Noch zwei Wochen bis zum ersten Saison-Höhepunkt dem Zürich Marathon. Ich befinde mich im wichtigsten Teil meiner Vorbereitung und der Trainingsplan sieht die grössten Kilometerumfänge vor. 14o und 125 km sind es in den letzen 14 Tage geworden, das ist schon fast Profibereich (Viktor Röthlin läuft bis 200 km die Woche). Keine Angst, es geht mir immer noch gut und ich fühle mich sehr fit.
Am Freitag,dem Tag vor der 10km Schweizermeisterschaft bin ich noch 20km gelaufen. Also nichts von Schonung. Nach diesem intensiven Training, durfte ich am Rennen keine Bestleistungen erwarten. So fühlte ich mich am Start und während dem Rennen zwar sehr fit und ich konnte mein Tempo sehr gut halten, es fehlte aber etwas die Spritzigkeit, die notwendig gewesen wäre, damit ich im starken Gegenwind in eine vor mir liegende Gruppe sprinten konnte. Somit musste ich recht lange, alleine gegen den Wind ankämpfen.
Es war eine riesen Überraschung, dass dennoch mit 33:57 Minuten eine neue PB über 10 Kilometer raus schaute. Zumal die Bedingungen mit den kalten Temperaturen, leichtem Regen und dem vielen Wind eigentlich nicht opimal waren.
Nun freue ich mich, dass ich es mit dem 2. Kategorien-Rang aufs Podest geschafft habe und bin sehr zuversichtlich für die weitere Trainingsphase bis Zürich. Jetzt nur nichts mehr kaputt machen.
Sportliche Grüsse
Martin
Sonntag, 28. März 2010
Mittwoch, 3. Februar 2010
Wieder da
Hallo
Nicht das erste Mal habe ich mir ernsthaft überlegt meinen Blog einzustellen. Die Freizeitbelastung ist zu hoch und ich schaffe es einfach nicht, meine Infos nur halbwegs aktuell zu halten ... und immer wieder das gleiche Spiel: Genau wenn ich mich entschliesse "dicht zu machen" erhalte ich viele positive Feedbacks und schaffe es nicht, ein Ende zu setzten. Überzeugt, ich mache noch weiter und hoffe, dass ich von vielen spannenden Dingen erzählen kann.
Laufbibel
Seit dem letzten Eintrag ist so einiges passiert. Ich habe mir eine Laufbibel gekauft und bereits einige wichtige Tipps herausgezogen. Mit etwas veränderter Gymnastik hat sich mein Laufstiel zum Positiven verändert. Ich habe mehr Kraft im Abdruck und bin natürlich gespannt, ob sich dieser Effekt auch in den Wettkämpfen bemerkbar macht.
Mein nächstes Ziel erscheint auf den Kalender noch weit entfernt, mein neues Trainingsprogramm nach natural running (aus der Laufbibel) empfiehlt mir aber bereits die ersten regelmässigen Einheiten zu absolvieren. Der neue Trainingsplan sieht drei Laufzyklen vor: eine Woche grosse Umfänge, eine Woche schnell und eine Woche ruhig. Das ganze dreimal hinter einander.
Berner Cross
Mein letztes Rennen war im Januar der Berner Cross auf der Allmend. Auch wenn man es dem Resultat nicht ansieht, war meine Leistung gar nicht so schlecht (5. Rang der über 40-ig-Jährigen). Vermutlich war ich der erste der Läufer "mit Sommerpneu". Die vorderen Läufer hatten alle Schuhe mit Spiks. Mit meinen Spikless-Schuhen hatte ich natürlich nicht den gleichen Grip und es war entsprechend anstrengend.
Am gleichen Abend durfte ich den ersten Kategorien-Rang des STB-Cups 2009 zusammen mit Kolleginnen und Kollegen vom STB feiern. Die Freundschaft unter den Läufen ist einfach super und es motiviert beim STB dabei zu sein.
Saisonhöhepunkte
Nachdem mich drei Tage vor dem Frankfurt-Marathon eine Grippe ausser Gefecht gesetzt hatte, steht dieses Jahr noch einmal der Versuch, meine Marathon-Bestzeit zu verbessern im Vordergrund. Dieses Jahr will ich es schaffen und habe mir gleich zwei Chancen für die Rekordjagd ausgesucht: Im Frühling Zürich und im Herbst .... Berlin. Jawohl, ich bin in Berlin am schnellsten Marathon der Welt dabei. Flug und Teilnahme sind bereits gebucht und ich hoffe, dass es mit der kleine Wohnung in Zielnähe auch noch klappt. Zuerst aber im Frühling wie erwähnt Zürich. Am 11. April ist der grosse Tag, also bitte Daumen drücken.
Vorbereitung für Zürich
Die Vorbereitungen für Zürich haben ja bereits angefangen. Im Moment mehr im Grundlagentraining mit langen Läufen. Da sind das kalte Wetter und die eisigen Strassen natürlich nicht gerade was man sich wünscht. Ein winterlicher Lauf mit den Cross-Schuhen durch den Wald macht aber auch viel Spass und entschädigt für das trübe Wetter. Mein grösstes Problem ist im Moment die Kälte. Neben der erhöhten Belastung für die Bronchien spüre ich die Wetterfühligkeit der operierten Hüfte extrem. Letzten Samstag holte ich mir nach einer Stunde unterwegs schon wieder eine Zerrung und musste eine Pause einlegen. Sixtufit (Massage Creme) sei Dank, dass die Schmerzen weitgehend weg sind und ich vorsichtig laufen kann.
Raus mit dem Metall
Eine überraschende, aber auch schöne Nachricht: ich kann bald wieder unter das Messer. Die Metallteile in meinem Kiefer können entfernt werden. Eine Operation ist ja eigentlich nichts Erfreuliches. Der Gedanke, dass ich endlich die Metallteile im Körper los werde, stimmt mich positiv. Ich bin schon gespannt ob ich endlich wieder Gefühl im Kiefer habe und die lästige Taubheit wie nach einem Zahnarztbesuch, endlich los bin. Viele meiner Freunde reagieren so "du spinnst", aber es fällt mir oft sehr schwer, mich mit dem tauben Gefühl in der Lippe auf das Gesprochene zu konzentrieren und nicht in Gedanken immer bei den Lippenbewegung und das nichts "sabbert" zu achten.
Also dann ... hoffentlich nicht mehr all zu lange bis zum nächsten Mal
Grüsse
Martin

Nicht das erste Mal habe ich mir ernsthaft überlegt meinen Blog einzustellen. Die Freizeitbelastung ist zu hoch und ich schaffe es einfach nicht, meine Infos nur halbwegs aktuell zu halten ... und immer wieder das gleiche Spiel: Genau wenn ich mich entschliesse "dicht zu machen" erhalte ich viele positive Feedbacks und schaffe es nicht, ein Ende zu setzten. Überzeugt, ich mache noch weiter und hoffe, dass ich von vielen spannenden Dingen erzählen kann.
Laufbibel
Seit dem letzten Eintrag ist so einiges passiert. Ich habe mir eine Laufbibel gekauft und bereits einige wichtige Tipps herausgezogen. Mit etwas veränderter Gymnastik hat sich mein Laufstiel zum Positiven verändert. Ich habe mehr Kraft im Abdruck und bin natürlich gespannt, ob sich dieser Effekt auch in den Wettkämpfen bemerkbar macht.
Mein nächstes Ziel erscheint auf den Kalender noch weit entfernt, mein neues Trainingsprogramm nach natural running (aus der Laufbibel) empfiehlt mir aber bereits die ersten regelmässigen Einheiten zu absolvieren. Der neue Trainingsplan sieht drei Laufzyklen vor: eine Woche grosse Umfänge, eine Woche schnell und eine Woche ruhig. Das ganze dreimal hinter einander.
Berner Cross
Mein letztes Rennen war im Januar der Berner Cross auf der Allmend. Auch wenn man es dem Resultat nicht ansieht, war meine Leistung gar nicht so schlecht (5. Rang der über 40-ig-Jährigen). Vermutlich war ich der erste der Läufer "mit Sommerpneu". Die vorderen Läufer hatten alle Schuhe mit Spiks. Mit meinen Spikless-Schuhen hatte ich natürlich nicht den gleichen Grip und es war entsprechend anstrengend.
Am gleichen Abend durfte ich den ersten Kategorien-Rang des STB-Cups 2009 zusammen mit Kolleginnen und Kollegen vom STB feiern. Die Freundschaft unter den Läufen ist einfach super und es motiviert beim STB dabei zu sein.
Saisonhöhepunkte
Nachdem mich drei Tage vor dem Frankfurt-Marathon eine Grippe ausser Gefecht gesetzt hatte, steht dieses Jahr noch einmal der Versuch, meine Marathon-Bestzeit zu verbessern im Vordergrund. Dieses Jahr will ich es schaffen und habe mir gleich zwei Chancen für die Rekordjagd ausgesucht: Im Frühling Zürich und im Herbst .... Berlin. Jawohl, ich bin in Berlin am schnellsten Marathon der Welt dabei. Flug und Teilnahme sind bereits gebucht und ich hoffe, dass es mit der kleine Wohnung in Zielnähe auch noch klappt. Zuerst aber im Frühling wie erwähnt Zürich. Am 11. April ist der grosse Tag, also bitte Daumen drücken.
Vorbereitung für Zürich
Die Vorbereitungen für Zürich haben ja bereits angefangen. Im Moment mehr im Grundlagentraining mit langen Läufen. Da sind das kalte Wetter und die eisigen Strassen natürlich nicht gerade was man sich wünscht. Ein winterlicher Lauf mit den Cross-Schuhen durch den Wald macht aber auch viel Spass und entschädigt für das trübe Wetter. Mein grösstes Problem ist im Moment die Kälte. Neben der erhöhten Belastung für die Bronchien spüre ich die Wetterfühligkeit der operierten Hüfte extrem. Letzten Samstag holte ich mir nach einer Stunde unterwegs schon wieder eine Zerrung und musste eine Pause einlegen. Sixtufit (Massage Creme) sei Dank, dass die Schmerzen weitgehend weg sind und ich vorsichtig laufen kann.
Raus mit dem Metall
Eine überraschende, aber auch schöne Nachricht: ich kann bald wieder unter das Messer. Die Metallteile in meinem Kiefer können entfernt werden. Eine Operation ist ja eigentlich nichts Erfreuliches. Der Gedanke, dass ich endlich die Metallteile im Körper los werde, stimmt mich positiv. Ich bin schon gespannt ob ich endlich wieder Gefühl im Kiefer habe und die lästige Taubheit wie nach einem Zahnarztbesuch, endlich los bin. Viele meiner Freunde reagieren so "du spinnst", aber es fällt mir oft sehr schwer, mich mit dem tauben Gefühl in der Lippe auf das Gesprochene zu konzentrieren und nicht in Gedanken immer bei den Lippenbewegung und das nichts "sabbert" zu achten.
Also dann ... hoffentlich nicht mehr all zu lange bis zum nächsten Mal
Grüsse
Martin
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Steinhölzlilauf - alles im grünen Bereich
Der Steinhölzli Lauf ist wesentlich härter als das Steckenprofil erahnen lässt. Selten hatte ich den Puls über die ganze Renndauer auf einem so hohen Wert. Ich laufe ohne Pulsmesser, aber mein Herz schlug bestimmt die meiste Zeit um 95 Prozent (des maximal Puls).
Die Zerrung selber habe ich während dem Rennen nicht mehr gross gespürt. Natürlich ist man kurz nach einer solchen Verletzung sehr vorsichtig und geht nicht gleich wie ein Stier ins Rennen. Schon kurz nach der ersten - noch auf der Bahn zu absolvierenden Runde - fühlte ich mich schon fast misteriös locker. Eigentlich keine Wunder, denn die vorgehende Woche konnte ich ja ausser ein paar Gymnastikübungen nichts trainieren.
Umso härter wurde ich nach der zweiten Runde wieder aus der Leichtigkeit geholt. Der momentane Formstand reicht schlichtweg für dieses Anfangstempo nicht aus und ich lief in eine mittelschwere Krise. Auf der letzten Runde gings zum Glück wieder besser, aber da war das Rennen auch schon gelaufen und es gab keine Sticke mehr zu zerreissen. Schade allzu gerne hätte ich zum Ende der von Verletzungen durchzogenen Saison noch einmal eins darauf gesetzt.
Nicht ganz zu frieden war ich mit der Schuhwahl. Ich hätte doch lieber anstelle der trägenen Trainingsschuhe lieber ein Paar meiner Racer genommen. Nicht, dass dadurch das Resultat entscheidend verändert worden wäre. Es macht einfach mehr Spass mit den schnellen Schuhen zu laufen.
Ach ja, das Resultat: In der Kategorie M40 wurde ich mit 37:41 Minuten Dritter.
In den nächsten Tagen werde ich bewusst das Lauftraining noch einmal deutlich reduzieren und ab Weihnachten mit dem Aufbau für mein nächstes Ziel anfangen: Ich bin wieder am Zürich Marathon. Die PB muss fallen ;-)))
Liebe Grüsse
Euer Martin
Die Zerrung selber habe ich während dem Rennen nicht mehr gross gespürt. Natürlich ist man kurz nach einer solchen Verletzung sehr vorsichtig und geht nicht gleich wie ein Stier ins Rennen. Schon kurz nach der ersten - noch auf der Bahn zu absolvierenden Runde - fühlte ich mich schon fast misteriös locker. Eigentlich keine Wunder, denn die vorgehende Woche konnte ich ja ausser ein paar Gymnastikübungen nichts trainieren.
Umso härter wurde ich nach der zweiten Runde wieder aus der Leichtigkeit geholt. Der momentane Formstand reicht schlichtweg für dieses Anfangstempo nicht aus und ich lief in eine mittelschwere Krise. Auf der letzten Runde gings zum Glück wieder besser, aber da war das Rennen auch schon gelaufen und es gab keine Sticke mehr zu zerreissen. Schade allzu gerne hätte ich zum Ende der von Verletzungen durchzogenen Saison noch einmal eins darauf gesetzt.
Nicht ganz zu frieden war ich mit der Schuhwahl. Ich hätte doch lieber anstelle der trägenen Trainingsschuhe lieber ein Paar meiner Racer genommen. Nicht, dass dadurch das Resultat entscheidend verändert worden wäre. Es macht einfach mehr Spass mit den schnellen Schuhen zu laufen.
Ach ja, das Resultat: In der Kategorie M40 wurde ich mit 37:41 Minuten Dritter.
In den nächsten Tagen werde ich bewusst das Lauftraining noch einmal deutlich reduzieren und ab Weihnachten mit dem Aufbau für mein nächstes Ziel anfangen: Ich bin wieder am Zürich Marathon. Die PB muss fallen ;-)))
Liebe Grüsse
Euer Martin
Freitag, 4. Dezember 2009
Steinhölzli Lauf am Ende der Saison
In letzter Zeit fehlt mir einfach die Zeit um mich um den Blogg zu kümmern. Heute ist es wieder soweit und ich war zuerst etwas geschockt. Schon beim letzten Eintrag stand die Gesundheit im Vordergrund und auch heute geht es leider wieder um dieses Thema. Letzten Sonntag, bei einem lockeren Lauf, holte ich mir überraschend eine Zerrung in der Wadenmuskulatur. Die Belastung war nicht sehr gross, um so erstaunter war ich, dass es zu der Verletzung gekommen ist. Zum Glück wusste ich sofort was zu tun war. Möglichst keine Belastung mehr und rasch kühlen. Dummerweise holt man sich die Verletzung immer in der hintersten Ecke der Trainingsrunde und muss den ganzen Weg humpelnd nach Hause gehen. Trotz raschem Eis auflegen und Kompressionssocken konnte ich die ganze Woche nicht mehr trainieren. Schade, denn am Sonntag starte ich zum letzten Rennen in dieser Saison. Organisator des Steinhölzli Laufs ist unser Trainigsleiter beim STB. Entsprechend stark ist das Teinehmerfeld und zum Saisonschluss noch einmal eine grosse Herausforderung.
Seit heute kann ich wieder etwas laufen und ich hoffe, dass sich am Sonntag der kleine Trainingsrückstand nicht all zu gross bemerkbar macht.
Sportliche Grüsse
Tinu

Seit heute kann ich wieder etwas laufen und ich hoffe, dass sich am Sonntag der kleine Trainingsrückstand nicht all zu gross bemerkbar macht.
Sportliche Grüsse
Tinu
Sonntag, 8. November 2009
Wieder gesund
Seit sich bei mir die Grippe bemerkbar machte, sind über drei Wochen vergangen, bis ich mich wieder einigermassen wohl fülle. Das heutige Training war das erste Mal bei dem ich wieder das Gefühl hatte, so zu laufen wie es sein sollte. Die letzten Wochen war die Grundkondition zwar vorhanden, aber die Beine schmerzten bei jedem Schritt.
In dieser Saison laufe ich noch den Steinhölzli-Lauf danach ist Schluss. Aber nicht für lange. Da meine Marathon-Resultate in diesem Jahr nicht wie gewünscht ausgefallen sind, werde ich im nächsten Jahr noch einmal das Ziel anvisieren, meine PB doch noch zu verbessern. Es ist auch schon klar an welchen Rennen ich dass versuchen werde: Zürich ist immer eine gute Gelegenheit für eine schnelle Zeit und in den letzten Jahren hat auch das Wetter gepasst. Die zweite Chance ist dann im September am Berlin Marathon. In Berlin wurde der Weltrekord gelaufen, wieso sollte es mir nicht Glück bringen und auch für mich eine Bestleistung möglich sein.

In dieser Saison laufe ich noch den Steinhölzli-Lauf danach ist Schluss. Aber nicht für lange. Da meine Marathon-Resultate in diesem Jahr nicht wie gewünscht ausgefallen sind, werde ich im nächsten Jahr noch einmal das Ziel anvisieren, meine PB doch noch zu verbessern. Es ist auch schon klar an welchen Rennen ich dass versuchen werde: Zürich ist immer eine gute Gelegenheit für eine schnelle Zeit und in den letzten Jahren hat auch das Wetter gepasst. Die zweite Chance ist dann im September am Berlin Marathon. In Berlin wurde der Weltrekord gelaufen, wieso sollte es mir nicht Glück bringen und auch für mich eine Bestleistung möglich sein.
Montag, 26. Oktober 2009
Frankfurt-Marathon aufgegeben
Es sollte nicht sein ... die Grippe war zu heftig und ich konnte den Frankfurt nicht zu Ende laufen.
Am Donnerstag spührte ich erste Grippe anzeichen. Nach Rücksprache mit der Apotheke wurde mir bestätigt, dass Neocitran nicht auf der Doppingliste steht und ich damit die Grippe-Symthome abdämpfen kann. Da bereits alles gebucht und bezahlt war, entschloss ich mich, trotz Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und einem starken Husten an den Start zu gehen.
Auf den ersten Kilometer konnte ich erstaunlich gut meine Tempovorgaben einhalten. Nur der Schweiss spritze aus allen Poren, ein erstes Zeichen, dass doch etwas nicht stimmt. Erstaunlicherweise war ich auch nach 10 und 15 km immer noch auf Zeitkurs und ich hatte immer noch die Hoffung, mich im Verlauf des Rennens etwas zu stabilisieren. Es ist für mich normal, dass ich auf den ersten Kilometer etwas Anlaufzeit brauche und erst im Verlauf des Rennens in Fahrt komme. Wieso also nicht auch in Frankfurt.
Ab der Rennhälfte sank der Energiepegel auf einmal in den Keller. Anstatt wie geplant an Tempo zuzulegen, wurde ich mit jedem Meter immer langsamer. In diesem Zustand noch weitere 21 km zu laufen war absolut undenkbar. Es war tragisch, aber ich musste aus Rücksicht auf meine Gesundheit das Rennen aufgeben. Ein schwerer Entscheid. Nicht nur die Beine schmerzten.
Im Moment ist die Kraft vollständig raus und ich werde diese Saison am besten beenden. Einzig am Steinhölzli-Lauf werde ich noch einmal laufen. Aber mehr mit der Absicht meine Kollegen vom STB zu treffen.
Martin

Am Donnerstag spührte ich erste Grippe anzeichen. Nach Rücksprache mit der Apotheke wurde mir bestätigt, dass Neocitran nicht auf der Doppingliste steht und ich damit die Grippe-Symthome abdämpfen kann. Da bereits alles gebucht und bezahlt war, entschloss ich mich, trotz Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und einem starken Husten an den Start zu gehen.
Auf den ersten Kilometer konnte ich erstaunlich gut meine Tempovorgaben einhalten. Nur der Schweiss spritze aus allen Poren, ein erstes Zeichen, dass doch etwas nicht stimmt. Erstaunlicherweise war ich auch nach 10 und 15 km immer noch auf Zeitkurs und ich hatte immer noch die Hoffung, mich im Verlauf des Rennens etwas zu stabilisieren. Es ist für mich normal, dass ich auf den ersten Kilometer etwas Anlaufzeit brauche und erst im Verlauf des Rennens in Fahrt komme. Wieso also nicht auch in Frankfurt.
Ab der Rennhälfte sank der Energiepegel auf einmal in den Keller. Anstatt wie geplant an Tempo zuzulegen, wurde ich mit jedem Meter immer langsamer. In diesem Zustand noch weitere 21 km zu laufen war absolut undenkbar. Es war tragisch, aber ich musste aus Rücksicht auf meine Gesundheit das Rennen aufgeben. Ein schwerer Entscheid. Nicht nur die Beine schmerzten.
Im Moment ist die Kraft vollständig raus und ich werde diese Saison am besten beenden. Einzig am Steinhölzli-Lauf werde ich noch einmal laufen. Aber mehr mit der Absicht meine Kollegen vom STB zu treffen.
Martin
Freitag, 23. Oktober 2009
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