So, jetzt habe ich erfahren welche Startnummer ich am GP hab. Ich werde mit er Nummer 35 laufen. Es ist wieder eine Elite-Nummer. Vermutlich habe ich sie mit meiner guten Leitung im letzten Jahr verdient, da ist es mir ja wirklich ausgezeichnet gelaufen. Wenn ich aber so auf den Eliteblock schaue, wird mir schon etwas komisch. Ich fühle mich etwas depaziert in Mitten der bekannten und schnellen Namen. Was solls ich werde es geniessen und wie immer versuchen, dass ich nicht der langsamste Elite-Läufer bin. Diesmal wird es aber recht schwer, da bin ich sicher.
Gesten habe ich gegen meinen Trainingsplan fürs STB-Training entschieden. Die 7x1000m auf der Bahn haben mir gut getan. Läuferisch läuft es recht gut und ich kann ohne Bescherden laufen. Das ist schon mal super. Der Trainingsrückstand ist aber immer noch offensichtlich, auch wenn ich fast von Tag zu Tag schneller werde. Jetzt kann ich bis am Wochenende noch versuchen rauszuholen was zu holen ist, dann muss ich mich bis zum GP still halten. Ich erwarte in diesem Jahr keine Sensationszeit und ein Platz auf dem Treppchen wäre schon fast eine Sensation.
Dienstag, 3. Mai 2016
Sonntag, 1. Mai 2016
Chäsitzerlouf - Es geht wieder!
Kurz nachgerechnet sind über 8 Monate vergangen seit ich mein letztes Rennen gelaufen bin. Es war schon ein komisches Gefühl nach so langen Zeit, wieder die Renntasche zu packen. Was sonst in paar Handgriffen bereit war, musste ich mir etwas zusammen suchen. Ich war auch viel nervöser als sonst. Zwar ist das Laufgefühl ist in den letzten drei Wochen fast täglich besser geworden und dass ich noch nicht ganz so schnell bin ist halt so. Was ich aber wirklich drauf habe, wird sich erst am Rennen zeigen. Umso schwerer war zu entscheiden, welches Anfangstempo ich wählen soll. Ich hatte keine Ahnung und mit dem starken Gegenwind wusste ich, dass die zweite Hälfte hart wird.
Mit dem Rennen bin ich recht zu frieden. Ich stehe genau dort wo ich erwartet hatte. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass ich bereits wieder Zeiten wie vor einem Jahr laufe. Wenn man aber bedenkt, dass ich erst Mitte März wieder richtig trainieren konnte, ist die Steigerung nicht schlecht. Das die Form noch nicht top ist, spürte ich im Gegenwind. Mir fehlt einfach noch die Kraft und deshalb musste ich doch ziemlich leiden. Aber das war zum Glück ja auch ein gutes Training.
Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich eine Minute länger gebraucht. Es hat zum Glück trotzdem zum Kategoriesieg gereicht. Auch wenn nur knapp (nur 10 Sekunde Vorsprung). Wär hätte das vor kurzem gedacht. Es ist schon fast wie ein kleines Wunder.
Jetzt bin ich auf die Analyse des Rennens gespannt:
Letztes Jahr war ich ca. eine Minute schneller. Die Woche vorher hatte ich etwa gleich hart trainiert (kein Tapering fürs Rennen). Betreffend Trainingsplan war ich im letzten Jahr aber deutlich weiter. Der Gegenwind scheint keine Entschuldigung zu sein. Andere Läufer, die ich als Referenz nehmen kann, waren beide Jahre annähernd gleich schnell. Dass ich doch nicht soweit weg bin, wie es scheint, zeigt der Vergleich mit Adrian Kindler. Ich kenne ihn gut. Er hat mich ungefähr 3km vor dem Ziel überholt. Mit einer etwas besseren Form wäre sein Tempo haltbar gewesen. Er hat mir bis ins Ziel noch ein halbe Minute abgenommen.
Das nächste Rennen ist der GP. Nun hoffe ich in den zwei verbleibenden Wochen noch weitere Fortschritte zu machen und dann sieht es gut aus, dass ich auch diesmal unter einer Stunde laufen kann. Das wäre dann schon das zweite Wunder :-)
Mit dem Rennen bin ich recht zu frieden. Ich stehe genau dort wo ich erwartet hatte. Natürlich hätte ich mir gewünscht, dass ich bereits wieder Zeiten wie vor einem Jahr laufe. Wenn man aber bedenkt, dass ich erst Mitte März wieder richtig trainieren konnte, ist die Steigerung nicht schlecht. Das die Form noch nicht top ist, spürte ich im Gegenwind. Mir fehlt einfach noch die Kraft und deshalb musste ich doch ziemlich leiden. Aber das war zum Glück ja auch ein gutes Training.
Im Vergleich zum letzten Jahr habe ich eine Minute länger gebraucht. Es hat zum Glück trotzdem zum Kategoriesieg gereicht. Auch wenn nur knapp (nur 10 Sekunde Vorsprung). Wär hätte das vor kurzem gedacht. Es ist schon fast wie ein kleines Wunder.
Jetzt bin ich auf die Analyse des Rennens gespannt:
Letztes Jahr war ich ca. eine Minute schneller. Die Woche vorher hatte ich etwa gleich hart trainiert (kein Tapering fürs Rennen). Betreffend Trainingsplan war ich im letzten Jahr aber deutlich weiter. Der Gegenwind scheint keine Entschuldigung zu sein. Andere Läufer, die ich als Referenz nehmen kann, waren beide Jahre annähernd gleich schnell. Dass ich doch nicht soweit weg bin, wie es scheint, zeigt der Vergleich mit Adrian Kindler. Ich kenne ihn gut. Er hat mich ungefähr 3km vor dem Ziel überholt. Mit einer etwas besseren Form wäre sein Tempo haltbar gewesen. Er hat mir bis ins Ziel noch ein halbe Minute abgenommen.
Das nächste Rennen ist der GP. Nun hoffe ich in den zwei verbleibenden Wochen noch weitere Fortschritte zu machen und dann sieht es gut aus, dass ich auch diesmal unter einer Stunde laufen kann. Das wäre dann schon das zweite Wunder :-)
Mittwoch, 13. April 2016
START in die zweite Laufkarriere!
Kaum zu glauben. Vor einem halben Jahr habe ich das letzte Mal in den Blog geschrieben.
Nach dem Berlin Marathon, den ich ja aufgeben musste, ist bei mir nichts mehr gelaufen. Ich war so ziemlich am Boden und konnte nicht trainieren geschweige den an ein Rennen denken. Nach etwas 40 Minuten laufen taten mir die Füsse jeweils so weh, dass ich stehen bleiben musste und nicht mehr laufen konnte. Auch im Büro bewegte ich mich nur noch wie ein alter rostiger Mann (was ich irgendwie auch war).
Meine ersten Gedanken waren natürlich "übertrainiert". Aber trotz einer längeren Laufpause wurde es immer schlimmer. Ich habe danach so ziemlich alle Mittel ausprobiert die eine Verbesserung versprachen: Schmerzmittel, Entzündungshemmer, neue Laufschuhe, Kompressionsstrümpfe und alle Arten von Massagen und sogar selber gemachten Hausmitteln. In der Zwischenzeit habe ich etwa 30 Paar Schuhe im Keller, die ich vermutlich nie mehr verwenden werde.
Als ich dann Anfangs Februar einen 12km Lauf von der Kategorie "Geschwindigkeit egal" viermal vor Schmerzen unterbrechen musste, war alle Hoffnung weg. Ich habe mich für einen ärztliche Untersuchung angemeldet. Eigentlich nur noch um das Karriereende zu besiegeln und mit der Erwartung, dass ich einen irreversiblen Schaden bestätigt erhalte. Kaum zu Glauben, ich war erst angemeldet und noch gar nicht beim Arzt als es von einem Tag auf den anderen besser wurde. Seit einer Woche kann ich jetzt wieder echte Tempoläufe machen und die Füsse halten, keine Schmerzen, kaum zu glauben. Für mich ein Wunder!
Nun habe ich mich für den GP angemeldet und versuche noch so fit wie möglich zu werden. Meine Form ist schon ziemlich im Keller und Übergewicht habe ich auch. Aber ich denke in den paar Wochen, die noch übrig bleiben, lässt sich noch einiges richten.
Die neuen Racingflats für den GP sind bereits gekauft und warten im Wohnzimmer auf ihren ersten Einsatz. Da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich gleich zwei Paare gekauft. Ein Paar Adidas adizero Takumi Sen und noch ein Paar adizero Ren. Die Zweiten sind etwas fester gebaut. Welches Paar am GP an die Arbeit darf muss ich noch ausprobieren (ich freue mich, es gibt fast nichts schöneres)
Dass es mir wieder besser geht ist natürlich der Hammer. Da spielt es keine Rolle, dass ich eigentlich gar nicht so recht weiss, was mir gefehlt hat und was geholfen hat. Schade, interessant wäre es auf jeden Fall gewesen. Ein MRI wurde von beiden Füssen gemacht und es zeigen sich keine genauen Rückschlüsse auf eine Verletzung, nur die üblichen laufbedingten Sachen im nicht besorgniserregenden Bereich.
Nach dem Berlin Marathon, den ich ja aufgeben musste, ist bei mir nichts mehr gelaufen. Ich war so ziemlich am Boden und konnte nicht trainieren geschweige den an ein Rennen denken. Nach etwas 40 Minuten laufen taten mir die Füsse jeweils so weh, dass ich stehen bleiben musste und nicht mehr laufen konnte. Auch im Büro bewegte ich mich nur noch wie ein alter rostiger Mann (was ich irgendwie auch war).
Meine ersten Gedanken waren natürlich "übertrainiert". Aber trotz einer längeren Laufpause wurde es immer schlimmer. Ich habe danach so ziemlich alle Mittel ausprobiert die eine Verbesserung versprachen: Schmerzmittel, Entzündungshemmer, neue Laufschuhe, Kompressionsstrümpfe und alle Arten von Massagen und sogar selber gemachten Hausmitteln. In der Zwischenzeit habe ich etwa 30 Paar Schuhe im Keller, die ich vermutlich nie mehr verwenden werde.
Als ich dann Anfangs Februar einen 12km Lauf von der Kategorie "Geschwindigkeit egal" viermal vor Schmerzen unterbrechen musste, war alle Hoffnung weg. Ich habe mich für einen ärztliche Untersuchung angemeldet. Eigentlich nur noch um das Karriereende zu besiegeln und mit der Erwartung, dass ich einen irreversiblen Schaden bestätigt erhalte. Kaum zu Glauben, ich war erst angemeldet und noch gar nicht beim Arzt als es von einem Tag auf den anderen besser wurde. Seit einer Woche kann ich jetzt wieder echte Tempoläufe machen und die Füsse halten, keine Schmerzen, kaum zu glauben. Für mich ein Wunder!
Nun habe ich mich für den GP angemeldet und versuche noch so fit wie möglich zu werden. Meine Form ist schon ziemlich im Keller und Übergewicht habe ich auch. Aber ich denke in den paar Wochen, die noch übrig bleiben, lässt sich noch einiges richten.
Die neuen Racingflats für den GP sind bereits gekauft und warten im Wohnzimmer auf ihren ersten Einsatz. Da ich mich nicht entscheiden konnte, habe ich gleich zwei Paare gekauft. Ein Paar Adidas adizero Takumi Sen und noch ein Paar adizero Ren. Die Zweiten sind etwas fester gebaut. Welches Paar am GP an die Arbeit darf muss ich noch ausprobieren (ich freue mich, es gibt fast nichts schöneres)Dass es mir wieder besser geht ist natürlich der Hammer. Da spielt es keine Rolle, dass ich eigentlich gar nicht so recht weiss, was mir gefehlt hat und was geholfen hat. Schade, interessant wäre es auf jeden Fall gewesen. Ein MRI wurde von beiden Füssen gemacht und es zeigen sich keine genauen Rückschlüsse auf eine Verletzung, nur die üblichen laufbedingten Sachen im nicht besorgniserregenden Bereich.
Sonntag, 27. September 2015
Berlin Marathon - Es war leider nichts
Die ersten 10km liefen mir noch sehr gut, schon fast wie gewohnt, dann sackte das Tempo auf einmal fast mit jedem Schritt zusammen. Sicher hätte ich mich über die Distanz quälen können, aber so macht es wirklich keinen Spass. Zumal ich noch fast 27km vor mir gehabt hätte. Es waren wieder die Füsse bzw. die Sprunggelenke die streikten. Sie sind halt sehr wichtig beim Rennen und bringen eigentlich das Tempo. Es ist schon deprimierend, wenn der Puls kaum gefordert wird und in den Füssen der Saft bereits raus ist. Da schon der Entscheid zu Starten an einem so dünnen Faden hing, musste ich mit einem Aussteigen rechnen. Deshalb war der Entscheid aufzugeben, nicht ganz so tragisch. Schlimmer sind die Aussichten auf eine Genesung. Es scheint, als stünde eine lange Zeit vor mir, sofern eine Besserung überhaupt noch möglich ist.
Vielen Dank für alle aufmunternden Worte.
Vielen Dank für alle aufmunternden Worte.
Samstag, 26. September 2015
Es kann los gehen
Heute habe ich am morgen früh noch einmal einen letzten Versuch gemacht um zu Entscheiden ob ich starten soll oder nicht. Nach fünf Miuten laufen musste ich einsehen, es geht nicht. Anstatt wieder nach Hause zu gehen wollte ich mich noch etwas bewegen. Und siehe da auf einmal wie gelöst ging es gar nicht so schlecht. Nun werde ich den Marathon trotzdem laufen. Halt nur langsam und die Athmosphäre geniessend. Wenn es gut geht kann ich ja immer noch auf den letzten Kilometer etwas mehr Gas geben. Allerdings habe ich schon einen sehr grossen Respekt ob ich die 42 km schaffe. Ein seltsames Gefühl: es zählt wieder das Finishen vor der Zeit. Früher war es eher umgekehrt. Nun, drückt mir bitte die Daumen, ich habe es selten so gebraucht.
Eine grosse Show war das Startnummern holen. Ich habe ja eine Elitestartnummer mit einem grossen A drauf erhalten. Nun ist es ja so, dass sich die Läufer sehr gerne gegenseitig auf die Nummer schauen und vergleichen, wer die bessere Einteilung hat. Tim, mein Sohn hat meine Startnummer genommen und ist damit gut sichtbar durch die Messe spaziert. Wir konnten uns fast nicht halten vor lachen, als wir die ungläubigen Blicke der anderen beobachteten. Das Highlight waren zwei Engländer die eine Diskussion mit dem Satz angefangen hatten: "Hast Du gesehen der hat eine A-Nummer .... der ist aber noch sehr jung"
Eine grosse Show war das Startnummern holen. Ich habe ja eine Elitestartnummer mit einem grossen A drauf erhalten. Nun ist es ja so, dass sich die Läufer sehr gerne gegenseitig auf die Nummer schauen und vergleichen, wer die bessere Einteilung hat. Tim, mein Sohn hat meine Startnummer genommen und ist damit gut sichtbar durch die Messe spaziert. Wir konnten uns fast nicht halten vor lachen, als wir die ungläubigen Blicke der anderen beobachteten. Das Highlight waren zwei Engländer die eine Diskussion mit dem Satz angefangen hatten: "Hast Du gesehen der hat eine A-Nummer .... der ist aber noch sehr jung"
Donnerstag, 24. September 2015
In Berlin starten?
Eigentlich wollte ich heute wie an Abschlusstraining machen und danach entscheiden, ob ich in Berlin starten soll oder nicht. Wenn ich jetzt nach dem Training entscheiden müsste wäre es "NEIN". Ich habe mir überlegt welchen Tipp ich jemanden geben würde, der mich in einer gleichen Situation um Rat fragen würde. Ich würde eindeutig von einem Start abraten. Ein Marathon ist keinen Sonntagsspaziergang. Egal wie schnell.
Meinen Füssen geht es zwar schon spürbar besser, aber es ist immer noch so, dass die Schmerzen nach 15-20km extrem zunehmen und ich kaum noch die Beine heben kann. Absolute Katastrophe ist Berg-auf-Laufen, danach ist es wirklich schlimm. In Berlin hat es zum Glück keinen Berg, nur eine Unterführung und die sollte zu schaffen sein. Ist es wirklich sinnvoll, so einen Marathon zu laufen? Auch wenn ich einen der raren Startpätze habe (erst noch im Elitestartblock)?
Gegen alle Vernunft fällt es mir extrem schwer, endgültig zu verzichten. Mein Ziel habe ich bereits auf eine 3-Stundenzeit runtergesetzt.
Es ist ja immer noch so, dass sich die guten und die schlechten Tage in einer beängstigenden Regelmässigkeit abwechseln. Ich habe es mal mit "sie liebt mich - sie liebt mich nicht" verglichen. An den geraden Tagen ist es schlecht und an den ungeraden gut. Gestern war zum Beispiel gut. Ich bin problemlos 8km im (neuen) Marathon-Renntempo gelaufen. Zum Glück (oder Unglück je nach dem) ist der Marathon am 27. September, also einem ungeraden Tag. Das wäre gut :-) aber was soll ich jetzt machen? "Margrittli"-Zählen oder vernünftig sein? beides fällt mir schwer.
Das Laufzeug ist parat und ich werde es mitnehmen. Vermutlich morgen Abend auch die Startnummer holen. Ob ich am Sonntagmorgen wirklich an der Startlinie stehe ist noch fraglich. Ach ja, ca. 400m vom Kilometer 9 entfernt ist unser Zimmer. Ich könnte auch mal bis dort laufen und schauen wie es geht? Ich weiss, schlechte Strategie, aber besser als nichts.
Meinen Füssen geht es zwar schon spürbar besser, aber es ist immer noch so, dass die Schmerzen nach 15-20km extrem zunehmen und ich kaum noch die Beine heben kann. Absolute Katastrophe ist Berg-auf-Laufen, danach ist es wirklich schlimm. In Berlin hat es zum Glück keinen Berg, nur eine Unterführung und die sollte zu schaffen sein. Ist es wirklich sinnvoll, so einen Marathon zu laufen? Auch wenn ich einen der raren Startpätze habe (erst noch im Elitestartblock)?
Gegen alle Vernunft fällt es mir extrem schwer, endgültig zu verzichten. Mein Ziel habe ich bereits auf eine 3-Stundenzeit runtergesetzt.
Es ist ja immer noch so, dass sich die guten und die schlechten Tage in einer beängstigenden Regelmässigkeit abwechseln. Ich habe es mal mit "sie liebt mich - sie liebt mich nicht" verglichen. An den geraden Tagen ist es schlecht und an den ungeraden gut. Gestern war zum Beispiel gut. Ich bin problemlos 8km im (neuen) Marathon-Renntempo gelaufen. Zum Glück (oder Unglück je nach dem) ist der Marathon am 27. September, also einem ungeraden Tag. Das wäre gut :-) aber was soll ich jetzt machen? "Margrittli"-Zählen oder vernünftig sein? beides fällt mir schwer.
Das Laufzeug ist parat und ich werde es mitnehmen. Vermutlich morgen Abend auch die Startnummer holen. Ob ich am Sonntagmorgen wirklich an der Startlinie stehe ist noch fraglich. Ach ja, ca. 400m vom Kilometer 9 entfernt ist unser Zimmer. Ich könnte auch mal bis dort laufen und schauen wie es geht? Ich weiss, schlechte Strategie, aber besser als nichts.
Montag, 14. September 2015
Neu Ziele
Tja, die Trainingspause hat nicht genau das gebracht, was ich mir erhofft hatte. Ich habe zwar stattliche 3 kg zu genommen :-)) aber die Fussprobleme sind schon wieder da. OK ein zweistündiger Longjog war vielleicht nicht der ideale Einstieg.
In Berlin werde ich totzdem an den Start gehen. Es wäre schade auf ein so tolles Ereignis zu verzichten. Zumal ich ja bereits einen Startplatz habe und die Reise und Unterkunft bereits gebucht sind. Allerdings muss ich meine Ziele ziemlich korrigieren. Und ich glaube es kaum! Ich kann mich sogar in diese Situation motivieren. Es ist doch auch eine schöne Herausforderung, zu schauen wie viel ich mit einer Null-Form als Tourist herausholen kann. Meine Taktik ist jetzt so. Die erste Hälfte laufe ich noch auf eine 3 Stunden Zeit. Danach darf ich loslegen. Mal schauen ob und viel ich auf der zweiten Hälfte noch wett machen kann. Da könnte man jetzt Wetten abschliessen.
Für die paar verbleibenden Trainingstage habe ich mir vorgenommen, vermehrt auf gestützte Schuhe zu setzten. Quasi back to the roots. Dass wäre dann auch etwas das Ende des "Barfuss Abenteuer". Es heisst aber nicht auf Barfuss zu verzichten, aber bestimmt nicht mehr im gleichen Ausmass wie bisher. Ich gehe inzwischen davon aus, dass ich diesbezüglich meine physischen Grenzen erreicht habe und die Grenze mit noch so viel Training nicht überschritten werden können. Immerhin geht das sogar Usain Bold so, halt auf einem ganz anderen Niveau.
In Berlin werde ich totzdem an den Start gehen. Es wäre schade auf ein so tolles Ereignis zu verzichten. Zumal ich ja bereits einen Startplatz habe und die Reise und Unterkunft bereits gebucht sind. Allerdings muss ich meine Ziele ziemlich korrigieren. Und ich glaube es kaum! Ich kann mich sogar in diese Situation motivieren. Es ist doch auch eine schöne Herausforderung, zu schauen wie viel ich mit einer Null-Form als Tourist herausholen kann. Meine Taktik ist jetzt so. Die erste Hälfte laufe ich noch auf eine 3 Stunden Zeit. Danach darf ich loslegen. Mal schauen ob und viel ich auf der zweiten Hälfte noch wett machen kann. Da könnte man jetzt Wetten abschliessen.
Für die paar verbleibenden Trainingstage habe ich mir vorgenommen, vermehrt auf gestützte Schuhe zu setzten. Quasi back to the roots. Dass wäre dann auch etwas das Ende des "Barfuss Abenteuer". Es heisst aber nicht auf Barfuss zu verzichten, aber bestimmt nicht mehr im gleichen Ausmass wie bisher. Ich gehe inzwischen davon aus, dass ich diesbezüglich meine physischen Grenzen erreicht habe und die Grenze mit noch so viel Training nicht überschritten werden können. Immerhin geht das sogar Usain Bold so, halt auf einem ganz anderen Niveau.
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