vor dem Spiegel zu lachen. Die Gesichtsmuskeln spannen sich (ist ja logisch) und man zieht automatisch die Schultern etwas hoch. Mit entspannter Gesichtsmuskulatur (inkl. Augenpartie) sieht das Gesichts sofort etwas teilnahmslos aus. Also, wenn ich auf den Fotos alt aussehe, ist dies nicht ein Zeichen, dass ich müde und kaputt bin, sondern dass ich entspannt am Energiesparen bin. Es ist ja schliesslich kein Schönheitswettbewerb sondern ein hartes Rennen :-)
Dass ich in Zürich an der Kälte überhaupt keinen Spass hatte, zeigt das untenstehende Foto eindrücklich :-) So schlecht wie ich aussehe, habe ich mich auch gefühlt!
Zu den verzerrten Gesichtsausdrücken beim Laufen habe ich einen Interessanten Artikel gelesen:Um nicht unnötig Energie zu verschwenden sollten bei Laufen die nicht oder weniger benötigten Muskeln möglichst locker gehalten werden. Versucht mal vor dem Spiegel zu lachen. Die Gesichtsmuskeln spannen sich (ist ja logisch) und man zieht automatisch die Schultern etwas hoch. Mit entspannter Gesichtsmuskulatur (inkl. Augenpartie) sieht das Gesichts sofort etwas teilnahmslos aus. Also, wenn ich auf den Fotos alt aussehe, ist dies nicht ein Zeichen, dass ich müde und kaputt bin, sondern dass ich entspannt am Energiesparen bin. Es ist ja schliesslich kein Schönheitswettbewerb sondern ein hartes Rennen :-)
Montag, 8. April 2013
Zürich Marathon (7.4.2013)
Es hat wieder zum CH-Meistertitel bei den M50 gereicht, dass
freut mich sehr. Das Rennen selber war nicht ganz so toll. Für mich einfach
viiiel zu kalt. Vor allem die Bise ging durch Mark und Bein. Den grössten Teil
der Strecke hatte ich zudem Gegenwind. Man glaubt es kaum, aber genau als ich
beim Kulminationspunkt war, hat der Wind von Südwest auf Nordost gedreht. Weil
dann nicht mehr viel zu holen war, habe ich auf den letzten Kilometer den
Schongang eingelegt. Jetzt komme ich schon wieder recht gut die Treppe runter und es tut nicht so viel weh wie sonst nach einem Marathon.
Zuerst war ich noch recht zuversichtlich endlich etwas gegen meine
kalten Hände gefunden zu haben. Am Samstag machte ich einen positiven Test mit
Wärmebeuteln. Mit den Beuteln in den Handschuhen, hatte ich überraschend wohlig
warme Hände. Den Test machte ich mit einem Produkt von der Migros. Die besseren vom Vaucher sparte
ich mir für das Rennen auf. Es war eine grosse Endtäuschung als ich beim Start
feststellte, dass die Vaucher-Wärmebeutel nicht richtig zünden wollten und nur
für kurze Zeit lauwarm wurden. Schade, denn nach 25km konnte ich die linke Hand
abschreiben und bei Kilometer 30 war auch rechts nichts mehr zu machen.
Bei solcher Verhältnissen kann der Körper, nach meiner Erfahrung,
während ca. 1-1/2 Stunden der Kälte entgegenhalten, dann werden die Muskeln steinhart
und die Schläge beim Laufen fahren doppelt ein. Da wird jede Kurve zur Qual und
jede Unebenheit der Strasse zum Hindernis. Entsprechend waren meine Fussgelenke
ziemlich weich geklopft. Umso mehr freut es mich, dass ich bis Kilometer 40
sauber auf dem Vorfuss laufen konnte und nur die letzten Kilometer zur Schonung
etwas runder laufen musste.
Am Zürich Marathon ist es immer etwas komisch. Ich habe dauernd
das Gefühl die Strasse steigt an. Ich habe mir Stellen gemerkt und mir gesagt „wenn
Du wieder zurück läufst, geht es dort runter“ Ich habe die Stelle nicht mehr bemerkt.
Der ursprüngliche Grund für die Anmeldung am Zürich Marathon war
der Wunsch, einmal einen Negativsplit zu schaffen. Negativsplit bedeutet, die
zweite Hälfte schneller als die Erste zu laufen. Ich war nahe dran, aber auf
dem letzten Viertel habe ich nochmals 2 Minuten versenkt. Ich glaube es liegt
mir besser, gleich von Beginn weg meinen Rhythmus zu laufen, auch wenn es auf
der zweiten Hälfte nicht mehr so schnell geht.
Gesamtzeit: 2:36.34
Start - 1/4 Marathon: 38.40
1/4 Marathon - 1/2 Marathon: 38.32
1/2 Marathon - 3/4 Marathon: 38.44
3/4 Marathon – Ziel: 40.36
Nun habe ich meine nächsten Ziele im Fokus. Ich laufe den GP und
dann die Senioren-EM in Tschechien.
Mittwoch, 3. April 2013
Reddy for Marathon
Es ist immer das Selbe: Ein paar Tage vor dem Marathon fühle ich mich müde und träge obwohl ich sehr gut darauf achte, jetzt nichts mehr falsch zu machen und das richtige Mass an Belastung zu finden. Gar nichts tun ist genau so schlecht, wie in den letzten Tagen noch zu versuchen, etwas versäumtes nachzuholen.
Ich freue mich jeweils auf die Umstellung auf Sommerzeit. In diesem Jahr trifft mich die Umstellung aber etwas ungünstig. Eine Woche Angewöhnung an den verschobenen Schlafrhythmus ist in der Regel normal. Dann habe ich mir angewöhnt, bereits in der Vorwoche so aufzustehen, wie ich es am Renntag muss. Das heisst für Zürich um 5:00 Uhr aus den Federn. Inklusive Sommerzeitumstellung stehe ich jetzt also 1-1/2 Stunden früher auf. Dass spürt man schon.
Übrigens ist die Idee hinter dem "wie am Renntag aufstehen" nicht die Schlafmenge (ich komme am Morgen immer gut auf Touren), sondern die Anpassung des Stoffwechsels. So kann ich steuern, dass ich am Renntag noch vor dem Rennen gut aufs WC gehen kann. Es gibt fast nichts dümmeres als verstopft ein Rennen zu laufen und dann auch noch ein Marathon.
Für diese Woche folge ich einer Trainingsempfehlung, die ich im letzten Herbst für den Lausanne-Halbmarathon ausprobiert habe. Am Montag habe ich 5km Belastung im Marathontempo, am Dienstag 4km, am Mittwoch 3km und so weiter bis Freitag 1km. Am Samstag gibt es nur noch leichtes Footing, Material ausprobieren und schauen wie sich das Wetter an fühlt (also um 8:30 Uhr draussen sein, wie am Renntag).
Betreffend Laufschuhe habe ich mich jetzt für den Adidas Adios entschlossen. Lange waren der Adidas Mana meine Wahl für Zürich. Sie sind im Gegensatz zum Adios leicht gestützt, was auf dem letzten Marathon-Kilometer, wenn die Fussmuskulatur müde ist, ein Vorteil sein kann. Zudem sind sie sogar ein paar Gramm leichter als die Adios (nicht entscheidend). Dafür ist die Abdruckphase des Mana mehr Richtung Zehenspitz und nicht wie beim Adios auf der Fussballe. Beim Laufen empfinde ich das zweite als schneller.
Nun bin ich gespannt wie sich das Wetter am Sonntag entwickelt. Die Kälte und die starke Bise werden vermutlich meine grössten Gegener sein. Vor ein paar Tagen sah die Prognose für Sonntag gar nicht so schlecht aus. Im Moment steht die Prognose auf stark Bewölkt, 3-5 Grad und ca. 11km/h Gegenwind :-((
In Aussicht auf das vermutlich nicht optimale Wetter (es könnte noch Regen dazu kommen, dann wird es richtig schlimm) habe ich viele Handschuhe und Handschuhkombinationen ausprobiert. Vermutlich habe ich schon eine kleine Handschuh-Phobie und müsste bald Handschuh-Aktien kaufen.
Viele Grüsse
Martin
Ich freue mich jeweils auf die Umstellung auf Sommerzeit. In diesem Jahr trifft mich die Umstellung aber etwas ungünstig. Eine Woche Angewöhnung an den verschobenen Schlafrhythmus ist in der Regel normal. Dann habe ich mir angewöhnt, bereits in der Vorwoche so aufzustehen, wie ich es am Renntag muss. Das heisst für Zürich um 5:00 Uhr aus den Federn. Inklusive Sommerzeitumstellung stehe ich jetzt also 1-1/2 Stunden früher auf. Dass spürt man schon.
Übrigens ist die Idee hinter dem "wie am Renntag aufstehen" nicht die Schlafmenge (ich komme am Morgen immer gut auf Touren), sondern die Anpassung des Stoffwechsels. So kann ich steuern, dass ich am Renntag noch vor dem Rennen gut aufs WC gehen kann. Es gibt fast nichts dümmeres als verstopft ein Rennen zu laufen und dann auch noch ein Marathon.
Für diese Woche folge ich einer Trainingsempfehlung, die ich im letzten Herbst für den Lausanne-Halbmarathon ausprobiert habe. Am Montag habe ich 5km Belastung im Marathontempo, am Dienstag 4km, am Mittwoch 3km und so weiter bis Freitag 1km. Am Samstag gibt es nur noch leichtes Footing, Material ausprobieren und schauen wie sich das Wetter an fühlt (also um 8:30 Uhr draussen sein, wie am Renntag).
Betreffend Laufschuhe habe ich mich jetzt für den Adidas Adios entschlossen. Lange waren der Adidas Mana meine Wahl für Zürich. Sie sind im Gegensatz zum Adios leicht gestützt, was auf dem letzten Marathon-Kilometer, wenn die Fussmuskulatur müde ist, ein Vorteil sein kann. Zudem sind sie sogar ein paar Gramm leichter als die Adios (nicht entscheidend). Dafür ist die Abdruckphase des Mana mehr Richtung Zehenspitz und nicht wie beim Adios auf der Fussballe. Beim Laufen empfinde ich das zweite als schneller.
Nun bin ich gespannt wie sich das Wetter am Sonntag entwickelt. Die Kälte und die starke Bise werden vermutlich meine grössten Gegener sein. Vor ein paar Tagen sah die Prognose für Sonntag gar nicht so schlecht aus. Im Moment steht die Prognose auf stark Bewölkt, 3-5 Grad und ca. 11km/h Gegenwind :-((
In Aussicht auf das vermutlich nicht optimale Wetter (es könnte noch Regen dazu kommen, dann wird es richtig schlimm) habe ich viele Handschuhe und Handschuhkombinationen ausprobiert. Vermutlich habe ich schon eine kleine Handschuh-Phobie und müsste bald Handschuh-Aktien kaufen.
Viele Grüsse
Martin
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