Kaum zu glauben. Heute beim lockeren Laufen bin ich gestolpert und habe mir den Zehen verstaucht. Es schmerzt ziemlich und an ein Rennen morgen ist nicht zu denken. Es ist bereits das dritte Mal in Serie, dass ich kurzfristig auf einen Start verzichten musste. Es fällt schwer, jetzt nicht den Kopf hängen zulassen. OK, diesmal war es ein Unfall und keine Verletzung wie bisher. Es schmerzt sehr, nicht nur der Zehe, sondern auch in mir.
Tim meint, es sei so ein Ding wie auf dem Bild über das ich gestolpert bin. Ich kann es nicht so recht glauben. Nur dass ich ziemlich „angehängt“ habe. Man sieht es an einem Zeichen am Schuh.
Samstag, 18. Mai 2019
Freitag, 17. Mai 2019
Ready for 20km Brüssel
Morgen laufe ich seit langem wieder ein Rennen. Mein letzter Wettkampf ist über ein Jahr her. Ich bin natürlich gespannt wie es mir morgen läuft. Angemeldet hatte ich mich in einer Zeit in der ich nicht mehr daran glaubte, nach den unmöglichen Verletzung, noch die Konstitution zu haben, rennmässig zu Trainieren oder gar Rennen zu laufen. Ich hatte damals ziemlich Übergewicht und beim Laufen war schnell die Puste aus. Das Alter halt, wie viele sagen!
Jetzt bin ich wieder ziemlich zwäg. Im Moment stellt sich mehr die Frage, wie lange reicht die Kraft und welche Zeit werde ich laufen. Übrigens das Rennen hier in Brüssel ist gar nicht so flach wie man meint, aber natürlich nicht auf dem Level z.B. des GP Bern.
Das tolle ist schon, dass ich ziemlich entspannt laufen kann. Es ist alles vorbereitet, ich habe bereits die Startnummer, es gibt keinen „Konkurenzkampf“ mit anderen Läufer, keine Alterskategorien, ich muss einfach nur Laufen und Spass haben. Temperaturen sind ideal. 16 Grad, wenig Wind, vielleicht ein paar Tropfen Regen. Ein S-Bahn-Kondukteur hat mich darauf hingewiesen, dass es ein paar enge Stellen gibt und man vorne laufen soll. Ok, ich bin im ersten Startblock. Das heisst aber je nach dem nichts. Ich hatte auch schon erlebt, dass es auch dort eng werden kann.
Material: ich werde die Nike Streak 7 und die neuen STB-Sachen tragen. Die Streak sind nach den Nike Vaporfly zwar nur die zweitschnellsten existierenden Schuhe :-) aber ich mag sie und fühle mich sehr wohl darin.
Toni! Herzlichen Dank, dass wir bei Dir zu Gast sein dürfen. Es ist sehr schön bei Euch und wir fühlen uns sehr wohl.
Jetzt bin ich wieder ziemlich zwäg. Im Moment stellt sich mehr die Frage, wie lange reicht die Kraft und welche Zeit werde ich laufen. Übrigens das Rennen hier in Brüssel ist gar nicht so flach wie man meint, aber natürlich nicht auf dem Level z.B. des GP Bern.
Das tolle ist schon, dass ich ziemlich entspannt laufen kann. Es ist alles vorbereitet, ich habe bereits die Startnummer, es gibt keinen „Konkurenzkampf“ mit anderen Läufer, keine Alterskategorien, ich muss einfach nur Laufen und Spass haben. Temperaturen sind ideal. 16 Grad, wenig Wind, vielleicht ein paar Tropfen Regen. Ein S-Bahn-Kondukteur hat mich darauf hingewiesen, dass es ein paar enge Stellen gibt und man vorne laufen soll. Ok, ich bin im ersten Startblock. Das heisst aber je nach dem nichts. Ich hatte auch schon erlebt, dass es auch dort eng werden kann.
Material: ich werde die Nike Streak 7 und die neuen STB-Sachen tragen. Die Streak sind nach den Nike Vaporfly zwar nur die zweitschnellsten existierenden Schuhe :-) aber ich mag sie und fühle mich sehr wohl darin.
Toni! Herzlichen Dank, dass wir bei Dir zu Gast sein dürfen. Es ist sehr schön bei Euch und wir fühlen uns sehr wohl.
Dienstag, 14. Mai 2019
Sonntag, 12. Mai 2019
GP Bern Job erfüllt
So einfach war es nicht, meine Zeitvorgaben einzuhalten. Man musste den zum Teil heftigen Wind berücksichtigen und ja, ich bin zurzeit wieder in Topform und da ist es nicht ganz einfach das "langsamere" Tempo vom Gefühl her zu finden. Am Anfang war ich viel zu schnell. Wobei, mit dem erwarteten Gegenwind konnte etwas Reserve nicht schaden. Die Reserve hatte ich nach der Streckenhälfte immer noch und musste etwas ungünstig, bergab Richtung Monbijou-Brücke, das Tempo rausnehmen.
Mit Rucksack und Fahne war es einfacher zu laufen, als ich erwartet hatte. Nur bei Starken Windböen zog es ziemlich auf eine Seite und bei KM5 habe ich ein Kameragestell über der Strecke ziemlich touchiert (hätte nicht gedacht, dass die Fahne zu hoch war). Gegenüber einem Renneinsatz, wo auch mal fair die Ellbogen gestellt werden dürfen damit die Ideallinie gehalten werden kann, musste ich mich als Pacemaker höflich zurückhalten.
Zielzeit 1:10 ist ja keine schlechte Leistung. Umso erstaunt war ich, dass "meine" Begleittruppe gar nicht so angestrengt aussah.
Bergauf war es einfacher das richtige Tempo zu finden. Ich habe mich einfach an einem Läufer orientiert, der ziemlich am Schnaufen musste. Vor allem beim Runterlaufen in der Altstadt über die Kopfsteinpflaster merkt man den Unterschied extrem. Mit der richtigen Technik fliegt man quasi über die Steine. Meine Nebenan sind viel mehr herum getorkelt und konnten der Pace nicht mehr folgen.
Alles in allem ein schönes Erlebnis, aber ich bin immer noch die Rennfeile und mache lieber wettkampfmässig mit.
Mit Rucksack und Fahne war es einfacher zu laufen, als ich erwartet hatte. Nur bei Starken Windböen zog es ziemlich auf eine Seite und bei KM5 habe ich ein Kameragestell über der Strecke ziemlich touchiert (hätte nicht gedacht, dass die Fahne zu hoch war). Gegenüber einem Renneinsatz, wo auch mal fair die Ellbogen gestellt werden dürfen damit die Ideallinie gehalten werden kann, musste ich mich als Pacemaker höflich zurückhalten.
Zielzeit 1:10 ist ja keine schlechte Leistung. Umso erstaunt war ich, dass "meine" Begleittruppe gar nicht so angestrengt aussah.
Bergauf war es einfacher das richtige Tempo zu finden. Ich habe mich einfach an einem Läufer orientiert, der ziemlich am Schnaufen musste. Vor allem beim Runterlaufen in der Altstadt über die Kopfsteinpflaster merkt man den Unterschied extrem. Mit der richtigen Technik fliegt man quasi über die Steine. Meine Nebenan sind viel mehr herum getorkelt und konnten der Pace nicht mehr folgen.
Alles in allem ein schönes Erlebnis, aber ich bin immer noch die Rennfeile und mache lieber wettkampfmässig mit.
Samstag, 11. Mai 2019
GP Bern 2019
Heute ist der GP von Bern und ich werde auch am Start sein :-)
Diesmal als Pacemaker für 1h10. Es wird spannend, ich möchte die Zeit möglichst gut einhalten und ein Profil laufen, dass möglichst vielen Läufer hilft ihr Ziel - 1:10 oder schneller zu laufen - zu erreichen. Das es nicht so einfach ist habe ich bei meinen Tempoläufen gestern gemerkt. Es hatte recht viel Gegenwind und auf der Marzili-Stecke schaffte ich mit meiner Pace nur mit Anstrengung einen 4:30er Schnitt. Den GP muss ich durchschnittlich in 4:21 laufen. Das es auch anders geht zeigte meine Marzili-Strecke auf dem Rückweg, mit Rückenwind hatte ich locker 3:50 drauf.
Die schlechte Wetterprognose für heue ist auch etwas schade. Wobei für viel werden es ideale Verhältnisse sein, sofern es nicht stark regnet. Für mich wäre Sonne und Wärme besser gewesen.
Ich wollte heute einen Material test machen. Wenn es zu Nass ist, mag ich nicht meine Rennschuhe (Nike Streak 7) schmutzig machen und werde halt nur die ausgelatschten Trainingsschuhe (Nike Pegasus Turbo) nehmen.
Diesmal als Pacemaker für 1h10. Es wird spannend, ich möchte die Zeit möglichst gut einhalten und ein Profil laufen, dass möglichst vielen Läufer hilft ihr Ziel - 1:10 oder schneller zu laufen - zu erreichen. Das es nicht so einfach ist habe ich bei meinen Tempoläufen gestern gemerkt. Es hatte recht viel Gegenwind und auf der Marzili-Stecke schaffte ich mit meiner Pace nur mit Anstrengung einen 4:30er Schnitt. Den GP muss ich durchschnittlich in 4:21 laufen. Das es auch anders geht zeigte meine Marzili-Strecke auf dem Rückweg, mit Rückenwind hatte ich locker 3:50 drauf.
Die schlechte Wetterprognose für heue ist auch etwas schade. Wobei für viel werden es ideale Verhältnisse sein, sofern es nicht stark regnet. Für mich wäre Sonne und Wärme besser gewesen.
Ich wollte heute einen Material test machen. Wenn es zu Nass ist, mag ich nicht meine Rennschuhe (Nike Streak 7) schmutzig machen und werde halt nur die ausgelatschten Trainingsschuhe (Nike Pegasus Turbo) nehmen.
Sonntag, 24. März 2019
Laufstil-Analyse
Im Moment ist die Abnutzung meiner Schuhe ein Thema das mich sehr beschäftigt. Auslöser sind zwei paar Nike Pegasus 35 die ich beide schon nach kurzer Zeit an der hinteren Sohle "gekillt" habe. Ich bin doch kein Fersenläufer, wieso diese Abnützung?
Auf dem Bild sind jeweils der rechte Schuh von zwei Paar Nike Pegasus
Eine Erklärung ist sicher das Berg-ab-Laufen. Bei aller Freundschaft, aber da ist es fast unmöglich runter zu laufen ohne über den Fuss abzurollen. Das machen die meisten so, auch die Spitzenläufer.
Eine paar interessante Aussagen habe ich beim Recherchieren gefunden. Wichtig, ich spreche von längeren Strassenläufen, nicht von Bahn oder Sprint.
Auf dem Bild sind jeweils der rechte Schuh von zwei Paar Nike Pegasus
Eine Erklärung ist sicher das Berg-ab-Laufen. Bei aller Freundschaft, aber da ist es fast unmöglich runter zu laufen ohne über den Fuss abzurollen. Das machen die meisten so, auch die Spitzenläufer.
Eine paar interessante Aussagen habe ich beim Recherchieren gefunden. Wichtig, ich spreche von längeren Strassenläufen, nicht von Bahn oder Sprint.
- der Fuss senkt auch bei Vorfussläufer für kurze Zeit auf den ganzen Fuss ab.
- Mittel- und Vorfussläufer mit einem flachen Fussaufsatz touchieren bei Schuhen mit hoher Sprengung mit der Aussenkante den Boden bevor sie vollständig aufsetzten.
Im Moment wird der Laufstil von Eliud Kiptchoge als perfekt angeschaut. Natürlich zu Recht, denn vor ihm ist noch niemand einen Marathon so schnell gelaufen. Es gibt jede Menge an Analysevideos, darüber was sein Laufstiel ausmacht. Dabei bin ich auf folgende Bilder gestossen:
Achtet auf die Aussenseite des Schuhs von Eiud Kiptchoge (nach dem Sub-2)
... und schaut mal den Fussaufsatz hier (Berlin Marathon)
Mit etwas Mut kann man sagen, dass mein Fussaufsatz mit dem von Eliud vergleichbar ist (natürlich auf einem völlig anderen Niveau).
Quintessenz für mich: ich bleibe bei meinem Laufstil und verkrafte, dass die tollen Nike Schuhe bereits nach 250km hinüber sind und ein kleines Vermögen kosten. An den Nike Vaporfly 4% wage ich mich mal ran, zumal er CHF 320 kostet und sowieso praktisch nicht verfügbar ist.
Sonntag, 17. März 2019
17.3.2019 GP Tranining als Pacemaker
Es läuft wieder und immer besser. Da bin ich auch motiviert etwas in meinen Laufblog zu schreiben.
Mein Ziel für das Frühjahr sind die 20km von Brüssel. Es fehlt nur noch die Anmeldung für das Rennen (ab 23.3. möglich) sonst ist alles vorbereitet. Brüssel ist am 19.5., also eine Woche nach dem GP von Bern. Beider Rennen schnell zu laufen geht nicht und da möchte ich doch lieber in Brüssel einen guten Eindruck hinterlassen. Mein Freund Vali hatte eine gute Idee: wieso nicht den GP als Pacemaker laufen. Nach langem hin und her habe ich mich als Pacemaker gemeldet und meine Freude ist riesengross, ich wurde berücksichtigt. Noch weiss ich nicht welche Laufzeit ich pacen darf, aber das ist ja nicht so wichtig. Für mich ist es toll, dabei sein zu dürfen.

Heute war das erste GP Training in diesem Jahr. Ich war ja schon öfter am Training. Heute war ich doch etwas nervös. Zum Einen mein erstes Training als echter Pacemaker zum andern war ich nicht sicher ob ich das Tempo selber noch halten kann. Ich wurde für die schnellste Gruppe für 1:10 - 1:12 eingeteilt. Im Training läuft man etwas 10 Minuten langsamer als am Rennen (Verkehr und so). Ich war also bei den potentiellen Stundenknacker. Da hatte ich schon mächtig Respekt ob ich das überhaupt noch drauf habe. Dann war mir wichtig, als Pacemaker die Zeitvorgaben einhalten zu können. Super, beides ist wunderbar geglückt.
Mein Ziel für das Frühjahr sind die 20km von Brüssel. Es fehlt nur noch die Anmeldung für das Rennen (ab 23.3. möglich) sonst ist alles vorbereitet. Brüssel ist am 19.5., also eine Woche nach dem GP von Bern. Beider Rennen schnell zu laufen geht nicht und da möchte ich doch lieber in Brüssel einen guten Eindruck hinterlassen. Mein Freund Vali hatte eine gute Idee: wieso nicht den GP als Pacemaker laufen. Nach langem hin und her habe ich mich als Pacemaker gemeldet und meine Freude ist riesengross, ich wurde berücksichtigt. Noch weiss ich nicht welche Laufzeit ich pacen darf, aber das ist ja nicht so wichtig. Für mich ist es toll, dabei sein zu dürfen.
Heute war das erste GP Training in diesem Jahr. Ich war ja schon öfter am Training. Heute war ich doch etwas nervös. Zum Einen mein erstes Training als echter Pacemaker zum andern war ich nicht sicher ob ich das Tempo selber noch halten kann. Ich wurde für die schnellste Gruppe für 1:10 - 1:12 eingeteilt. Im Training läuft man etwas 10 Minuten langsamer als am Rennen (Verkehr und so). Ich war also bei den potentiellen Stundenknacker. Da hatte ich schon mächtig Respekt ob ich das überhaupt noch drauf habe. Dann war mir wichtig, als Pacemaker die Zeitvorgaben einhalten zu können. Super, beides ist wunderbar geglückt.
Abonnieren
Posts (Atom)




