Null Kraft! Null Tempo! Nach etwas 15km habe ich das Rennen aufgeben und bin mit dem Schiff ins Ziel gefahren. Lieber keine Zeit als eine dermassen schlechte. So ist mir der Ausstieg gar nicht so schwer gefallen. Ich bin nicht sicher, ob ich eine so schlechte Zeit verkraftet hätte.
Im Moment bin ich wirklich weit entfernt von meiner gewohnten Form. Man muss sich vorstellen: letztes Jahr war ich auf der gleichen Strecke nahe zu gleich schnell. Nur da musste ich für den Marathon noch eine zweite Runde laufen.
Eigentlich hat sich schon am Bremgartenlauf und im STB-Training abgezeichnet, dass es nicht läuft. Aber irgendwie hofft man immer auf ein Wunder (hat es ja auch schon gegeben).
Nachdem ich verletzungsbedingt nicht mehr trainieren und keine Rennen mehr laufen konnte, habe ich auch nicht mehr so genau auf das Gewicht geachtet. Nur für ein einziges Rennen mochte ich daran nichts mehr ändern. Deshalb bin ich mit 2kg zu viel gestartet. Beim Einlaufen hatte ich wie immer meine 0.5l-Wasserflasche bei mir. Am Gewicht der Flasche habe ich schon bemerkt, was so ein halbes Kilo ausmacht. Beim mir sind es gleich vier Flaschen (zusätzlich zur grossen Flasche :-) ).
Luzern war auch das Ende einer Saison, die für mich irgendwie nicht statt gefunden hat. Ich konnte nur ein paar wenige Rennen laufen und meine Resultate waren durchwegs etwas mager. Über den GP Bern können wir streiten. Viele meinen es war ein gutes Rennen. Ich selber war im Ziel nicht 100% zufrieden.
Als nächstes gibt es mal eine Runde Ferien (Kuba) und dann schaue ich wie es weitergehen soll.
Sonntag, 29. Oktober 2017
Sonntag, 22. Oktober 2017
Bremgartenlauf
Vor dem Bremgartenlauf war ich aussergewöhnlich nervös. Nicht weil das Rennen eine grosse Herausforderung gewesen wäre. Aber nach so langer Rennabstinenz war es schon eine besondere Situation: Meine Verletzungsserie! Länger kein richtiges Lauftraining! Mein Unfall am Donnerstag! Ich hatte keine Ahnung wo ich stehe.
Nun, der Motor scheint noch zu laufen - dank Training auf dem Velo. Das Lauffeeling ist aber noch nicht so wie ich es mir gewohnt bin. Mit der ganzen Verletzungsgeschichte im Kopf, bin ich wie ein Jogger gestartet. Normalerweise laufe ich an einem Marathon die ersten Kilometer viel schneller. Die Angst wieder eine Zerrung zu holen war am Anfang sehr präsent. Letztendlich war es kein schlechter Entscheid, das Rennen nicht so schnell anzugehen. Meine Pulswerte waren auf den ersten drei Kilometer ungewohnt hoch und es waren Läufer vor mir, die ich normalerweise so nicht sehe. Darunter auch ein T-Shirt-Mann, vermutlich sogar in meinem Alter. "So kommst Du nicht in die vorderen Ränge" waren meine ersten Gedanken. Umso schöner das ich etwas spät, aber immerhin, ab KM 5 meinen Laufrhythmus fand und den T-Shirt-Mann doch noch abhängen konnte.
Im Ziel hatte ich eine Zeit von 40:52. Ich mag gar nicht in den alten Listen schauen wieviel ich auf irgendwann verloren habe. Ich habe es trotzdem getan. Meine letzte Teilnahme liegt schon ein paar Jahre zurück und damals war ich überhaupt nicht zufrieden. Wenn ich die Zeiten von vergleichbaren Konkurrenten anschaue kann ich es kaum glauben. Da hätte eine Zeit unter 40 Minuten das Ziel sein sollen.
Also, Bilanz von heute: Es geht immer noch, aber nur im Schneckentempo. Es macht halt schon einen grossen Unterschied ob man im Training regelmässig rennmässig läuft oder nur joggt. Wow, keine Wahnsinnserkenntnis, das ist mir völlig klar. Wenn man es selber erfährt ist es etwas anderes. Beim schnellen Laufen brauche man andere Muskelpartien als beim Joggen. Um wirklich schnell zu sein, muss man auch die schnellen Muskelpartien trainieren.
"Auch Du wirst älter"
Diesen Spruch mag ich gar nicht mehr hören. Liebe Freunde tut mir einen Gefallen und verschont mich bitte damit. Klar, auch ich bin wie alle anderen den biologischen Gesetzen des Alterns unterworfen. Aber Alter geht nicht einher mit "vielen" Verletzungen. Wer leistungsorientiert läuft, muss an die Grenzen gehen. Das gilt unabhängig vom Alter. Die Grenzen lassen sich aber nur ausloten, wenn man sie auch mal überschreitet. Wer nie darüber geht, weiss gar nicht, ob es vielleicht noch viel schneller möglich gewesen wäre. Klar die Grenzen sind von vielen Einflussfaktoren abhängig und die Situation ist jeden Tag etwas anders. Wetter, Gemütszustand, Stress, Essen alles spielt eine Rolle. Das Alter ist nur eine Komponente davon.
Das heisst, um möglichst leistungsfähig zu sein, muss man zweifellos an die Grenzen gehen und vermutlich sogar leichte Verletzungen riskieren. Eine gleiche Aussage hat Daniela Ryf gemacht. Natürlich auf einem ganz anderen Niveau. Es scheint als sei es die Kunst die Grenzen zu erkennen ohne in eine Verletzung zu geraten. Daniela Ryf hat dazu einen erfahrenen Trainier. Als Hobbysportler müssen die meisten von uns auf die Eigeneinschätzung vertrauen.
Meine Erkenntnisse aus dem laufenden Jahr ist, dass nicht nur die körperliche Belastung entscheidend ist, sondern auch grundsätzlich die mentale Verfassung. Meine letzte Zerrung habe ich mir ganz klar nicht wegen Übertraining geholt, sondern aus einer grösseren Stresssituation im Alltag heraus.
Luzern Halbmarathon
Nächsten Sonntag bin ich für Luzern angemeldet. Letztes Jahr hatte ich einen Gratisstart gewonnen und mich mal angemeldet. Ob ich wirklich teilnehmen soll, muss ich noch entscheiden. Rennmässig einen Halbmarathon laufen? Ich weiss nicht, ob ich das in der jetzigen Verfassung zu meiner Zufriedenheit schaffe. Wenn das Wetter mitmacht vermutlich schon. Ist es nicht eine Stärke, sich einer ungewissen Situation zu stellen. Laufe ich gut, bin ich happy, läuft es schlecht, geht die Welt (nicht ganz) unter.
Nun, der Motor scheint noch zu laufen - dank Training auf dem Velo. Das Lauffeeling ist aber noch nicht so wie ich es mir gewohnt bin. Mit der ganzen Verletzungsgeschichte im Kopf, bin ich wie ein Jogger gestartet. Normalerweise laufe ich an einem Marathon die ersten Kilometer viel schneller. Die Angst wieder eine Zerrung zu holen war am Anfang sehr präsent. Letztendlich war es kein schlechter Entscheid, das Rennen nicht so schnell anzugehen. Meine Pulswerte waren auf den ersten drei Kilometer ungewohnt hoch und es waren Läufer vor mir, die ich normalerweise so nicht sehe. Darunter auch ein T-Shirt-Mann, vermutlich sogar in meinem Alter. "So kommst Du nicht in die vorderen Ränge" waren meine ersten Gedanken. Umso schöner das ich etwas spät, aber immerhin, ab KM 5 meinen Laufrhythmus fand und den T-Shirt-Mann doch noch abhängen konnte.
Im Ziel hatte ich eine Zeit von 40:52. Ich mag gar nicht in den alten Listen schauen wieviel ich auf irgendwann verloren habe. Ich habe es trotzdem getan. Meine letzte Teilnahme liegt schon ein paar Jahre zurück und damals war ich überhaupt nicht zufrieden. Wenn ich die Zeiten von vergleichbaren Konkurrenten anschaue kann ich es kaum glauben. Da hätte eine Zeit unter 40 Minuten das Ziel sein sollen.
Also, Bilanz von heute: Es geht immer noch, aber nur im Schneckentempo. Es macht halt schon einen grossen Unterschied ob man im Training regelmässig rennmässig läuft oder nur joggt. Wow, keine Wahnsinnserkenntnis, das ist mir völlig klar. Wenn man es selber erfährt ist es etwas anderes. Beim schnellen Laufen brauche man andere Muskelpartien als beim Joggen. Um wirklich schnell zu sein, muss man auch die schnellen Muskelpartien trainieren.
"Auch Du wirst älter"
Diesen Spruch mag ich gar nicht mehr hören. Liebe Freunde tut mir einen Gefallen und verschont mich bitte damit. Klar, auch ich bin wie alle anderen den biologischen Gesetzen des Alterns unterworfen. Aber Alter geht nicht einher mit "vielen" Verletzungen. Wer leistungsorientiert läuft, muss an die Grenzen gehen. Das gilt unabhängig vom Alter. Die Grenzen lassen sich aber nur ausloten, wenn man sie auch mal überschreitet. Wer nie darüber geht, weiss gar nicht, ob es vielleicht noch viel schneller möglich gewesen wäre. Klar die Grenzen sind von vielen Einflussfaktoren abhängig und die Situation ist jeden Tag etwas anders. Wetter, Gemütszustand, Stress, Essen alles spielt eine Rolle. Das Alter ist nur eine Komponente davon.
Das heisst, um möglichst leistungsfähig zu sein, muss man zweifellos an die Grenzen gehen und vermutlich sogar leichte Verletzungen riskieren. Eine gleiche Aussage hat Daniela Ryf gemacht. Natürlich auf einem ganz anderen Niveau. Es scheint als sei es die Kunst die Grenzen zu erkennen ohne in eine Verletzung zu geraten. Daniela Ryf hat dazu einen erfahrenen Trainier. Als Hobbysportler müssen die meisten von uns auf die Eigeneinschätzung vertrauen.
Meine Erkenntnisse aus dem laufenden Jahr ist, dass nicht nur die körperliche Belastung entscheidend ist, sondern auch grundsätzlich die mentale Verfassung. Meine letzte Zerrung habe ich mir ganz klar nicht wegen Übertraining geholt, sondern aus einer grösseren Stresssituation im Alltag heraus.
Luzern Halbmarathon
Nächsten Sonntag bin ich für Luzern angemeldet. Letztes Jahr hatte ich einen Gratisstart gewonnen und mich mal angemeldet. Ob ich wirklich teilnehmen soll, muss ich noch entscheiden. Rennmässig einen Halbmarathon laufen? Ich weiss nicht, ob ich das in der jetzigen Verfassung zu meiner Zufriedenheit schaffe. Wenn das Wetter mitmacht vermutlich schon. Ist es nicht eine Stärke, sich einer ungewissen Situation zu stellen. Laufe ich gut, bin ich happy, läuft es schlecht, geht die Welt (nicht ganz) unter.
Freitag, 20. Oktober 2017
Kleiner Unfall / Zahn abgebrochen 19.10.2017
Gestern hatte ich beim Training über den Mittag einen kleinen Unfall. Beim Schulhaus Matte hatten die Kinder gerade die Schule aus. Weil es dabei immer etwas wild zu geht, wollte ich zur Sicherheit auf vom Trottoir auf die Fahrbahn wechseln. Da kam mir ein (Entschuldigung) sehr plumper (und unfreundlicher) Jogger entgegen. Er hat überhaupt nicht gecheckt, dass er mir den Weg versperrt. Beim Achten auf die Kinder und den Jogger musste ich etwas zu nahe am Trottoirrand laufen. Da bin ich ausgerutscht und so blöd gestützt, dass ich mit dem Gesicht auf den Asphalt geprallt bin. Der rechte Frontzahn ist etwa zu einem Drittel abgebrochen.
Zum Glück hat mir mein Zahnarzt mit viel Aufwand einen Termin für heute frei gemacht. Jetzt habe ich ein Provisorium und bekomme nach meinen Ferien einen neuen Zahn (aus Keramik).
Zum Glück ist ausser ein paar Schürfungen weiter nichts passiert. Der erste Gedanke nach dem Sturz war "das wars, jetzt kannst Du schon wieder ein Rennen nicht laufen". Es sollte wieder gehen. Ich bin aber schon etwas nervös, nach so langer Zeit wieder ein Rennen zu laufen. Weiss gar nicht mehr wie sich das anfühlt :-)
Zum Glück hat mir mein Zahnarzt mit viel Aufwand einen Termin für heute frei gemacht. Jetzt habe ich ein Provisorium und bekomme nach meinen Ferien einen neuen Zahn (aus Keramik).
Zum Glück ist ausser ein paar Schürfungen weiter nichts passiert. Der erste Gedanke nach dem Sturz war "das wars, jetzt kannst Du schon wieder ein Rennen nicht laufen". Es sollte wieder gehen. Ich bin aber schon etwas nervös, nach so langer Zeit wieder ein Rennen zu laufen. Weiss gar nicht mehr wie sich das anfühlt :-)
Samstag, 30. September 2017
Zu schön um wahr zu sein!
Die letzte Woche habe ich mehrmals versucht, vorsichtig etwas zu laufen. Jeweils nach 25 Minuten, dann nach 18 Minuten und am Donnerstag sogar nach 15 Minuten war jeweils Schluss und ich musste spazierend zurück gehen.
Beim Blick auf die Uhr war ich heute nach 43 Minuten immer noch unterwegs. Kaum zu glauben. Es ist so schön wieder laufen zu können, fast wie neu geboren. Ich nehme gerne den Vergleich mit dem Vögelchen mit den gestutzten Flügel, dass plötzlich wieder fliegen kann. Etwas so fühle ich mich im Moment.
Nja, etwas weh tut es immer noch. Aber es ist nicht mehr dieses zerstörerische Schmerzgefühl sondern ein leichtes Ziehen. Völlig gesund würde man das gar nicht gross beachten. Beim laufen muss ich immer noch extrem aufpassen, dass ich keine falsche Bewegung mache. Die steilen Aufstiege lasse ich noch aus oder spaziere sie nur.
Es hat jetzt schon sehr lange gedauert, bis die Verletzung einigermassen wieder gut war. Da macht man sich schon Gedanken wie es dazu kommen konnte. Also das mit dem Tensgerät war sicher ein Blödsinn und hat die Erholung bestimmt deutlich verzögert.
Gerade jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, spüre ich, dass mir das Sitzen auf dem Bürostuhl gar nicht gut tut. Die Beine schmerzen wieder etwas und die gezerrte Stelle pulsiert. Das Sitzen für den Bewegungsapparat nicht so gut ist, ist nichts Neues, es ist einfach interessant, wenn man das so direkt spüren kann.
Heute beim Trainieren ist mir wieder aufgefallen, dass ich viel aufgerichteter laufe. Das ist eigentlich gut und ich habe sogar speziell daran gearbeitet. Früher war ich immer auf die linken Seite etwas eingeknickt und habe übertrieben gesagt, beim Laufen etwas gehinkt. Etwas so wie wenn man sich etwas vorbeugt und dabei auf den linken Fuss schaut. Aufgerichtet Laufen ist natürlich viel ergonomischer. Bei meiner Umstellung wurden Muskelpartien plötzlich auf eine Art belastet, die sie sich nicht gewohnt waren. Deshalb hat es zuerst in der linken Wade, dann in der linken Hüfte und jetzt in der rechten Wade gezwickt. Mathematisch gesehen, wäre als nächstes die rechte Hüfte dran. Hoffen wir, dass meine Muskeln nichts von Mathematik verstehen :-)
Auch wenn es jetzt wieder aufwärts geht, werde ich keine Rennteilnahmen planen. OK, Luzern ist bereits angemeldet - ich hatte einen gratis Start - und wenn es sehr gut geht, aber wirklich sehr gut, kann ich mir vorstellen bei gutem Wetter das Rennen trainingsmässig zu laufen, aber sonst nichts.
Samstag, 23. September 2017
Leider auch nichts mit Ekiden in Basel / Compex Tensgerät
Es dauert leider etwas länger bis ich meine Zerrung ausgestanden habe. Am Mittwoch machte ich einen kurzen Laufversuch und musste bereits nach 2km total frustriert wieder aufgeben. Längere Distanzen oder sogar rennmässig laufen sind im Moment noch nicht möglich.
Schweren Herzens musste ich deshalb auch den Ekiden in Basel absagen. Ich wäre in einem STB-Team mit starken Ü40er mitgelaufen und wer weiss, wir hätten sogar sehr gute Chancen auf einen Spitzenplatz gehabt. Es viel mir extrem schwer abzusagen. Es war für Markus nicht leicht ein Team zusammen zubringen. Kurzfristig einen Ersatz zu finden ist schon fast unmöglich. Dass heisst das Aus für das ganze Team.
Die Zerrung nervt schon ziemlich. Aber ich kann nicht viel machen. Es dauert halt seine Zeit bis das wieder gut ist. Ich lies mich leider auch von verschieden Aussagen im Internet fehlleiten. Jetzt spreche ich nicht von den zahlreichen Diskussionsforen wo irgend ein Blödsinn kundgetan wird, sondern von wirklich seriösen Seiten. Also ich habe gelesen, dass man zwischen Zerrung und Muskelfaserriss unterscheiden muss. Erstes kommt bei mir nicht in Frage, die Anzeichen sind nicht gegeben. Bei einer Zerrung ist die Rede von 3 - 5 Tagen bis wieder belastet werden kann. Da habe ich mich in die Irreführen lassen. Vielleicht hat es damit zu tun, dass das Thema Zerrungen auf vielen Fussball nahen Seiten behandelt wird. Tja und die Fussballer sind ja für ihre Wunderheilungen bekannt. Auf einer weiteren Seite, die mir jetzt als vernünftig erscheint, war die Rede von 2 - 3 Wochen (und wenn länger soll man zum Arzt gehen). Dies scheint mir realistischer zu sein und ich schaue meine Verletzung nun mit diesem Zeithorizont an.
Jetzt habe ich mir auf ärztlichen Rat hin ein Tensgerät gekauft. Nicht ein billiges, sondern ein zertifiziertes Medizinprodukt. Ich muss sagen, es scheint zu wirken. Natürlich darf man keine Wunderheilung erwarten, ich bin ja kein Fussballer :-), aber es beschleunigt die Regeneration schon spürbar.
Allerdings etwas Mist habe ich gebaut. Die Bedienungsanleitung des Geräts ist in einigen Punkten etwas verwirrend. Es war mir nicht bewusst, dass man die Kabel nicht ins Gerät stecken muss, sondern sie richtig hinein murksen muss. Deshalb machten die Kabel zuerst nicht richtig Kontakt. Beim Fehlersuchen und Ausprobieren ist es mir dann passiert, dass ich ein Programm erwischt habe, dass zuerst sanft startete und dann plötzlich die Intensität brutal steigerte. Es dauerte ein paar Sekunden bis ich die Kanäle wieder zurückgestellt hatte. Resultat: jetzt habe ich an den Waden Muskelkater (hoffentlich keine Zerrung) :-&
Schweren Herzens musste ich deshalb auch den Ekiden in Basel absagen. Ich wäre in einem STB-Team mit starken Ü40er mitgelaufen und wer weiss, wir hätten sogar sehr gute Chancen auf einen Spitzenplatz gehabt. Es viel mir extrem schwer abzusagen. Es war für Markus nicht leicht ein Team zusammen zubringen. Kurzfristig einen Ersatz zu finden ist schon fast unmöglich. Dass heisst das Aus für das ganze Team.
Die Zerrung nervt schon ziemlich. Aber ich kann nicht viel machen. Es dauert halt seine Zeit bis das wieder gut ist. Ich lies mich leider auch von verschieden Aussagen im Internet fehlleiten. Jetzt spreche ich nicht von den zahlreichen Diskussionsforen wo irgend ein Blödsinn kundgetan wird, sondern von wirklich seriösen Seiten. Also ich habe gelesen, dass man zwischen Zerrung und Muskelfaserriss unterscheiden muss. Erstes kommt bei mir nicht in Frage, die Anzeichen sind nicht gegeben. Bei einer Zerrung ist die Rede von 3 - 5 Tagen bis wieder belastet werden kann. Da habe ich mich in die Irreführen lassen. Vielleicht hat es damit zu tun, dass das Thema Zerrungen auf vielen Fussball nahen Seiten behandelt wird. Tja und die Fussballer sind ja für ihre Wunderheilungen bekannt. Auf einer weiteren Seite, die mir jetzt als vernünftig erscheint, war die Rede von 2 - 3 Wochen (und wenn länger soll man zum Arzt gehen). Dies scheint mir realistischer zu sein und ich schaue meine Verletzung nun mit diesem Zeithorizont an.
Jetzt habe ich mir auf ärztlichen Rat hin ein Tensgerät gekauft. Nicht ein billiges, sondern ein zertifiziertes Medizinprodukt. Ich muss sagen, es scheint zu wirken. Natürlich darf man keine Wunderheilung erwarten, ich bin ja kein Fussballer :-), aber es beschleunigt die Regeneration schon spürbar.
Allerdings etwas Mist habe ich gebaut. Die Bedienungsanleitung des Geräts ist in einigen Punkten etwas verwirrend. Es war mir nicht bewusst, dass man die Kabel nicht ins Gerät stecken muss, sondern sie richtig hinein murksen muss. Deshalb machten die Kabel zuerst nicht richtig Kontakt. Beim Fehlersuchen und Ausprobieren ist es mir dann passiert, dass ich ein Programm erwischt habe, dass zuerst sanft startete und dann plötzlich die Intensität brutal steigerte. Es dauerte ein paar Sekunden bis ich die Kanäle wieder zurückgestellt hatte. Resultat: jetzt habe ich an den Waden Muskelkater (hoffentlich keine Zerrung) :-&
Samstag, 16. September 2017
Leider nichts mit Greifenseelauf
Es ist zum Verzweifeln. In diesem Jahr reihen sich bei mir Verletzung an Verletzung. So etwas habe ich noch nie erlebt. Zwar immer nur kleinere Sachen, die nach ein paar Tagen Pause wieder weg sind, aber in diesem Jahr auffällig immer zum dümmsten Zeitpunkt kurz vor einem Rennen.
Münsigen musste ich wegen der Hüfte absagen und konnte auch mein Trainingslager in St. Moritz nicht ausnutzen. Den Greifenseelauf hatte ich bereits abgeschrieben, als ich das Training wieder aufnehmen und mich fürs Rennen anmelden konnte. In einem Crash-Aufbau konnte ich die verloren gegangene Form wieder etwas aufholen und jetzt hat es mich am Dienstag wieder mit einer Zerrung erwischt. Diesmal der Soleus-Muskel des rechten Bein (untere Waden). Eine Stelle mit der ich noch nie Probleme hatte. Wieso es schon wieder zu einer Verletzung gekommen ist kann ich mir nicht erklären. Übertraining kommt nicht in frage, ich habe die letzte Zeit nicht mehr viel trainiert und war gut erholt. Gleiche Einheiten wie bei der es passiert ist, bin ich zuvor zig-mal ohne Probleme gelaufen. Das mit dem Alter mag ich gar nicht mehr hören, dass kann es ja auch nicht sein.
Das Laufen viel Spass macht, aber auch sehr stark mit Verletzungen verbunden ist, ist leider so und zwar schon immer. Da haben auch die modernen Schuhe und Ausrüstungen keine Verbesserung gebracht. Sonst wären die Laufzeitschriften ja nicht überfüllt mit "nie mehr verletzt"-Berichten. Jeden den ich kenne und auch mich hat es ab und zu mit einer Verletzung erwischt. Dass ich sie mir im dümmsten Augenblick hole ist schon etwas sonderbar. So als hätte jemand etwas dagegen, dass ich am Greifenseelauf teilnehme. Hoffen wir nichts Schlimmes.
Nun denn ... heute Morgen habe ich noch mal probiert ob es wirklich nicht geht. Bis etwa 2km war noch alles in Ordnung und dann begann es bereits wieder zu ziehen. 21km rennmässig Laufen in diesem Zustand kein Thema. Da muss ich mir nichts vormachen.
Jetzt bleiben mir am nächsten Sonntag der Ekiden in Basel (ich starte in einem Ü40-Team des STB's) und danach noch der Luzern Halbmarathon. Bremgarten bei Bern bin ich auch noch am überlegen (bei mir zu Hause gleich um die Ecke) und vielleicht gibt es sonst noch ein lohnenswertes Rennen.
Münsigen musste ich wegen der Hüfte absagen und konnte auch mein Trainingslager in St. Moritz nicht ausnutzen. Den Greifenseelauf hatte ich bereits abgeschrieben, als ich das Training wieder aufnehmen und mich fürs Rennen anmelden konnte. In einem Crash-Aufbau konnte ich die verloren gegangene Form wieder etwas aufholen und jetzt hat es mich am Dienstag wieder mit einer Zerrung erwischt. Diesmal der Soleus-Muskel des rechten Bein (untere Waden). Eine Stelle mit der ich noch nie Probleme hatte. Wieso es schon wieder zu einer Verletzung gekommen ist kann ich mir nicht erklären. Übertraining kommt nicht in frage, ich habe die letzte Zeit nicht mehr viel trainiert und war gut erholt. Gleiche Einheiten wie bei der es passiert ist, bin ich zuvor zig-mal ohne Probleme gelaufen. Das mit dem Alter mag ich gar nicht mehr hören, dass kann es ja auch nicht sein.
Das Laufen viel Spass macht, aber auch sehr stark mit Verletzungen verbunden ist, ist leider so und zwar schon immer. Da haben auch die modernen Schuhe und Ausrüstungen keine Verbesserung gebracht. Sonst wären die Laufzeitschriften ja nicht überfüllt mit "nie mehr verletzt"-Berichten. Jeden den ich kenne und auch mich hat es ab und zu mit einer Verletzung erwischt. Dass ich sie mir im dümmsten Augenblick hole ist schon etwas sonderbar. So als hätte jemand etwas dagegen, dass ich am Greifenseelauf teilnehme. Hoffen wir nichts Schlimmes.
Nun denn ... heute Morgen habe ich noch mal probiert ob es wirklich nicht geht. Bis etwa 2km war noch alles in Ordnung und dann begann es bereits wieder zu ziehen. 21km rennmässig Laufen in diesem Zustand kein Thema. Da muss ich mir nichts vormachen.
Jetzt bleiben mir am nächsten Sonntag der Ekiden in Basel (ich starte in einem Ü40-Team des STB's) und danach noch der Luzern Halbmarathon. Bremgarten bei Bern bin ich auch noch am überlegen (bei mir zu Hause gleich um die Ecke) und vielleicht gibt es sonst noch ein lohnenswertes Rennen.
Samstag, 2. September 2017
Für Greifenseelauf angemeldet
Gestern hatte ich mein erstes Training an dem die Schmerzen nicht mehr schlimm waren und heute habe ich mich für den Greifenseelauf angemeldet. Ich weiss, ziemlich übereilt und absolut unvernünftig. Aber es ist so, dass der Anmeldeschluss für den Greifenseelauf eigentlich schon vorbei war. Ich musste mich also beeilen und kann nicht mehr lange darüber nachdenken. Wenn alles gut geht freue ich mich auf das Rennen und sonst kann ich immer noch verzichten.
Das Bild im letzten Blog-Eintrag zeigt meine Schmerzzone recht gut. Es ist nicht nur ein einelner Muskel betroffen, sondern praktisch die ganze Gesässpartie. Alles rot wie auf den Bilder. Die Blackroll hat bis jetzt gut geholfen, es dauert halt trotzdem eine Weile, bis sich die Muskeln wieder entspannt haben. Immerhin, dem Gluteus medius geht es wieder gut und das ist für das Laufen fast am wichtigsten (von meinen Problemmuskeln).
Jetzt heisst es, nichts erzwingen, die schlechte Form akzeptieren und unbedingt etwas abspecken.
Das Bild im letzten Blog-Eintrag zeigt meine Schmerzzone recht gut. Es ist nicht nur ein einelner Muskel betroffen, sondern praktisch die ganze Gesässpartie. Alles rot wie auf den Bilder. Die Blackroll hat bis jetzt gut geholfen, es dauert halt trotzdem eine Weile, bis sich die Muskeln wieder entspannt haben. Immerhin, dem Gluteus medius geht es wieder gut und das ist für das Laufen fast am wichtigsten (von meinen Problemmuskeln).
Jetzt heisst es, nichts erzwingen, die schlechte Form akzeptieren und unbedingt etwas abspecken.
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