Donnerstag, 30. Januar 2020

Langlauf im Goms

Traditionell bin ich im Goms in meinen Langlauf Ferien. Alles perfekt, ich fahre wieder meine Kilometer. Es ist schön hier einen echten Winter mit ganz viel Schnee zu erleben. Nur etwa 10km weiter unten, Richtung Brig, ist es karg und die Landschaft einfach nur braun-grün.
Wie von Martin nicht anders gewohnt geht es nichts ohne Monstertraining. Am Morgen eine Stunde im Schnee laufen und danach gleich auf die Skis. Heute waren es 56 Langlauf-Kilometer. Etwas hart ich weiss, aber beim Joggen und Skating ist die Belastung anders. Für meine Rennambitionen gar nicht so schlecht. Ich kann meine Grundlagen perfekt trainieren. Der erste Schritt zu tollen Renner-Ergebnissen in diesen Jahr, hoffe ich jedenfalls. Ich bin auf Kurs und gespannt was sich machen lässt.

Sorry, alles auf dem iPhone eingetippt, bitte um Nachsehen wenn es nicht zu Hundertprozent passt.


Sonntag, 1. Dezember 2019

Steinhölzli-Lauf (erstes und letztes Rennen im 2019)

Wer hätte das gedacht, ich habe es geschafft in diesem Jahr noch ein Rennen zu laufen. Das Wetter heute war nicht ganz so "grusig" wie erwartet und während dem Rennen hat es glaube ich gar nicht geregnet, das checkt man unterwegs nicht richtig.
Für den Wiedereinstieg hätte es sicher schönere Rennen gegeben. Aber ich bin irgendwie noch gerne am Steinhölzli-Lauf trotzdem mir die Stecke nicht so gut liegt.
Heute war es recht anstrengend. Nachdem ich fünf Monate nicht trainieren konnte ist es ja auch keine Überraschung. Auch das Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit ist noch nicht vorhanden. Da neigt man halt schon dazu, nicht zu sehr an die Grenzen zu gehen. Zum Beispiel habe ich eine ganze Runde überlegt, ob ich den anderen Ü50-Läufer, der etwa gleich schnell wie ich war, einfach bequem ziehen lassen soll oder mich doch etwas mehr anstrengen und einen Rang gut machen soll. Am Ende war es der Rang für mich :-)
"Nur" der 8. Rang in der AK ist schon etwas ungewohnt. Um wieder ganz vorne mithalten zu können müsste ich 3 Minuten schneller laufen. Ist viel, aber nicht unmöglich. Der Schnitt von 4.08 min/km heute ist praktisch gleich schnell wie meine Pacemaker-Zeit am letzten GP und das war damals sehr gemütlich.
Also freue ich mich, dass die Beine und vor allem die Achilles-Sehne gehalten haben und sehe das als Einladung, jetzt auch im Training wieder harte Einheiten zu laufen. Und wer weiss, vielleicht kann ich bald wieder ins STB-Training gehen.

Donnerstag, 14. November 2019

Ich laufe wieder Rennen :-) Jedenfalls eines :-)

Beim letzten Post habe ich mich noch gefragt ob ich wieder Rennen laufen soll. Heute, ca. einen Monat später habe ich mich für den Steinhölzli-Lauf angemeldet. Naja, vielleicht etwas fantasielos an einem der letzten Rennen der Saison in die Rennszene einzusteigen. Für mich ist es eher ein Neuanfang und ich freue mich auf das Gefühl, wieder einmal eine Startnummer tragen zu dürfen. Natürlich bin ich gespannt ob ich es nach so einem langen Unterbruch noch rennmässig drauf habe. Die letzten Trainings, vor allem diese Woche waren vielversprechend. Ich konnte erstmals wieder richtig Gas geben und bin die Einheiten teilweise unter einem 4er-Schnitt gelaufen. Noch nicht über die ganze Distanz, aber es geht von Mal zu Mal immer etwas besser.
Wenn es gut läuft, kann ich nächstes Jahr sogar wieder längere Rennen laufen. Ich habe da so ein paar Ideen, die aber noch etwas reifen müssen.

Sonntag, 13. Oktober 2019

Soll ich wieder ein Rennen laufen?

Ganz so toll wie im letzten Beitrag geschrieben, war meine Genesung nicht ganz. Ich hatte immer wieder Rückschläge und zu allem Leid noch eine leichte Zerrung am anderen Unterschenkel eingefangen. Während den ersten Ferientage in Barcelona musste ich das Training jeweils abbrechen und auch die ersten Tage nach dem wir nach Gijon im Norden von Spanien gewechselt sind gingen die Trainings nur im "Wander"-Modus. Dann, wie durch ein Wunder, von einem Tag auf den anderen, konnte ich wieder fast problemlos laufen. Noch nicht so schnell, aber immerhin täglich. Blöderweise habe ich mir in der Euphorie und dem steilen Gelände an der Küste den Rücken überbelastet und kann seither nichts Schweres tragen und wenn ich vom Sitzen aufstehen muss, sieht es aus wie bei einem alten Grossvater. Komischerweise beim Joggen geht, ich muss einfach darauf achten keine blöde Bewegung zu machen.


 





In der Zwischenzeit trainiere ich wieder fast täglich. Die Kraft ist nach dem langen Unterbruch komplett weg und ich kann noch nicht schnell laufen. Wobei es auch etwas täuscht. Im 5er-Schnitt traben kann auch anstrengend sein. Oft habe ich im Training bereits Passagen, in denen ich sogar um einen 4er-Schnitt laufe oder schneller.
Klar wird der Aufbau noch lange dauern. Trotzdem habe ich im Moment die Vorstellung, am Steinhölzli-Lauf an den Start zu gehen. Bestimmt nicht so schnell wie früher, aber immerhin wieder einmal mit Startnummer.
Apropos, am ersten Samstag in Gijon war gleich vor der Haustüre ein 6km-Rennen. Ich habe tatsächlich herumstudiert teilzunehmen. Es brauchte viel Willenskraft der Vernunft zu gehorchen und zu verzichten. Beim Zuschauen hatte ich aber schon ein paar Tränen in den Augen.

Wegen meiner Achillessehnenprobleme verzichte ich im Moment auf das Radfahren. Das Velo ist bereits für den Winter eingemottet. Bei dem tollen Herbstwetter wäre es aber schon schön gewesen die eine oder andere Runde zu fahren.
Für den Arbeitsweg habe ich einmal das eBike genommen. Danach schmerzte die Achillessehne wieder. Nicht tragisch, aber ich habe deutlich gespürt, dass das Radfahren meine Achillessehne extrem reizt. Also, im Moment ist der Verzicht aufs Velo keine schlechte Idee.

Samstag, 10. August 2019

68 Tage - und es läuft wieder!!!

Hurra! Grosse Freude herrscht! Es läuft wieder!
Heute konnte ich  problemlos eine Stunde laufen. Naja, nicht ganz problemlos. Die Achillessehne schmerzt zwar nicht mehr, dafür habe ich etwas Muskelkater im Rest der Beine. Scheinbar bin ich mir die Belastung nicht mehr gewohnt  :-))) Aber ehrlich, es ist ein tolles Gefühl.
Irgendwie ist es schon komisch. Es geschieht jetzt zum wiederholten Mal, dass ich nach einer Verletzung warte, übe und alles mache um wieder fit zu werden, bis ich mich letztendlich entscheide zum Arzt zu gehen. Kaum bin ich angemeldet und noch gar nicht beim Arzt gewesen, wird es plötzlich besser. Auch wenn es wieder besser geht bin ich schon froh bei Sibylle gewesen zu sein. Sie ist übrigens selber eine grosse Sportlerin und versteht bestens, wenn ich von meinem Training erzähle (ist ja schon nicht ganz der Standard, in meinem Alter). Die Untersuchung hat gezeigt, wo genau das Problem liegt und auch bestätigt, dass es eine Folge meines Unfalls in Brüssel war. Jetzt kann ich das Problem viel gezielter angehen. Die Achillessehne ist ja immer noch verdickt (10mm anstatt 7mm) und auch wenn es nicht mehr schmerzt muss ich die Behandlung weiterführen.
Ich bin aber schon extrem glücklich wieder laufen zu können ... vielleicht könnte ich ja doch noch einen Halbmarathon .... nein, vergessen wirs ... oder vielleicht doch, wenn es wirklich gut geht ... mal sehen :-)


Sonntag, 28. Juli 2019

56 Tag nach Verletzung

Kein Joggen
Jetzt sind 56 Tage her seit ich mich verletzt habe. Es geht schon deutlich besser, im normalen Alltag spüre ich keine Schmerzen und auch meine Übungen und das "Krafttraining" (ohne Gewicht) kann ich problemlos absolvieren. Die Schwellung der Achillessehen ist ebenfalls deutlich zurück gegangen. Einfach Sprungbelastungen gehen nicht :-( Also immer noch kein Joggen. Das ist so hart. Ich fühle mich einmal mehr wie ein Vogel mit gebrochenem Flügel. Der Vogel kann zwar Essen und Trinken, aber fliegen kann er nicht, was ein Vogel eigentlich ausmacht.

Schwimmen
Letzte Woche war ich zweimal Schwimmen. Bei den Temperaturen gar nicht so schlecht. Sogar ich muss im Wasser nicht frieren, jedenfalls die ersten 40 Minuten nicht. Richtig geschwommen bin ich schon lange nicht mehr. Das merkt man. Bei Kraulen "saufe" ich auf den letzten Meter fast ab. Immerhin, es ist eine 50 Meter Bahn. Insgeheim habe ich natürlich gehofft, dass sich das Schwimmen positiv auf meine Achillessehen auswirkt. Kaltes Wasser und sanfte Bewegungen.

… und Kortison
Letzten Montag war ich beim Hautarzt weil ich an der linken Hand immer trockene und aufgerissene Haut hatte. Es ist eine allergische Reaktion auf irgend etwas und nicht ansteckend. Jedenfalls habe ich zur Behandlung Kortison-Salbe und -Tabletten erhalten. Mit dem Arzt haben ich noch darüber gesprochen, dass das Kortison auch gegen meine Sehnenentzündung hilft. Es ist ja tatsächlich etwas besser geworden. Das Problem mit den Entzündungshemmer ist nur, man sollte kombiniert keine Belastungen machen, weil die Signale des Körpers nicht mehr gleich funktioniert. Die Schmerzen sind ja eigentlich eine Warnung des Körpers auf mögliche Schäden.
Die Tabletten durfte ich nur kurze, während ein paar Tagen nehmen. Mit der Salbe geht es noch 7 Wochen weiter.

Mittwoch, 10. Juli 2019

6 Wochen nach dem Gau

Es ist etwas frustrierend. Im normalen Alltag spüre ich überhaupt keine Schmerzen in der Achillessehne. Ich kann sogar nach belieben Krafttraining machen, Velofahren und Wandern. Einzig Joggen will nicht gehen.
Gestern habe ich völlig problemlos ein "Speedwalken" über 5km gemacht (weiss nicht wie ich dem sagen soll. Einfach Wandern im max. möglichen Tempo, aber ohne Stöcke). Danach bin ich etwa 1,6 km gejoggt. Es war mehr in Traben als ein Joggen. Danach spürte ich die Sehne wieder ein kleines Bisschen. Es ist sicher nichts kaputt, aber wie es sich anfühlt ist normales Joggen noch kein Thema. Da etwas Bewegung nicht schadet, werde ich ab jetzt regelmässig einen Kilometer traben.


In den 6 Wochen ist meine Form total in den Keller gesackt. Bereits ein einfacher Kilometer strengt mich an und das nicht einmal bei einem hohen Tempo. OK, dass hatte ich auch schon und es war am Schluss erstaunlich, wie schnell die Form wieder zurück gekehrt ist.
Immerhin läuft es auf dem Velo sehr gut. Das heisst die Grundform sollte also noch da sein. Beim Velofahren muss ich einfach darauf achten, dass ich nicht viel länger als 2 Stunden im Sattel sitze. Wenn es länger dauert, bekomme ich Krämpfe im Fuss (am Samstag war es extrem schlimm) und starke Sehnenverkürzungen. Vielleicht auch, weil ich unter der Woche im Büro mehrheitlich am sitzen bin.


Leider schaffe ich es nur am Wochenende aufs Velo. Unter der Woche, Abends, fehlt mir die Zeit und auch etwas die Motivaton.


Bis bald
Tinu