Der Steinhölzli Lauf ist wesentlich härter als das Steckenprofil erahnen lässt. Selten hatte ich den Puls über die ganze Renndauer auf einem so hohen Wert. Ich laufe ohne Pulsmesser, aber mein Herz schlug bestimmt die meiste Zeit um 95 Prozent (des maximal Puls).
Die Zerrung selber habe ich während dem Rennen nicht mehr gross gespürt. Natürlich ist man kurz nach einer solchen Verletzung sehr vorsichtig und geht nicht gleich wie ein Stier ins Rennen. Schon kurz nach der ersten - noch auf der Bahn zu absolvierenden Runde - fühlte ich mich schon fast misteriös locker. Eigentlich keine Wunder, denn die vorgehende Woche konnte ich ja ausser ein paar Gymnastikübungen nichts trainieren.
Umso härter wurde ich nach der zweiten Runde wieder aus der Leichtigkeit geholt. Der momentane Formstand reicht schlichtweg für dieses Anfangstempo nicht aus und ich lief in eine mittelschwere Krise. Auf der letzten Runde gings zum Glück wieder besser, aber da war das Rennen auch schon gelaufen und es gab keine Sticke mehr zu zerreissen. Schade allzu gerne hätte ich zum Ende der von Verletzungen durchzogenen Saison noch einmal eins darauf gesetzt.
Nicht ganz zu frieden war ich mit der Schuhwahl. Ich hätte doch lieber anstelle der trägenen Trainingsschuhe lieber ein Paar meiner Racer genommen. Nicht, dass dadurch das Resultat entscheidend verändert worden wäre. Es macht einfach mehr Spass mit den schnellen Schuhen zu laufen.
Ach ja, das Resultat: In der Kategorie M40 wurde ich mit 37:41 Minuten Dritter.
In den nächsten Tagen werde ich bewusst das Lauftraining noch einmal deutlich reduzieren und ab Weihnachten mit dem Aufbau für mein nächstes Ziel anfangen: Ich bin wieder am Zürich Marathon. Die PB muss fallen ;-)))
Liebe Grüsse
Euer Martin
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Freitag, 4. Dezember 2009
Steinhölzli Lauf am Ende der Saison
In letzter Zeit fehlt mir einfach die Zeit um mich um den Blogg zu kümmern. Heute ist es wieder soweit und ich war zuerst etwas geschockt. Schon beim letzten Eintrag stand die Gesundheit im Vordergrund und auch heute geht es leider wieder um dieses Thema. Letzten Sonntag, bei einem lockeren Lauf, holte ich mir überraschend eine Zerrung in der Wadenmuskulatur. Die Belastung war nicht sehr gross, um so erstaunter war ich, dass es zu der Verletzung gekommen ist. Zum Glück wusste ich sofort was zu tun war. Möglichst keine Belastung mehr und rasch kühlen. Dummerweise holt man sich die Verletzung immer in der hintersten Ecke der Trainingsrunde und muss den ganzen Weg humpelnd nach Hause gehen. Trotz raschem Eis auflegen und Kompressionssocken konnte ich die ganze Woche nicht mehr trainieren. Schade, denn am Sonntag starte ich zum letzten Rennen in dieser Saison. Organisator des Steinhölzli Laufs ist unser Trainigsleiter beim STB. Entsprechend stark ist das Teinehmerfeld und zum Saisonschluss noch einmal eine grosse Herausforderung.
Seit heute kann ich wieder etwas laufen und ich hoffe, dass sich am Sonntag der kleine Trainingsrückstand nicht all zu gross bemerkbar macht.
Sportliche Grüsse
Tinu

Seit heute kann ich wieder etwas laufen und ich hoffe, dass sich am Sonntag der kleine Trainingsrückstand nicht all zu gross bemerkbar macht.
Sportliche Grüsse
Tinu

Sonntag, 8. November 2009
Wieder gesund
Seit sich bei mir die Grippe bemerkbar machte, sind über drei Wochen vergangen, bis ich mich wieder einigermassen wohl fülle. Das heutige Training war das erste Mal bei dem ich wieder das Gefühl hatte, so zu laufen wie es sein sollte. Die letzten Wochen war die Grundkondition zwar vorhanden, aber die Beine schmerzten bei jedem Schritt.
In dieser Saison laufe ich noch den Steinhölzli-Lauf danach ist Schluss. Aber nicht für lange. Da meine Marathon-Resultate in diesem Jahr nicht wie gewünscht ausgefallen sind, werde ich im nächsten Jahr noch einmal das Ziel anvisieren, meine PB doch noch zu verbessern. Es ist auch schon klar an welchen Rennen ich dass versuchen werde: Zürich ist immer eine gute Gelegenheit für eine schnelle Zeit und in den letzten Jahren hat auch das Wetter gepasst. Die zweite Chance ist dann im September am Berlin Marathon. In Berlin wurde der Weltrekord gelaufen, wieso sollte es mir nicht Glück bringen und auch für mich eine Bestleistung möglich sein.

In dieser Saison laufe ich noch den Steinhölzli-Lauf danach ist Schluss. Aber nicht für lange. Da meine Marathon-Resultate in diesem Jahr nicht wie gewünscht ausgefallen sind, werde ich im nächsten Jahr noch einmal das Ziel anvisieren, meine PB doch noch zu verbessern. Es ist auch schon klar an welchen Rennen ich dass versuchen werde: Zürich ist immer eine gute Gelegenheit für eine schnelle Zeit und in den letzten Jahren hat auch das Wetter gepasst. Die zweite Chance ist dann im September am Berlin Marathon. In Berlin wurde der Weltrekord gelaufen, wieso sollte es mir nicht Glück bringen und auch für mich eine Bestleistung möglich sein.

Montag, 26. Oktober 2009
Frankfurt-Marathon aufgegeben
Es sollte nicht sein ... die Grippe war zu heftig und ich konnte den Frankfurt nicht zu Ende laufen.
Am Donnerstag spührte ich erste Grippe anzeichen. Nach Rücksprache mit der Apotheke wurde mir bestätigt, dass Neocitran nicht auf der Doppingliste steht und ich damit die Grippe-Symthome abdämpfen kann. Da bereits alles gebucht und bezahlt war, entschloss ich mich, trotz Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und einem starken Husten an den Start zu gehen.
Auf den ersten Kilometer konnte ich erstaunlich gut meine Tempovorgaben einhalten. Nur der Schweiss spritze aus allen Poren, ein erstes Zeichen, dass doch etwas nicht stimmt. Erstaunlicherweise war ich auch nach 10 und 15 km immer noch auf Zeitkurs und ich hatte immer noch die Hoffung, mich im Verlauf des Rennens etwas zu stabilisieren. Es ist für mich normal, dass ich auf den ersten Kilometer etwas Anlaufzeit brauche und erst im Verlauf des Rennens in Fahrt komme. Wieso also nicht auch in Frankfurt.
Ab der Rennhälfte sank der Energiepegel auf einmal in den Keller. Anstatt wie geplant an Tempo zuzulegen, wurde ich mit jedem Meter immer langsamer. In diesem Zustand noch weitere 21 km zu laufen war absolut undenkbar. Es war tragisch, aber ich musste aus Rücksicht auf meine Gesundheit das Rennen aufgeben. Ein schwerer Entscheid. Nicht nur die Beine schmerzten.
Im Moment ist die Kraft vollständig raus und ich werde diese Saison am besten beenden. Einzig am Steinhölzli-Lauf werde ich noch einmal laufen. Aber mehr mit der Absicht meine Kollegen vom STB zu treffen.
Martin

Am Donnerstag spührte ich erste Grippe anzeichen. Nach Rücksprache mit der Apotheke wurde mir bestätigt, dass Neocitran nicht auf der Doppingliste steht und ich damit die Grippe-Symthome abdämpfen kann. Da bereits alles gebucht und bezahlt war, entschloss ich mich, trotz Kopfschmerzen, Schwindelgefühlen und einem starken Husten an den Start zu gehen.
Auf den ersten Kilometer konnte ich erstaunlich gut meine Tempovorgaben einhalten. Nur der Schweiss spritze aus allen Poren, ein erstes Zeichen, dass doch etwas nicht stimmt. Erstaunlicherweise war ich auch nach 10 und 15 km immer noch auf Zeitkurs und ich hatte immer noch die Hoffung, mich im Verlauf des Rennens etwas zu stabilisieren. Es ist für mich normal, dass ich auf den ersten Kilometer etwas Anlaufzeit brauche und erst im Verlauf des Rennens in Fahrt komme. Wieso also nicht auch in Frankfurt.
Ab der Rennhälfte sank der Energiepegel auf einmal in den Keller. Anstatt wie geplant an Tempo zuzulegen, wurde ich mit jedem Meter immer langsamer. In diesem Zustand noch weitere 21 km zu laufen war absolut undenkbar. Es war tragisch, aber ich musste aus Rücksicht auf meine Gesundheit das Rennen aufgeben. Ein schwerer Entscheid. Nicht nur die Beine schmerzten.
Im Moment ist die Kraft vollständig raus und ich werde diese Saison am besten beenden. Einzig am Steinhölzli-Lauf werde ich noch einmal laufen. Aber mehr mit der Absicht meine Kollegen vom STB zu treffen.
Martin

Freitag, 23. Oktober 2009
Donnerstag, 22. Oktober 2009
Drei Tage vor Frankfurt - Grippe macht sich bemerkbar
Morgen geht es los mit den letzten Vorbereitungen für mein grosses Saison-Ziel, den Frankfurt-Marathon. Bis heute schien alles zu stimmen, die Form ist gut, keine Verletzungen und auch die intensive Trainingswoche nach den Ferien habe ich gut verkraftet. Die Wetter-Prognosen sind im Moment perfekt (14 Grad und trocken). Es kann also los gehn.
Nur seit heute morgen macht mir ein lästiger Husten zu schaffen und gegen Abend machen sich auch noch Kopfschmerzen bemerkbar. Im Moment kann ich nur "abwarten und Tee trinken" und hoffen, dass die Grippe nicht zu heftig aussfällt.
Ich hoffe, dass alles gut geht und mich die Grippe nicht völlig flach legt. Heute gehe ich früh zu Bett und werde mich gut pflegen.
Die nächsten News gibt nach dem Marathon mit hoffentlich einem tollen Bericht.
Sportliche Grüsse, Martin
Nur seit heute morgen macht mir ein lästiger Husten zu schaffen und gegen Abend machen sich auch noch Kopfschmerzen bemerkbar. Im Moment kann ich nur "abwarten und Tee trinken" und hoffen, dass die Grippe nicht zu heftig aussfällt.
Ich hoffe, dass alles gut geht und mich die Grippe nicht völlig flach legt. Heute gehe ich früh zu Bett und werde mich gut pflegen.
Die nächsten News gibt nach dem Marathon mit hoffentlich einem tollen Bericht.
Sportliche Grüsse, Martin
Montag, 21. September 2009
Greifenseelauf / Halbmarathon Schweizermeisterschaft 2009
Der "misslungenen" Jungfrau-Marathon verlangt richtig gehend nach einer moralischen Aufbesserung in einem Terrain, dass mir wesentlich besser liegt als die steilsten Berge. Die Erholung nach dem Jungfrau-Marathon war bis auf ein unangenehmes Knacken in der Leistengegend überraschend gut und ich entschloss mich kurzfristig am Greifenseelauf teilzunehmen. Ein zusätzlicher Anreiz war natürlich, dass die Runde um den Greifensee in diesem Jahr auch gleich als Halbmarathon Schweizermeisterschaft zählt.
Im letzten Jahr war ich die erste Hälfte noch etwas zu schnell angegangen. In diesem Jahr sollte es besser werden. Leider etwas zu viel des Guten, lief ich die ersten Kilometer viel zu locker. Es hatte mich irritiert, dass Läufer hinter mir lagen, die normalerweise schneller sind als ich. Ab Kilometer war Ende mit Geduld und ich setzte mein eigenes Thempo an. Die Aufholjagt war berauschend und ich konnte noch einige Ränge gut machen. Etwas entäuschend reichte es trotzdem nicht für eine neue Bestleistung. Dafür war ich im Ziel noch recht fit und hätte noch viel weiter laufen können.
Rang 1 meiner Katgeorie war ein schönes Endergebnis. Schade, dass es den Schweizermeistertitel nur bis zur Kategorie M35 gibt. Dafür hatte ich es dank Christian Belz in der Teamwertung zum Schweizer Halbmarathon Titel gereicht. Ich würde es nicht erwähnen, wenn meine Zeit nicht auch für das Resultat gewertet wurde.
Nächstes Ziel ist der Frankfurt-Marathon und hoffentlich reicht es in diesem Jahr zur heiss erwarteten neuen Bestzeit. Zuerst geht es aber noch 10 Tage in die Karibik - nicht nur zum Trainieren.
Hasta luego
Martin

Im letzten Jahr war ich die erste Hälfte noch etwas zu schnell angegangen. In diesem Jahr sollte es besser werden. Leider etwas zu viel des Guten, lief ich die ersten Kilometer viel zu locker. Es hatte mich irritiert, dass Läufer hinter mir lagen, die normalerweise schneller sind als ich. Ab Kilometer war Ende mit Geduld und ich setzte mein eigenes Thempo an. Die Aufholjagt war berauschend und ich konnte noch einige Ränge gut machen. Etwas entäuschend reichte es trotzdem nicht für eine neue Bestleistung. Dafür war ich im Ziel noch recht fit und hätte noch viel weiter laufen können.
Rang 1 meiner Katgeorie war ein schönes Endergebnis. Schade, dass es den Schweizermeistertitel nur bis zur Kategorie M35 gibt. Dafür hatte ich es dank Christian Belz in der Teamwertung zum Schweizer Halbmarathon Titel gereicht. Ich würde es nicht erwähnen, wenn meine Zeit nicht auch für das Resultat gewertet wurde.
Nächstes Ziel ist der Frankfurt-Marathon und hoffentlich reicht es in diesem Jahr zur heiss erwarteten neuen Bestzeit. Zuerst geht es aber noch 10 Tage in die Karibik - nicht nur zum Trainieren.
Hasta luego
Martin

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