Der Firmenlauf in Bern stand natürlich nicht zuoberst auf meiner Liste der wichtigsten Rennen. Es war aber eine tolle Gelegenheit, zusammen mit Firmenkolleginnen und -Kollegen plauschmässig ein Rennen zu bestreiten. Ehren Sache, dass ich mich als Teamkapitän zur Verfügung gestellt habe und unser Team Vorort betreute.
Wenn man regelmässig an Laufverantstaltungen teilnimmt gewöhnt man sich mit der Zeit an einen gewissen Standard. Beim Organisator des Firmenlauf wird man den Eindruck nicht los, dass er auf Firmenanlässe spezialisiert ist und das eigentliche Rennen nur zweitrangig war. So konnte man sich im Vorfeld über die verschieden Sponsorzelte informieren, wie viel sie kosten, wo sie stehen und welche Personenfrequenz sie bringen. Die typischen Renninformationen die man normalerweise so braucht, kamen aber nur tropfenweise oder mussten mühsam zusammen gesucht werden.
Auch die Wahl der Strecke war nicht nur aus meiner Sicht eine absolute Katastrophe. Ok es waren glaube ich um die 3'000 Läufer und Walker am Start. Wenn aber die Strecke auf den ersten Kilometer dermassen eng ist, dass es mehrfach zu grösseren Staus kommt, ist das nicht erfüllt und ich glaube den meisten Teilnehmer hat das auch nicht gefallen.
Ich selber konnte mich immerhin stinkfrech in die vorderste Startreihe drängen und mit etwas Ellbogeneinsatz kam ich ohne grossen Schaden über den ersten Kilometer. Der notwendige Schnellstart bekam ich auf der zweiten Steckenhälfte beinhart zu spüren. Ich war völlig flach und ausgelaugt und blieb fast am Boden kleben. Zu meine Ehre muss ich noch erwähnen, dass ich am Dienstag im STB-Training war und mit den anderen ein Intervall mit insgesamt 8km Belastung absolviert hatte. 20 Minuten über die 5.4 km gibt einen Schnitt von 3:40. Nicht gerade berauschend wenn man davon ausgeht, dass ich wesentlich längere Rennen (Halbmarathon) in einem viel besseren Schnitt gelaufen bin.
Zum Schluss nochmals zur Organisation: Ausgeschrieben war die Steckenlänge mit 6km. In Tat und Wahrheit war sie aber nur 5.4km. Zum Glück hatte ich es vor dem Rennen mitbekommen und konnte entsprechend einstellen. Es hatte aber viele gegeben, die nichts davon wussten und das Rennen völlig falsch einteilten.
Das es beim Abholen des Kleidersack eng wird, hatte ich erwartet und bin deshalb möglichst rasch mein Säcklein holen gegangen. Es dauerte fast 5 Minuten, bis die drei Damen in einer gemeinsamen Suchaktion, ein erstes Säcklein finden konnten. Was passiert dann passierte als der richtige Läuferansturm kam, musste ich mir zum Glück nicht ansehen.
Mein nächster Lauf ist bereits am Sonntag. Ich habe mich für den Aletsch-Halbmarathon angemeldet. Ich weiss, ich habe schon mehrmals geschrieben "Nie mehr". Das gilt natürlich immer noch für einen Renneinsatz. Als Training darf ich es machen. Und weil die Wetterprognosen so gut sind, wird es bestimmt ein sehr schönes, aber kein gemütliches Training :-)
Freitag, 26. Juni 2015
Montag, 8. Juni 2015
SEMI MARATHON FRIBOURG - 10km Rennen
Beim Einlaufen zum heutigen Rennen bin ich von Markus darauf angesprochen worden, wieso ich nichts über meinen heutigen Start in Courtepin geschrieben habe. Nun das war ungewollt gewollt. Ich war nicht sonderlich motiviert etwas zu schreiben, da ich mir am Dienstag beim Bahntraining wieder einmal die Achilles-Sehen ziemlich überlastet hatte. So schlimm, dass ich den Rest der Woche wie ein alter Grossvater durchs Büro schlich und jeder Schritt eine Qual war. OK, trainiert habe ich trotzdem leicht. Aber nur sehr vorsichtig und mit sehr gut gedämpften Schuhen. Mit konsequentem Eis auflegen brachte ich es fertig, dass bis zum Renntag alles wieder in Ordnung war.
Zum Dienstagstraining ist noch zu sagen, dass es in der Schönau auf der Aschenbahn statt fand. Wieso die Bahn immer noch aus "Asche" besteht (oder was das rote Zeug ist), lässt sich nur mit heimatschutzlichen Argumenten begründen. Die Bahn ist extrem rutschig, holperigen und wenn es so trocken wie am Dienstag ist, kommt man sich vor wie ein Cowboy im Wilden Westen. Es fehlt nur noch das Tuch vor dem Gesicht gegen den roten Staub. Für mich als Überhauptnichtbahnläufer sind Intervalls auf dieser Bahn immer speziell anspruchsvoll und es dauert eine paar Runden bis ich an den Untergrund gewöhnt habe.
Schön, die Achillessehnen taten also nicht mehr so weh, dafür meldete sich in der Nacht auf den Sonntag wieder einmal die Piriformis und zwar so schlimm, dass ich kaum schlafen konnte. Das war echt mühsam.
Nun zum Rennen: Nach der hochsommerlichen vergangenen Woche freute ich mich auf ein "heisses" Rennen. Das das Thermometer sogar bis auf 32 Grad steigt hätte ich nicht erwartet. Umso besser. Es macht mir nicht viel aus bei sehr heissen Temperaturen zu laufen. Ich bin dann auch nicht mehr ganz so schnell, aber im Vergleich zu den meisten anderen steigen meine Chancen erheblich. Der 2. Rang overall ist eine tolle Bestätigung dafür und ich habe mich extrem darüber gefreut. Ich bin auch sehr zufrieden wie ich das Rennen eingeteilt hatte. Die erste Steigung lief ich noch zurückhalten, weil ich damit gerechnet hatte, dass es auf der zweiten Hälfte hart wird. Die nicht flache Strecke und die Temperaturen gehen enorm an die Substanz und man muss äusserst haushälterisch mit den Kräften umgehen. Der letzte Kilometer war dann mit Gegenwind wirklich sehr hart. Noch etwas interessantes: ich habe während den ganzen 10km nur einmal einen kleinen Schluck Wasser genommen und sonst nichts getrunken, dass ging problemlos.
Es war insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag. Christoph Friedli, meine bester Laufkollege, hat souverän, in einer sehr guten Zeit, den Halbmarathon gewonnen. Schade das es bei der Siegerehrung noch ein Durcheinander gegeben hat und er plötzlich nur als Zweiter ausgerufen wurde. Der Fehler wurde aber nachträglich korrigiert und Christoph konnte doch noch mit der Siegerprämie nach Hause gehen. Sackstarkes Rennen Chrischu.
Wenn ich noch einen Startplatz erhalte, werde ich als nächstes den Aletsch Halbmarathon laufen. Nur gemütlich und nur als Training. Ich bin immer noch keine Bergziege und das wird sich vermutlich auch nicht mehr ändern. Der Aletsch ist halt schon einer der schönsten Läufe. Die Landschaft um den Aletschgletscher ist einfach faszinieren.
Zum Dienstagstraining ist noch zu sagen, dass es in der Schönau auf der Aschenbahn statt fand. Wieso die Bahn immer noch aus "Asche" besteht (oder was das rote Zeug ist), lässt sich nur mit heimatschutzlichen Argumenten begründen. Die Bahn ist extrem rutschig, holperigen und wenn es so trocken wie am Dienstag ist, kommt man sich vor wie ein Cowboy im Wilden Westen. Es fehlt nur noch das Tuch vor dem Gesicht gegen den roten Staub. Für mich als Überhauptnichtbahnläufer sind Intervalls auf dieser Bahn immer speziell anspruchsvoll und es dauert eine paar Runden bis ich an den Untergrund gewöhnt habe.
Schön, die Achillessehnen taten also nicht mehr so weh, dafür meldete sich in der Nacht auf den Sonntag wieder einmal die Piriformis und zwar so schlimm, dass ich kaum schlafen konnte. Das war echt mühsam.
Nun zum Rennen: Nach der hochsommerlichen vergangenen Woche freute ich mich auf ein "heisses" Rennen. Das das Thermometer sogar bis auf 32 Grad steigt hätte ich nicht erwartet. Umso besser. Es macht mir nicht viel aus bei sehr heissen Temperaturen zu laufen. Ich bin dann auch nicht mehr ganz so schnell, aber im Vergleich zu den meisten anderen steigen meine Chancen erheblich. Der 2. Rang overall ist eine tolle Bestätigung dafür und ich habe mich extrem darüber gefreut. Ich bin auch sehr zufrieden wie ich das Rennen eingeteilt hatte. Die erste Steigung lief ich noch zurückhalten, weil ich damit gerechnet hatte, dass es auf der zweiten Hälfte hart wird. Die nicht flache Strecke und die Temperaturen gehen enorm an die Substanz und man muss äusserst haushälterisch mit den Kräften umgehen. Der letzte Kilometer war dann mit Gegenwind wirklich sehr hart. Noch etwas interessantes: ich habe während den ganzen 10km nur einmal einen kleinen Schluck Wasser genommen und sonst nichts getrunken, dass ging problemlos.
Es war insgesamt ein sehr erfolgreicher Tag. Christoph Friedli, meine bester Laufkollege, hat souverän, in einer sehr guten Zeit, den Halbmarathon gewonnen. Schade das es bei der Siegerehrung noch ein Durcheinander gegeben hat und er plötzlich nur als Zweiter ausgerufen wurde. Der Fehler wurde aber nachträglich korrigiert und Christoph konnte doch noch mit der Siegerprämie nach Hause gehen. Sackstarkes Rennen Chrischu.
Wenn ich noch einen Startplatz erhalte, werde ich als nächstes den Aletsch Halbmarathon laufen. Nur gemütlich und nur als Training. Ich bin immer noch keine Bergziege und das wird sich vermutlich auch nicht mehr ändern. Der Aletsch ist halt schon einer der schönsten Läufe. Die Landschaft um den Aletschgletscher ist einfach faszinieren.
Dienstag, 26. Mai 2015
Pfingstlauf Niederbipp
Mir war bewusst, dass ich mit dem Start am Pfingstlauf, nur eine Woche nach der EM, mir ein happiges Programm vorgenommen hatte. Beim Anmelden bin ich auch von einer normalen Erholungszeit ausgegangen. Der Substanzverlust beim Halbmarathon in Grosseto war aber doch erheblich grösser als gewohnt. Die 31 Grad, der Wind und die verwinkelte Strecke hatten mir ziemlich zugesetzt. Das erste Training nach der EM, am letzten Dienstag, musste ich bereits nach 3km wieder abbrechen. Es ging einfach nicht mehr. Der Rest der Woche versuchte ich mich so gut es ging zu erholen. Mit dem Freizeitstress während der ganzen Woche ist es mir nicht so recht gelungen. OK, am Samstag vor den Rennen hätte ich nicht unbedingt noch 2 Stunden Radfahren sollen :-)
Am Start zum Pfingslauf war ich dementsprechend müde und kraftlos. Es war deshalb vielleich auch nicht so clever, gleich mit den ganz leichten Schuhen anzutreten. So reduziert musste ich die ersten Rennkilometer sehr zurückhalten anzulaufen. Es wäre beim besten Willen nicht schneller gegangen. Zum Glück. Was ich nicht wusste war, dass es auf der "flachen" Strecke doch eine erhebliche Steigung hatte. So hatte ich vor dem Hügel etwas Reserve und konnte regelmässig hinauf laufen Auf der zweiten Streckenhälfte wurde ich dann sogar noch etwas schneller. Leider nicht bis ganz zum Schluss (10.3km). Nach 9,7km war der Ofen endgültig aus und ich verlor nochmals ein Paar, zuvor mühvoll erkämpfte Ränge (over all).
Die Wetterverhältnisse waren fürs Laufen recht gut und obwohl Regen angekündigt war, war es während dem ganzen Rennen trocken. Einzig die Luftfeuchtigkeit war so hoch, dass mir mein Asthma ziemlich zu schaffen machte.
Die 36.12 Minuten sind gerade nicht der Hammer, aber es hat zum ersten Rang bei der M50 gereicht.
Noch ein lustiges Erlebnis im Ziel: Da fragte mich ein anderer Läufer ob ich M35 oder M40 laufe. Als ich mit "M50" antwortet, schaute er mich irritiert an, so als ob er sich über den "gewonnen" Rang in seiner Kategorie freut, es im aber auch zu denken gibt, dass ein M50 so schnell war :-)
Am Start zum Pfingslauf war ich dementsprechend müde und kraftlos. Es war deshalb vielleich auch nicht so clever, gleich mit den ganz leichten Schuhen anzutreten. So reduziert musste ich die ersten Rennkilometer sehr zurückhalten anzulaufen. Es wäre beim besten Willen nicht schneller gegangen. Zum Glück. Was ich nicht wusste war, dass es auf der "flachen" Strecke doch eine erhebliche Steigung hatte. So hatte ich vor dem Hügel etwas Reserve und konnte regelmässig hinauf laufen Auf der zweiten Streckenhälfte wurde ich dann sogar noch etwas schneller. Leider nicht bis ganz zum Schluss (10.3km). Nach 9,7km war der Ofen endgültig aus und ich verlor nochmals ein Paar, zuvor mühvoll erkämpfte Ränge (over all).
Die Wetterverhältnisse waren fürs Laufen recht gut und obwohl Regen angekündigt war, war es während dem ganzen Rennen trocken. Einzig die Luftfeuchtigkeit war so hoch, dass mir mein Asthma ziemlich zu schaffen machte.
Die 36.12 Minuten sind gerade nicht der Hammer, aber es hat zum ersten Rang bei der M50 gereicht.
Noch ein lustiges Erlebnis im Ziel: Da fragte mich ein anderer Läufer ob ich M35 oder M40 laufe. Als ich mit "M50" antwortet, schaute er mich irritiert an, so als ob er sich über den "gewonnen" Rang in seiner Kategorie freut, es im aber auch zu denken gibt, dass ein M50 so schnell war :-)
Montag, 25. Mai 2015
Lange Erholungszeit
Leider komme ich erst jetzt dazu ein Foto von der EM zu publizieren.
Also das Bild oben ist nicht mit Photoshop bearbeitet, es wurde effektiv nach der 2 Runde also ca. nach 13km aufgenommen (es ist ein Ausschnitt und daher die Auflösung nicht so berauschend).
Dann noch eine Stilstudie vom selben Ort.
Also der Oberschenkel sieht nur so brachial aus, weil ich gaaaanz locker bin. Das könnte man vielleicht doch mit Photoshop etwas korrigieren. ABER: seht Euch die Fussstellung an. Wer sagt noch etwas von Fersenläufer ( :-) )
Also das Bild oben ist nicht mit Photoshop bearbeitet, es wurde effektiv nach der 2 Runde also ca. nach 13km aufgenommen (es ist ein Ausschnitt und daher die Auflösung nicht so berauschend).
Dann noch eine Stilstudie vom selben Ort.
Also der Oberschenkel sieht nur so brachial aus, weil ich gaaaanz locker bin. Das könnte man vielleicht doch mit Photoshop etwas korrigieren. ABER: seht Euch die Fussstellung an. Wer sagt noch etwas von Fersenläufer ( :-) )
Sonntag, 17. Mai 2015
Wieder 4er
Wie beim 10 km-Rennen wurde ich auch heute wieder (nur) 4er im Halbmarathon und in der Teamwertung holten wir auch diesmal die Silbermedalie. Bei 31 Grad und mit einem sehr starken Wind war das Rennen viel härter als erwartet. Im Nachhinein war es nicht so klug den 10er und den Halbmarathon zu laufen (und am Samstag zuvor noch den GP). Auf einer flachen Rollerstrecke wäre es wo möglich noch gegangen. Aber bei diesen Verhältnissen fehlte mir die notwendige Kraft um mit den reinen Halbmarathonspeziallisten mitzuhalten. Schade, den die Siegerzeit von 1:15:41 und auch der dritte Rang mit 1:16:52 wären im Bereich des Möglichen gewesen. Flache Halbmarathon kann ich immer noch zwischen 1:14 und 1:15 laufen. Nun so ist es jetzt. Ich werde die Lehre daraus ziehen und es in Zukunft etwas anders machen.
Die Strecke war sehr speziell. Die drei Runden führten im Zickzack rund um Grosetto und ich wusste praktisch nie, wo ich mich genau befand. Es war sehr schwer sich zu orientieren. Die GPS-Uhr mit Distanz und Zeitanzeige war heute Gold wert. Ich habe mich mehr an die Informationen der Uhr gehalten und nicht an die Anzeigen der Streckenführung. Etwas mühsam war die Streckensicherung. Die Italiener haben es nicht geschafft die Strecke richtig zu sichern. Immerwieder standen Autos im Weg und es wurde nicht immer eindeutig angezeigt wo man durch laufen muss. Aber wehe wen man die Strecke nur ein bisschen verlässt. Ich bin etwas rechts neben den Strassenkegel durchgelaufen und wurde sofort lautstark zu Recht gewiesen. Diesbezüglich habe ich die Italiener von einer bisher nicht bekannten Seite kennen gelernt. Sie können auch sehr stur und formell sein und wieder schwingt dieser Hang zu Unfairness mit.
Extrem mühsam waren die ganzen Ehrungen und das Zeremoniell. Es wurde wieder sehr spät bis ich mich im Hotelzimmer einloggen konnte.
Das schönste nach dem Rennen war, endlich ins Meer einzutauchen und die strapazierten Muskeln etwas abzukühlen.
Morgen geht es schon sehr früh zurück in die Schweiz. Wenn der Chaufeure wieder so im Kakao rum fährt, wird es aber vermutlich wieder sehr spät.
Samstag, 16. Mai 2015
Alles parat
Für den Halbmarathon morgen ist alles bereit. Um 7:15 Uhr fahren wir am den Start und um 9:30 Uhr beginnt das Rennen. Es ist eine etwas komplizierte Streckenführung. Es sind zuerst zwei volle Runden a 6.25km zu absolvieren, dann geht es ein drittes Mal auf einen Teil der Runde um danach auf das Schlussstück zum Ziel abzubiegen.
Zwei Sachen habe ich anders gemacht als bei meiner üblichen, bewährten Rennvorbereitung: ich war in der Massage und ich habe mich nicht ganz so strickt an die Essvorgaben gehalten. Brigitte hat mir bei der Massage schonungslos in die Triggerpunkte gedrückt, dass ich fast die Wände rauf ging. Ich war überrascht wie extrem verhärtet und wie viele Muskeln betroffen waren. Jetzt bin ich natürlich gespannt wie gut ich morgen über die Strecke fliege. Betreffend dem Essen habe ich heute ein kleines Gelatti verdrückt und beim Abendessen hatte ich leider keine Wahl und musste Lasagne zur Vorspeise nehmen (hätte ich so nie gewählt), den Lachs, den ich sonst so sehr liebe liess ich teilweise stehen, dafür habe ich zum Dessert auch das nicht allzugrosse Tiramisu weggeputzt. War vielleicht nicht so klug, aber vielleicht spielt es auch nicht so eine grosse Rolle oder es bekommt mir sogar sehr gut. Aber eben, auf das Experiment hätte ich schon lieber verzichtet.
Obwohl ich über die Halbmarathonstrecke in der Regel etwas stärker bin als über den 10er, sehen die Chancen für morgen nicht so gut aus. Es haben sich ein paar Läufer mit Fabelzeiten eingeschrieben, die eindeutig ausser meiner Reichweite liegen. Zum Glück wird das Rennen nicht auf dem Papier entschieden und es ist mein Ziel, das Ranking etwas durcheinander zu bringen. Also für Euch heisst das morgen ab 9:30 Uhr die Daumen drücken und wenn alles gut geht könnt ihr um 10:45 Uhr wieder entspannen.
Gestern habe ich noch vergessen zu erwähnen, dass wir in der Teamwertung den zweiten Rang erreicht haben. Bei dieser starken Konkurenz ein sehr gutes Resultat auf das wir stolz sein dürfen. Wir werden also nicht ganz ohne Blech nach Hause reisen.
Zwei Sachen habe ich anders gemacht als bei meiner üblichen, bewährten Rennvorbereitung: ich war in der Massage und ich habe mich nicht ganz so strickt an die Essvorgaben gehalten. Brigitte hat mir bei der Massage schonungslos in die Triggerpunkte gedrückt, dass ich fast die Wände rauf ging. Ich war überrascht wie extrem verhärtet und wie viele Muskeln betroffen waren. Jetzt bin ich natürlich gespannt wie gut ich morgen über die Strecke fliege. Betreffend dem Essen habe ich heute ein kleines Gelatti verdrückt und beim Abendessen hatte ich leider keine Wahl und musste Lasagne zur Vorspeise nehmen (hätte ich so nie gewählt), den Lachs, den ich sonst so sehr liebe liess ich teilweise stehen, dafür habe ich zum Dessert auch das nicht allzugrosse Tiramisu weggeputzt. War vielleicht nicht so klug, aber vielleicht spielt es auch nicht so eine grosse Rolle oder es bekommt mir sogar sehr gut. Aber eben, auf das Experiment hätte ich schon lieber verzichtet.
Obwohl ich über die Halbmarathonstrecke in der Regel etwas stärker bin als über den 10er, sehen die Chancen für morgen nicht so gut aus. Es haben sich ein paar Läufer mit Fabelzeiten eingeschrieben, die eindeutig ausser meiner Reichweite liegen. Zum Glück wird das Rennen nicht auf dem Papier entschieden und es ist mein Ziel, das Ranking etwas durcheinander zu bringen. Also für Euch heisst das morgen ab 9:30 Uhr die Daumen drücken und wenn alles gut geht könnt ihr um 10:45 Uhr wieder entspannen.
Gestern habe ich noch vergessen zu erwähnen, dass wir in der Teamwertung den zweiten Rang erreicht haben. Bei dieser starken Konkurenz ein sehr gutes Resultat auf das wir stolz sein dürfen. Wir werden also nicht ganz ohne Blech nach Hause reisen.
10km Rennen 4. Rang
Den ersten Renntag verbrachte ich mehrheitlich mit Warten. Es wurde fast halb Zehn am Abend bis wir für das Nachtessen zurück im Hotel waren. Die sonst so lockeren Italiener erweisen sich als Organisator als sehr stur und überkorrekt. Hätte man nicht so erwartet. Die ganzen Rangverkündigungen und das Eröffnungszerremoniel zogen sich extrem in die Länge.
Das Rennen lief mir wie schon der GP hervorragend. Ich hatte wieder meine Flügel und konnte locker über die ganze Distanz "fliegen". Natürlich war auf den letzten Kilometer der Puls im Anschlag und ich war froh das Ziel zu erreichen. Die Zeit von 34:08 Minuten liegt unter meinen Erwartungen, obwohl ich so gesehen doch gerne die 34 Minuten geknackt hätte. Vielleicht schon etwas zu sehr erfolgsverwöhnten war ich zunächst über den undankbaren 4. Rang etwas enttäuscht. Aber wenn Einer mit 32:32 die M50 gewinnt, gibt es nichts zu rütteln. Auch der Zweite hatte eine 32er Zeit und auf den Dritten habe ich immer noch eine Minute verloren. Thats live.
Das Rennen war zu Beginn wie erwartet etwas hektisch. Meine erste Kilometerzeit von 3:32 Minuten war nicht gerade berauschend, aber das Rennen dauerte ja noch eine Weile. Vor dem Start hatte es noch ein paar Tropfen geregnet, aber beim Rennen war es zum Glück trocken. Einfach die heftigen Windböhen waren ein Problem ... mit dem ich dank meiner Velorennerfahrung gut zu Recht kam. Man musste einfach clever von einer Gruppe zur anderen "hüpfen" und immer schön darauf achten von wo der Wind blies. So konnte ich an der Stelle wo die Strecke wieder zurück führte die Kurven so anlaufen, dass ich sofort auf der richtigen Strassenseite war und ich mich kräfteschonend in eine nächste Gruppe einreihen konnte. Auf den letzten Kilometer hat mich ein Spanier aus der M40 bis ins Ziel gezogen (war angenehm einfach nur anzuheften).
Etwas auf dem Kieker hatte ich die Italiener. Nach dem ich letzte Woche gelesen habe wie unfair sie an der Marathon-EM mit Tadesse Abraham umgegangen sind und sich gestern ein Italiener mit der Ausrede " er wolle nur ein Foto machen" sich unfair in die vordere Startreihe vorgedrängt hat, hätte ich eine riesen Freude, als ich den Italiener, der auch in der Kategorie M50 lief, beim Kilometer 6 "gesoffen" hatte. Rache ist halt doch süss :-)
Heute Samstag werde ich etwas joggen gehen und mich entscheiden, welche Schuhe ich morgen anziehen soll. Dann gehe ich bestimmt noch etwas ans Meer und kann mir um 18:00 Uhr von Brigitte Sommer der Physiotherapeutin von Mujinga Kambundji die Bein präparieren lassen.
Das Rennen lief mir wie schon der GP hervorragend. Ich hatte wieder meine Flügel und konnte locker über die ganze Distanz "fliegen". Natürlich war auf den letzten Kilometer der Puls im Anschlag und ich war froh das Ziel zu erreichen. Die Zeit von 34:08 Minuten liegt unter meinen Erwartungen, obwohl ich so gesehen doch gerne die 34 Minuten geknackt hätte. Vielleicht schon etwas zu sehr erfolgsverwöhnten war ich zunächst über den undankbaren 4. Rang etwas enttäuscht. Aber wenn Einer mit 32:32 die M50 gewinnt, gibt es nichts zu rütteln. Auch der Zweite hatte eine 32er Zeit und auf den Dritten habe ich immer noch eine Minute verloren. Thats live.
Das Rennen war zu Beginn wie erwartet etwas hektisch. Meine erste Kilometerzeit von 3:32 Minuten war nicht gerade berauschend, aber das Rennen dauerte ja noch eine Weile. Vor dem Start hatte es noch ein paar Tropfen geregnet, aber beim Rennen war es zum Glück trocken. Einfach die heftigen Windböhen waren ein Problem ... mit dem ich dank meiner Velorennerfahrung gut zu Recht kam. Man musste einfach clever von einer Gruppe zur anderen "hüpfen" und immer schön darauf achten von wo der Wind blies. So konnte ich an der Stelle wo die Strecke wieder zurück führte die Kurven so anlaufen, dass ich sofort auf der richtigen Strassenseite war und ich mich kräfteschonend in eine nächste Gruppe einreihen konnte. Auf den letzten Kilometer hat mich ein Spanier aus der M40 bis ins Ziel gezogen (war angenehm einfach nur anzuheften).
Etwas auf dem Kieker hatte ich die Italiener. Nach dem ich letzte Woche gelesen habe wie unfair sie an der Marathon-EM mit Tadesse Abraham umgegangen sind und sich gestern ein Italiener mit der Ausrede " er wolle nur ein Foto machen" sich unfair in die vordere Startreihe vorgedrängt hat, hätte ich eine riesen Freude, als ich den Italiener, der auch in der Kategorie M50 lief, beim Kilometer 6 "gesoffen" hatte. Rache ist halt doch süss :-)
Heute Samstag werde ich etwas joggen gehen und mich entscheiden, welche Schuhe ich morgen anziehen soll. Dann gehe ich bestimmt noch etwas ans Meer und kann mir um 18:00 Uhr von Brigitte Sommer der Physiotherapeutin von Mujinga Kambundji die Bein präparieren lassen.
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