Da wir für diesen Herbst keine grossen Ferien vorgesehen habe, befasse ich mich seit einiger Zeit mit der Idee, in diesem Jahr wieder zwei Marathons zu laufen. Zürich im Frühling ist gesetzt, weil ich mit meinem Sohn noch nach Schottland fahren möchte und mit Rücksicht auf die Schulferien nur gerade der Marathon in Zürich in Frage kommt. Nja, eigentlich wäre ich lieber wo anders gelaufen, aber meine anderen Kandidaten Barcelona, Boston, Stockholm liegen einfach zu ungünstig im Kalender. Also im Frühling Zürich.
Für den Herbst ist die Auswahl leider auch nicht so riesig. Für Berlin gibt es Startplätze nur über eine Verlosung, Frankfurt sagt mir nicht so zu, New York wäre genial, reist aber ein riesen Loch in die Familienkasse - wieso eigentlich nicht München? Der Münchner Marathon ist in diesem Jahr gleichzeitig die Deutsche Marathonmeisterschaft. Nun, Deutscher Meister kann ich nicht werden, aber ich könnte vielleicht die Deutsche Meisterschaft in meiner Kategorie gewinnen ;-)
Der Startplatz ist bereits gesichert und ich konnte ein Zimmer bei einer netten Familie unweit von Start und Ziel buchen. Wenn ich an ein Rennen gehe, brauch ich keine super Hotelinfrastruktur. Für mich passt es besser wenn ich mein eigenes Ding durchziehen kann und nach meinen eigenen Wünschen kochen kann (Es gibt ja sowieso nur Kohlenhydrate). Eine Ferienwohnungen als Rennunterkunft hat sich beim letzten Start in Berlin super bewährt. Diesmal ein Zimmer bei einer Familie? Ich bin sicher, dass wird lässig.
Trainingsstand
Gesundheitlich bin ich auf dem Weg der Besserung. Die Hamstrings machen keine Probleme mehr und auch die Füsse schmerzen viel weniger. Ob es der Verdienst des Aqua-Fit Trainings am Samstag war, weiss ich nicht mit Bestimmheit. Jedenfalls hat mir das Aqua-Fit sehr gut getan. Ich überlege mir, ob ich regelmässig im Wasser trainieren soll. Es braucht einfach wieder eine Ausrüstung mehr und die Kurse zu den brauchbaren Zeiten sind in der Regel ausgebucht.
PS - Gestern, noch ohne grosse Probleme im fast Renntempo unterwegs, ging heute wieder nichts mehr. Auf dem Trainingsplan stand Regeneration. Viel schneller als der 5er-Schnitt hätte ich heute nicht zu Stande gebracht. Wieder einmal habe ich die Schuhe im verdacht. Die Adidas Bosten, die ich heute trug, sind hochgebaut, haben eine riesen Sprengung (Absatzhöhe) und sind sehr steif in der Sohle. Eigentlich alles Eigenschaften, die ich nicht besonders mag. Wieso ich überhaupt solche dum.... Schuhe kaufe? Sie sind halt schön schmal geschnitten und liegen super am Fuss. Aber morgen packe ich wieder die flächeren und flexibleren Renner ein.
Mittwoch, 29. Januar 2014
Samstag, 11. Januar 2014
Es geht immer noch nicht
Letzten Sonntag wäre ein Longjogg über 35km auf dem Plan gestanden. Eine Distanz die ich normalerweise gut schaffe. Im Moment ist es aber nur ein Wunschdenken. Schon nach 17km schmerzten die Fussgelenke und nach 20km schaute ich dass ich auf dem kürzesten Weg nach Hause komme. Es wurden, dann immerhin 29km aber die letzten zwei Kilometer musste ich spazieren. Die gleiche Frust im Dienstagstraining. Schon zu Beginn hatte ich Mühe ein Tempo zu halten, dass ich normalerweise gut schaffe. Ich konnte wieder nicht das ganze Training zu Ende laufen. Wenn es so schlecht läuft ist eine Laufpause dringend angesagt. Es viel mir deshalb auch nicht besonders schwer vom Mittwoch bis Freitag aufs Laufen zu verzichten. Heute Samstag habe ich es wieder vorsichtig versucht und bin extra im Wald laufen gegangen, damit die Fussgelenke nicht zu stark belastet werden. Tja, es will immer noch nicht so recht gehen. Nicht mehr ganz so schlimm, aber die Fussgelenke schmerzen immer noch. Ich bin dann nach dem Training noch ein paar Minuten barfuss auf der Strasse gelaufen. Ich bin gespannt wie es morgen aussieht. In der Vergangenheit ist mir schon ein paar Mal aufgefallen, dass das kurze Barfusslaufen den Füssen faszinierend gut tut.
Morgen steht wieder ein Longjogg auf dem Plan. 38km! Logisch, dass ich darauf verzichte und stattdessen ein Teil des Trainings auf dem Hometrainer machen werde.
Tja, wenn ich das mit den Füssen nicht hinkriege, kann ich den Zürich-Marathon schlichtweg vergessen. Soweit ist es zum Glück noch nicht, ich habe mich ja noch nicht einmal angemeldet.
Wenn es nicht läuft muss man sich eine Motivation holen. Diese Woche konnte ich mit 40% Preisnachlass ein paar Takumi's kaufen. Wenn dass keine Motivation ist ;-) Schon die Zweite in dieser Verletzungsserie.
Morgen steht wieder ein Longjogg auf dem Plan. 38km! Logisch, dass ich darauf verzichte und stattdessen ein Teil des Trainings auf dem Hometrainer machen werde.
Tja, wenn ich das mit den Füssen nicht hinkriege, kann ich den Zürich-Marathon schlichtweg vergessen. Soweit ist es zum Glück noch nicht, ich habe mich ja noch nicht einmal angemeldet.
Wenn es nicht läuft muss man sich eine Motivation holen. Diese Woche konnte ich mit 40% Preisnachlass ein paar Takumi's kaufen. Wenn dass keine Motivation ist ;-) Schon die Zweite in dieser Verletzungsserie.
Sonntag, 29. Dezember 2013
Erster Long Jog
Greif der Running-Papst hat gesagt: die neue Saison beginnt am 1. Dezember. Recht hat er! Mit diesem Vorsatz gelingt es etwas leichter, den weihnächtlichen Nebenwirkungen (zu viel essen bzw. nicht ganz läuferkonforme Menüzusammenstellungen) entgegen zu halten. Gesagt, getan: Ich habe ein Probeabo für den Running Coach gelöst und versuche mich, in die neuen Trainingseinheiten einzuklinken. Ziemlich sicher werde während der neuen Saison nach den Running Coach trainieren. Vielleicht ist ja noch eine Leistungssteigerung möglich. Danke Chrischu für den Tipp :-)
Heute stand der erste Long Jog des Jahres - ähm - der Saison auf dem Plan. Ich fühle mich noch nicht so fit, wollte es aber dennoch versuchen. Nach ca. 20 km musste ich abbrechen und den kürzesten Weg nach Hause nehmen. Jetzt sind es anstatt 30 nur 25km geworden. Halb so schlimm, ich habe gewusst, dass ich die Laufumfänge nur langsam steigern darf und nicht wie "dr Muni i Heuhufe" los lege.
Meine Problemstellen sind im Moment die Fussgelenke. Sie lassen keine Läufe über längeren Distanzen zu. Ich laufe jetzt tendenziell etwas mehr auf der Fussaussenseite. Dadurch habe ich im Hüftbereich keine Probleme mehr und auch die Schmerzen in den Hamstrings sind nahezu verschwunden. Die Füsse sind sich die Umstellung noch nicht gewohnt und schmerzen entsprechend.
Dem Entscheid zur Umstellung geht eine kleine Geschichte voraus. Dass ich einen Senkfuss habe, weiss ich schon seit langem. Trotz allen Bestrebungen ist es mir bisher nie gelungen effektiv etwas da gegen zu tun. Beim Training vor einer Woche regnete es extrem stark und ich war bis auf die Zehen durchnässt. Zum Trockenen der Schuhe musste ich wie immer die Innensohlen herausnehmen. Dabei ist mir aufgefallen dass vor allem beim linken Fuss eine deutliche schon fast extrem ausgebildete Druckstelle zwischen dem 2. und 3. Mittelfussköpfchen (zwischen dem 2. und 3. Zehen) vorhanden ist. Es schmerzt zwar nicht, aber die Druckstelle ist auch am Fuss durch eine Hornhautbildung gut zu erkennen. Um dem Senkfuss etwas entgegen zu wirken stelle ich den Fuss nun etwas mehr auf. Dies entspricht auch den einschlägigen Empfehlungen in den Fachbücher. Ein interessanter Nebeneffekt: Dadurch entsteht ein kürzerer Bodenkontakt und man wird schneller. Ob das auch stimmt, ist natürlich noch zu beweisen. Wer weiss, vielleicht fallen jetzt meine Bestzeiten in Massen :-)
Heute stand der erste Long Jog des Jahres - ähm - der Saison auf dem Plan. Ich fühle mich noch nicht so fit, wollte es aber dennoch versuchen. Nach ca. 20 km musste ich abbrechen und den kürzesten Weg nach Hause nehmen. Jetzt sind es anstatt 30 nur 25km geworden. Halb so schlimm, ich habe gewusst, dass ich die Laufumfänge nur langsam steigern darf und nicht wie "dr Muni i Heuhufe" los lege.
Meine Problemstellen sind im Moment die Fussgelenke. Sie lassen keine Läufe über längeren Distanzen zu. Ich laufe jetzt tendenziell etwas mehr auf der Fussaussenseite. Dadurch habe ich im Hüftbereich keine Probleme mehr und auch die Schmerzen in den Hamstrings sind nahezu verschwunden. Die Füsse sind sich die Umstellung noch nicht gewohnt und schmerzen entsprechend.
Dem Entscheid zur Umstellung geht eine kleine Geschichte voraus. Dass ich einen Senkfuss habe, weiss ich schon seit langem. Trotz allen Bestrebungen ist es mir bisher nie gelungen effektiv etwas da gegen zu tun. Beim Training vor einer Woche regnete es extrem stark und ich war bis auf die Zehen durchnässt. Zum Trockenen der Schuhe musste ich wie immer die Innensohlen herausnehmen. Dabei ist mir aufgefallen dass vor allem beim linken Fuss eine deutliche schon fast extrem ausgebildete Druckstelle zwischen dem 2. und 3. Mittelfussköpfchen (zwischen dem 2. und 3. Zehen) vorhanden ist. Es schmerzt zwar nicht, aber die Druckstelle ist auch am Fuss durch eine Hornhautbildung gut zu erkennen. Um dem Senkfuss etwas entgegen zu wirken stelle ich den Fuss nun etwas mehr auf. Dies entspricht auch den einschlägigen Empfehlungen in den Fachbücher. Ein interessanter Nebeneffekt: Dadurch entsteht ein kürzerer Bodenkontakt und man wird schneller. Ob das auch stimmt, ist natürlich noch zu beweisen. Wer weiss, vielleicht fallen jetzt meine Bestzeiten in Massen :-)
Dienstag, 3. Dezember 2013
Es gibt mich noch
damit ich nicht in die Vergessenheit gerate, sollte ich mich wieder einmal melden, :-)
Nichts Neues, aber der Winter setzt mir wieder einmal extrem zu. Es ist definitv nicht meine Jahreszeit. Am Morgen ist es dunkel und beim Nachhausegehen bereits wieder düster. Zum Glück kann ich über den Mittag laufen und etwas Licht tanken. Entsprechend der Jahreszeit bin ich form- und motivationsseitig in einem Tief. Die Hamstrings schmerzen seit meinem Zehennagel-Debakel am Thuner Stadtlauf dauernd. Lange waren die Schmerzen noch halbwegs erträglich und ich konnte nach einem sorgfältigen Einlaufen noch relativ gut im Renntempo laufen. Seit dem Herbst ist es aber massiv Schimmer geworden. Ich erhole mich kaum noch. Die Hamstring-Schmerzen sind auch im Büro fast unerträglich und beide Fussgelenke schmerzen so schlimm, dass ich nicht mal normal gehen kann. Das schlechte Abschneiden am Bremgartenlauf war nur noch das bekannte Pünktchen auf dem I. Seither hat sich die Situation lange nicht verbessert.
Seit zwei Wochen bearbeite ich die Hamstrings und alles andere was weh tut mit der Blackroll. Erfreulicherweise wird es fast täglich spürbar besser. In der Zwischenzeit kann ich sogar kurze Abschnitte schon wieder im Renntempo laufen. Mit etwas Geduld erhoffe ich, schon in ein, zwei Wochen wieder "normal" laufen zu können.
Unter diesen Umständen war es nur vernünftig auf einen Start am Steinhölzlilauf zu verzichten. Auch wenn es nicht meine Lieblingsstrecke ist, laufe ich das Rennen doch immer sehr gerne. Diesmal war mir das Risiko einfach zu gross, nach dem positiven Regenerationsverlauf in den letzten Tagen, wieder einen Rückfall zu erleiden. Viel lieber baue ich ganz schonend die nächste Saison vor und nutze die Zeit um an den Grundlagen zu arbeiten. Im Moment noch nicht zu strickt und mehr nach Lust und Laune.
Als Motivationsspritze habe ich mir bereits das 2014-Modell des Adidas Adios Boost bestellt. Die stelle ich auf und freue mich, wenn es wieder richtig zur Sache geht.
Nichts Neues, aber der Winter setzt mir wieder einmal extrem zu. Es ist definitv nicht meine Jahreszeit. Am Morgen ist es dunkel und beim Nachhausegehen bereits wieder düster. Zum Glück kann ich über den Mittag laufen und etwas Licht tanken. Entsprechend der Jahreszeit bin ich form- und motivationsseitig in einem Tief. Die Hamstrings schmerzen seit meinem Zehennagel-Debakel am Thuner Stadtlauf dauernd. Lange waren die Schmerzen noch halbwegs erträglich und ich konnte nach einem sorgfältigen Einlaufen noch relativ gut im Renntempo laufen. Seit dem Herbst ist es aber massiv Schimmer geworden. Ich erhole mich kaum noch. Die Hamstring-Schmerzen sind auch im Büro fast unerträglich und beide Fussgelenke schmerzen so schlimm, dass ich nicht mal normal gehen kann. Das schlechte Abschneiden am Bremgartenlauf war nur noch das bekannte Pünktchen auf dem I. Seither hat sich die Situation lange nicht verbessert.
Seit zwei Wochen bearbeite ich die Hamstrings und alles andere was weh tut mit der Blackroll. Erfreulicherweise wird es fast täglich spürbar besser. In der Zwischenzeit kann ich sogar kurze Abschnitte schon wieder im Renntempo laufen. Mit etwas Geduld erhoffe ich, schon in ein, zwei Wochen wieder "normal" laufen zu können.
Unter diesen Umständen war es nur vernünftig auf einen Start am Steinhölzlilauf zu verzichten. Auch wenn es nicht meine Lieblingsstrecke ist, laufe ich das Rennen doch immer sehr gerne. Diesmal war mir das Risiko einfach zu gross, nach dem positiven Regenerationsverlauf in den letzten Tagen, wieder einen Rückfall zu erleiden. Viel lieber baue ich ganz schonend die nächste Saison vor und nutze die Zeit um an den Grundlagen zu arbeiten. Im Moment noch nicht zu strickt und mehr nach Lust und Laune.
Als Motivationsspritze habe ich mir bereits das 2014-Modell des Adidas Adios Boost bestellt. Die stelle ich auf und freue mich, wenn es wieder richtig zur Sache geht.
Sonntag, 20. Oktober 2013
Bremgartenlauf (20.10.2013)
Sich vorzunehmen nur "zum Training" zu starten und "das Resultat ist nicht so wichtig" ist das Eine, dann effektiv ein nicht so tolles Rennen zu laufen das Andere. Mit meinem Abschneiden, am heutigen Bremgartenlauf bin ich überhaupt nicht zu frieden. OK, eine Toppzeit durfte ich nicht erwarten. Die letzte Arbeitswoche war extrem intensiv und ein Geburtstagsfest mit vielleicht einem Glas zu viel Rotwein am Vorabend waren nicht ideal. Trotzdem habe ich insgeheim gehofft, dass alles halb so schlimm wird und ich immer noch ein schnelles Rennen laufen kann. Umso härter ist die Quittung, wenn es nicht so eintrifft.
Die Verhältnisse waren überhaupt nicht nach meinen Wünschen. Nach dem wunderschönen Herbstwetter am Samstag hat es am Rennsontag bereits um 9:00 Uhr angefangen zu regnen. Die Strecke mit vielen Waldwegen war voller Pfützen und komplett aufgeweicht und rutschig. Ich mag das nicht besonders. Ich schaffe es einfach nicht voll durch die Pfützen zu rennen und "tänzle" lieber um die Pfützen herum. Dadurch habe ich natürlich einen weiteren und weniger optimalen Weg. Dass ich dadurch viel Zeit verliere ist klar. So konnte ich meine Gruppe auf den guten Steckenabschnitten immer etwas abhängen um beim nächsten Tänzeln wieder eingeholt zu werden. Das passt überhaupt nicht zu meiner sonst auf Ergonomie getrimmten Taktik.
Über eine Minute länger als vor einem Jahr ist eine kleine Katastrophe und wie gesagt, ich bin überhaupt nicht glücklich damit. Ab und zu braucht es halt auch einmal Formtief und es wird schon wieder besser.
Bis zum Jahres Ende möchte ich noch ein oder zwei Rennen laufen. Solange die Form nicht besser ist, aber nur regionale Rennen. Die Idee noch einen Marathon zu laufen oder zumindest in Luzern den Halbmarathon zu bestreiten, habe ich gestrichen. Ich gönne mir lieber eine Verlängerung der Laufpause und trainiere nur nach Lust und Laune. Dafür kann ich mit der Vorbereitung der nächsten Saison bereits im Dezember anfangen und gewinne so etwas Zeit, um eine gute Grundlage für die Frühjahrsrennen zu legen. Man muss halt immer etwas vorausblickend Planen.
Die Verhältnisse waren überhaupt nicht nach meinen Wünschen. Nach dem wunderschönen Herbstwetter am Samstag hat es am Rennsontag bereits um 9:00 Uhr angefangen zu regnen. Die Strecke mit vielen Waldwegen war voller Pfützen und komplett aufgeweicht und rutschig. Ich mag das nicht besonders. Ich schaffe es einfach nicht voll durch die Pfützen zu rennen und "tänzle" lieber um die Pfützen herum. Dadurch habe ich natürlich einen weiteren und weniger optimalen Weg. Dass ich dadurch viel Zeit verliere ist klar. So konnte ich meine Gruppe auf den guten Steckenabschnitten immer etwas abhängen um beim nächsten Tänzeln wieder eingeholt zu werden. Das passt überhaupt nicht zu meiner sonst auf Ergonomie getrimmten Taktik.
Über eine Minute länger als vor einem Jahr ist eine kleine Katastrophe und wie gesagt, ich bin überhaupt nicht glücklich damit. Ab und zu braucht es halt auch einmal Formtief und es wird schon wieder besser.
Bis zum Jahres Ende möchte ich noch ein oder zwei Rennen laufen. Solange die Form nicht besser ist, aber nur regionale Rennen. Die Idee noch einen Marathon zu laufen oder zumindest in Luzern den Halbmarathon zu bestreiten, habe ich gestrichen. Ich gönne mir lieber eine Verlängerung der Laufpause und trainiere nur nach Lust und Laune. Dafür kann ich mit der Vorbereitung der nächsten Saison bereits im Dezember anfangen und gewinne so etwas Zeit, um eine gute Grundlage für die Frühjahrsrennen zu legen. Man muss halt immer etwas vorausblickend Planen.
Sonntag, 13. Oktober 2013
Welcome back
Welcome back - ich bin zurück aus den Ferien! Bereits seit einer Woche, aber es fehlte mir schichtweg die Zeit um einen Eintrag zu schreiben. Dann sind halt die Empfehlungen so: im Blog die bevorstehenden Ferien nicht gross anzukündigen. Wer weiss wer alles die Inhalt liest. Da sind vielleicht nicht nur freundliche Leute darunter.
Anyway! Wir hatten tolle Ferien in Bali. Beim Herumreisen, haben wir die Insel und die Menschen kennen gelernt und sind ab der Freundlichkeit und den vielen schönen Eindrücken begeistert. Meine Marathon-Distanz bestand diesmal aus ca. 2'000 Fotos die ich geschossen habe. Es war einfach viel zu faszinieren und wir sind teilweise wie die Japaner knipsend durch die Gegend gelaufen.
Es wird mir niemand glauben, aber es war tatsächlich so, dass ich keinen Meter trainiert habe. Die Schuhe waren im Gepäck und ich habe sie unbenutzt wieder nach Hause genommen. Erstaunlicherweise ist mir das seeehr leicht gefallen. Immerhin habe ich das Schwimmen im Meer bei angenehmen 27 Grad Wassertemperatur genossen und bin mehr als einmal den halben Strand abgeschwommen.
Bei der Rückreise verbrachten wir noch drei Tag in Singapur. Diesmal bestand der Marathon beim Besichtigen von Little India, Chinatown und im krassen Gegensatz dazu die vielen Shopping-Center. Gekauft haben wir nicht viel, es war aber trotzdem interessant die Edelboutiquen auf sich wirken zu lassen, auch wenn man sich ab und zu ohne Rolex am Arm deplatziert vor kam.
Nach zwei Wochen ohne zu Laufen, war der Wiedereinstieg etwas hart. Gleich am Dienstag ging es mit 4 x 7 Minuten Renntempo zur Sache. Nicht ohne Nachwehen: ich brauchte ein paar Tage um mich von der Belastung zu erholen.
Eigentlich hatte ich gehofft, dass nach der Trainingspause meine Hamstring-Schmerzen weg sind. Leider nein. Zwar nicht mehr ganz so schlimm wie vor den Ferien, aber die hintere Oberschenkelseiten ziehen immer noch unangenehm. Mit Flucht nach vorne habe ich angefangen, die Beinpartie intensiv zu dehnen. Siehe da, es ist schon spürbar besser und ich laufe schon fast wieder wie eine Gazelle (zumindest fühlt es sich in etwa so an ;-) )
Den Herbstmarathon habe ich gestrichen. Ich habe im Moment keine Lust auf einen Marathon. Im Frühling sieht es bestimmt wieder anders aus. Nun werde ich noch ein paar regionale Rennen laufen - ich kann es einfach nicht lassen - und überlege mir, ob ich mich an der Gurten Classic noch einmal einem steilen Aufstieg stellen soll. Nur zum Ausprobieren.
Anyway! Wir hatten tolle Ferien in Bali. Beim Herumreisen, haben wir die Insel und die Menschen kennen gelernt und sind ab der Freundlichkeit und den vielen schönen Eindrücken begeistert. Meine Marathon-Distanz bestand diesmal aus ca. 2'000 Fotos die ich geschossen habe. Es war einfach viel zu faszinieren und wir sind teilweise wie die Japaner knipsend durch die Gegend gelaufen.
Es wird mir niemand glauben, aber es war tatsächlich so, dass ich keinen Meter trainiert habe. Die Schuhe waren im Gepäck und ich habe sie unbenutzt wieder nach Hause genommen. Erstaunlicherweise ist mir das seeehr leicht gefallen. Immerhin habe ich das Schwimmen im Meer bei angenehmen 27 Grad Wassertemperatur genossen und bin mehr als einmal den halben Strand abgeschwommen.
Bei der Rückreise verbrachten wir noch drei Tag in Singapur. Diesmal bestand der Marathon beim Besichtigen von Little India, Chinatown und im krassen Gegensatz dazu die vielen Shopping-Center. Gekauft haben wir nicht viel, es war aber trotzdem interessant die Edelboutiquen auf sich wirken zu lassen, auch wenn man sich ab und zu ohne Rolex am Arm deplatziert vor kam.
Nach zwei Wochen ohne zu Laufen, war der Wiedereinstieg etwas hart. Gleich am Dienstag ging es mit 4 x 7 Minuten Renntempo zur Sache. Nicht ohne Nachwehen: ich brauchte ein paar Tage um mich von der Belastung zu erholen.
Eigentlich hatte ich gehofft, dass nach der Trainingspause meine Hamstring-Schmerzen weg sind. Leider nein. Zwar nicht mehr ganz so schlimm wie vor den Ferien, aber die hintere Oberschenkelseiten ziehen immer noch unangenehm. Mit Flucht nach vorne habe ich angefangen, die Beinpartie intensiv zu dehnen. Siehe da, es ist schon spürbar besser und ich laufe schon fast wieder wie eine Gazelle (zumindest fühlt es sich in etwa so an ;-) )
Den Herbstmarathon habe ich gestrichen. Ich habe im Moment keine Lust auf einen Marathon. Im Frühling sieht es bestimmt wieder anders aus. Nun werde ich noch ein paar regionale Rennen laufen - ich kann es einfach nicht lassen - und überlege mir, ob ich mich an der Gurten Classic noch einmal einem steilen Aufstieg stellen soll. Nur zum Ausprobieren.
Samstag, 21. September 2013
Halbmarathon-SM in Uster (Greifenseelauf)
Ich glaube es kaum, es hat zu Halbmarathon -Schweizermeistertitel in meiner Alterskategorie gereicht. Das Triple ist geschafft :-))))
Noch vor dem Start war ich überhaupt nicht zuversichtlich. Viel Tagesstress in der letzten Woche, eine nicht enden wollende Verletzungsserie und alle meine grössten Gegner am Start.
Bereits nach 5 km sah die Welt zum Glück schon besser aus. Soweit ich es überblicken konnte waren meine Konkurrenten hinter mir, ich war in einer gut laufenden Gruppe und die Beine taten seit langem nicht weh (tatsächlich beim Laufen). Das Rennen lief auch auf der zweiten Steckenhälfte sehr gut. Ich war immer auf der Überholspur und konnte mich sehr gut nach vorne orientieren.
1:14:24 ist etwas über meinen Erwartungen, aber im Prinzip auch nicht schlecht. Wenn es um einen guten Rang geht, laufe ich automatisch taktisch. Es ist wie ein Schalter der um gelegt wird. Ich kann mich nicht dagegen wehren.
Nun steht wieder etwas Erholung auf dem Programm und dann schaue ich weiter welche Rennen ich noch laufen werde.
Noch etwas zu meinen Gegnern. Beat Elmer hatte mir über eine Meniskus-Operation erzählt und ist logischerweise noch weit entfernt von seinem üblichen Potential. Stefan Kneubühl war angemeldet aber leider nicht am Start. Klar ist es toll zu gewinnen. Es wäre aber schöner und spannender wenn meine "Gegner" fit am Start sind. Ich habe nicht den Anspruch immer zu Gewinnen und wir haben unter den Top 50-Jährigen ein gutes Verhältnis und die Leistungen der anderen werden akzeptiert.
PS - Zum SM-Titel genehmige ich mir jetzt ein unsportliches Glas Wein ;-)
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