Samstag, 21. September 2024
Eigentlich wäre Greifenseelauf gewesen
1. August
Morgen 1. August und eine Stunde mehr "Fürabig". Einmal mehr hinke ich den Verletzungen entlang. Am Samstag bin ich wieder über eine Wurzel gestolpert. Resultat: Sturz und heftige Platzwunden am Arm. Ich musste abklären ob die Wunde genäht werden muss.
Nach dem komplizieren Fingerbruch, im letzten Jahr, bin ich lange nicht mehr Tria's gelaufen. Etwas Vertrauen gewonnen und "peng" erwischt es mich Wiese
Montag, 20. Mai 2024
GP Bern 2024
Das war nicht mein Tag. Obwohl ich mich vor dem Rennen sehr fit fühlte, lief es am GP überhaupt nicht. Mein Tempo in den flachen Abschnitten war eigentlich sehr gut. Sobald es bergauf ging war keine Power mehr vorhanden. Enttäuscht dass es nicht besser lief habe ich ab dem 6km in den Jogging-Modus gewechselt.
Der "nur" 6 Rang in der Alterskategorie stört mich erstaunlich wenig. Tim und ich waren sogar froh nicht an die ewig dauernde Siegerehrung gehen zu müssen. Tönt komisch, ich weiss, aber es ist immer etwas mühsam wenn man erst spät am Abend zu Hause kommt.Wobei, betreffend Alterskategorie gibt mir etwas zu denken: der Sieger hat eine Zeit über 1:05. Ironischerweise hat mich der 1:05 Pacemaker Richtung Bundeshaus überholt. Mit etwas "Itz Füdli chlemme" hätte ich ihm problemlos folgen können.
Nach dem Rennen war ich ziemlich ratlos wie so es so schlecht gelaufen ist. Ich glaube ich war einfach nicht bereit ein bisschen zu leiden. Einen GP schafft man nicht ohne dass es etwas weh tut.
Im Training habe ich nie richtige Tempoläufe gemacht. Die kurzen Belastungen (unter 1min) reichen bei weitem nicht aus. Ich habe auch viel zu spät auf die flachen Schuhe gewechselt. Die Umgewöhnung dauert mindestens 6-7 Wochen. Mit den zurzeit so beliebten dicken und schweren Rockersohlen kommt man nicht auf Zug.
Dann muss ich meine Rennsocken noch einmal testen. Die Nike-Socken sind halt schon sehr dünn. Ev. laufe ich besser in etwas dickeren Socken, die etwas mehr Halt im Schuh geben (eine Erfahrung, die eigentlich schon vor Jahren gemacht habe).
Aus geschäftlichen Gründen war es nicht möglich im März Ferien zu nehmen. Erst gegen Ende April konnte ich ins Training nach Portugal gehen. Was leider viel zu spät war und ich zudem alle Vorbereitungsrennen verpasst habe (der Chäsitzer zählt nicht)
Es ist auch nicht ganz klar wie weit mein Gewicht eine Rolle gespielt hat. Ich habe in den letzten 4 Wochen ganze 5kg abgenommen. Eine solche Gewichtsabnahme ist ziemlich an der Grenze der Empfehlungen. Immerhin konnte ich mit 66.4 kg mit meinem Idealgewicht an den Start gehen.
Dienstag, 30. April 2024
Chäsitzerlouf 2024
Es war schon lange klar, dass ich in diesem Jahr den Chäsitzerlouf nur als Training laufen kann. Ich hätte auch gut zu Hause bleiben können. Aber das überraschend tolle Wetter und die Möglichkeit das Vorbereitungsprozedere wieder einmal einzuüben waren motivierend genug, trotzdem an den Start zu gehen.
Das aus dem Rennen nichts wird hatte gleich mehrere Gründe. Anders gesagt, so ziemlich alles was man vor einem Rennen nicht tun sollte:
1) In der Trainingswoche zuvor war ich täglich um 20km gelaufen. Zum Teil auch in einem satten Tempo. Keine Schonung und danach extrem müden Füssen.
2) Die Rückreise aus Portugal war einen Tag vor dem Rennen (Freitag) und ich musste bereits um 2:45 Uhr (morgens) aufstehen, damit ich rechtzeitig am Flughafen war. Beim Aufstehen hat man das Gefühl "das kann nicht sein" und den ganzen Tag ist man wie durchgedreht.
3) Am Freitagabend dann eine grandiose Geburtstagsfeier eines sehr guten Bekannten (60). Kein Thema das wollte ich unbedingt dabei sein. Es war sehr unterhaltsam mit tollen Freunden und Bekannten, wunderbaren künstlerischen Darstellungen, feinem Essen und halt auch sehr feinem Wein. Es wurde dann für mich auch etwas spät bis ich ins Bett kam.
Das es so nichts wird ist klar. Wenn man es aber zu spüren bekommt ist es nicht mehr so lustig. Der Start war extrem harzig und nach 2km wäre ich am liebsten nach Hause gegangen. Das tolle am Chäsitzerlouf, wenn man mal den Wendepunkt erreicht hat, kann man auch gleich auf der Stecke zurücklaufen. Spannend, dass es auf der zweiten Hälfte immer besser lief. Erfreulich, auch wenn nur mit einer schlechten Zeit kam ich kraftmässig gut über die Distanz (nicht wie im letzten Jahr).
Wenn man das so anschaut ist es schon sehr frustrierend. Unterstehend meine Leistungsentwicklung von 2017 bis in diesem Jahr. OK, dieses Jahr weiss ich warum es nicht lief. Meine PB am Chäsitzer ist irgend eine 41er-Zeit. Das sind Welten 😥
😃 Das Highlight war eigentlich das nachgeholte Auslaufen am Sonntag. Ich konnte beim herum traben fast bessere Tempi laufen als am Rennen. Auch das Training heute Dienstag war sehr gut und ich konnte ganz locker laufen. Also für den GP ist noch alles im grünen Bereich.
Wie es sich gehört habe ich mich mit ein paar neuen Laufschuhen belohnt. Die Alten verwende ich fürs Training damit ich mich an den etwas speziellen Abdruckpunkt der Rennschuhe gewöhne. Der Abdruck ist völlig anders als bei den zurzeit so Moderen Rocker-Schuhen (die mit den dicken, trägen Solen. Ich bin nicht mehr so Fan davon).
Ferien in Albufeira
Leider darf und sollte man Ferienabwesenheiten nicht direkt in einem Blog veröffentlichen. Wer weiss wer das alles liest. Deshalb mein Bericht etwas im Nachhinein.
Albuferia - Algarve - Portugal
Etwas kurzfristig habe ich Trainingsferien in Portugal gebucht. Zeitlich war ich wegen verschiedenen Projekten und aus Rücksicht auf meine Arbeitskollegen ziemlich eingeschränkt. Dann hatte natürlich auch der GP und die Pfingst- und Auffahrtstage eine Rolle gespielt. So blieb als einzig Möglichkeit die Woche vom 20. - 26.4. Nachteil: ich musste bereits am Freitag wieder nach Hause reisen weil am gleichen Tag zu einer grossartigen Geburtstagsfeier eingeladen war. Dass hiess am Freitag um 2:45 AM aufstehen, damit ich rechtzeitig für den Rückflug am Flughafen war. Ein Tag später am Samstag war dann auch noch der Chäsitzerlouf, dazu mehr im nächsten Beitrag.Die Ferien waren super und die Anreise völlig problemlos. Während dem es in der Schweiz noch geschneit hat (oder fast), hatte ich sommerliche Temperaturen und konnte sogar ein paarmal am Strand sünnelä. Natürlich nur mit Schutzfaktor 50 damit ich meine "Winterhaut" nicht verbrenne.
Natürlich war Trainieren eines meiner Hauptziele in den Ferien. Täglich bin ich um die 20km gelaufen. Oft in einem wunderschönen und sehr grossen Naturschutzpark. "Erholung" gab es nach dem Training durch ausgiebige Spaziergänge am Strand (die spazierten Distanzen habe ich bewusst nicht gemessen. Aber es waren bestimmt deutlich über 10 km).
Freitag, 29. März 2024
Wie gehts im März 2024
Immerhin habe ich mich wieder für zwei Rennen angemeldet. Der GP von Bern ist für mich immer noch die Nummer 1 und nach dem nicht optimalen Ergebnis im letzten Jahr habe ich noch eine Rechnung offen.
Als Vorbereitung habe ich mich für den Chäsitzerlouf angemeldet. Das Laufdatum ist für mich nicht ganz ideal weil meine einzige Möglichkeit für Frühlingsferien genau eine Woche davor ist. Meine Rückreise wird ein Tag vor dem Rennen sein. Ich werde also müde und übertrainiert an den Start gehen. Ein gutes Training wird es trotzdem.
Leider habe ich mich von der aktuellen Mode für super gedämpften Laufschuhen verleiten lassen. Optisch sehen sie ähnlich aus wie die Rekordschuhe Alphafly und Vaporfly (andere Marken gelten natürlich auch). Leider sind die klobigen Replikas sehr träge und zwingen den Fuss in ein geführtes Abrollverhalten. Viele mögen es lieben. Für mich ist es wie Gift. Meine Füsse haben es lieber frei und beweglich. Jetzt habe ich wieder auf Schuhe aus dem Rennsegment gewechselt und siehe da, es geht täglich resp. wöchentlich viel besser. Jetzt muss ich wieder lernen Vorfuss und Mittelfuss zu laufen. Es fehlt noch die Kraft in den Fussgelenken aber wie gesagt, es geht immer besser. Wichtig, es dauert lange bis sich die Sehen und Bänder wieder an die Belastung gewöhnt haben. Deshalb: nur dosierte Steigerungen.
Im März wurde in der Insel Gruppe ein neues Klink Informations System eingeführt. Ich hatte auch mehre Einsätze, jeweils 13 Stunden und zum Teil an den Wochenenden. Trainieren war während dieser Zeit nur eingeschränkt möglich und für Rennen durfte ich mich nicht anmelden weil ich die Wochenenden freihalten musste. Die Einführung des KIS ist gute gegangen und überstanden. Das heisst ich konnte schon Mitte März wieder normal trainieren.
Freitag, 17. November 2023
Es geht wieder aufwärts
Am Montag vor zwei Wochen wurde mir während einer zweistündigen Operation ein Zahnimplantat gesetzt. Es war ein etwas mühsamer Eingriff weil zusätzliche ein Knochenaufbau gemacht werden musste und ein grösseres Stück Zahnfleisch aufgeschnitten und abgelöst werden musste. Schmerzen gehabt? Ja, aber zum Aushalten. Auch die Schwellungen waren nicht ganz so schlimm wie sie der Arzt für möglich gehalten hat. Wobei, zwei Tag nach der Operation war mein Gesicht von den Schwellungen schon ziemlich deformiert.
Nach dem Eingriff durfte ich für eine Woche keinen Sport treiben. Für mich sehr hart. Zum Glück konnte ich mich geistig darauf einstellen und so war es dann doch nicht ganz so schlimm. Am meisten gelitten hatte ich, weil ich keine Milchprodukte essen durfte. Nach der Operation bildet sich in der Wunde ein Blutpfropfen. Dieser ist für die Heilung sehr wichtig. Milchprodukte wirken sich auf die Eiweisse aus und können den Pfropfen zerstören. Als Ersatz für die Milchprodukte habe ich mir vegane Milch gekauft. Die ist noch halbwegs geniessbar. Schlimm war das vegane Yoghurt. Sorry, das ist richtig "grusig". Ich habe das damit zubereitete Müsli weggeworfen und der Rest des Yoghurts gleich hinter her.
Diese Woche durfte ich wieder trainieren. Jetzt geht es mir wieder gut. Wegen den Herbststürmen leider nicht in dem Umfang wie ich es gerne gehabt hätte.
Erstaunlich, dass nach der Woche Trainingspause die Form nicht völlig weg ist. Im Gegenteil ich bin sogar etwas fitter ins Training eingestiegen. Ist eigentlich klar und "weis doch jeder". Trotzdem tue ich mich immer noch sehr schwer mit "Pause machen". OK, immerhin habe ich etwas Muskelkater vom Laufen gestern.






