Dienstag, 1. Juli 2008
Konnte nicht am Aletsch-Halbmarathon teilnehmen
Nun, nächstes Jahr gibt es eine neue Startgelegenheit und der Aletsch-Gletscher ist bestimmt immer noch am selben Ort (ausser dass er auf Grund der globalen Erwärmung vermutlich wieder etwas kürzer sein wird).
Im Moment werde ich mein Trainig etwas zurückstellen und den Schwerpunkt auf Erholung und auf meine Laufschule legen. Meine Laufeffiziens lässt sich noch etwas verbessern.
Sonntag, 15. Juni 2008
Foto vom GP Bern 2008

Lebenszeichen / Aletsch-Halbmarathon

Mittwoch, 14. Mai 2008
Grandprix von Bern 2008
So ab der Rennhälfte machte sich die Hitze doch langsam bemerkbar. Ich fühlte mich zwar immer noch sehr gut, hatte aber ein extrem trockenen Mund und eine wahnsinnig klebrige Zunge. Ich dachte „Bloss nicht mit der Zunge nicht den Gaumen berühren, die bleibt bestimmt kleben und Du bringst sie nie mehr weg“. Alle 5km eine Trinkstelle war bei diesen Temperaturen zu wenig. Ich versuchte bei jeder Gelegenheit etwas Wasser zu erwischen, in voller Laufgeschwindigkeit ist das aber nicht so einfach.
Nach dem der Aargauerstalden in einem zügigen Tempo zurück gelegt war, machte ich ein Kilometer vor dem Ziel einen letzten Kontrollblick auf die Uhr. Ich hätte es lieber sein lassen, 54 Minuten und ein paar Sekunden standen auf der Anzeige. An eine neue Bestleistung war nicht mehr zu denken. Wo habe ich bloss auf den letzten 5 km soviel Zeit verloren?!? Es hat mich doch nicht aufgestellt?!? Seit dem 5km habe mich nur 2 Läufer überholt?!? Die erste Reaktion im Ziel war entsprechend Enttäuschung. Das Potential für eine wesentlich schneller Zeit war doch vorhanden?!?
Erst die nachträgliche Analyse des Rennes hat gezeigt, dass alle Läufer länger gebraucht haben, auch Viktor Röthlin war wesentlich langsamer als das im letzten Jahr. Meine schnellen Zeiten bis zum Kilometer 10 waren nur möglich, weil ich gut vorbereitet und gut gekühlt an den Start ging. Danach wirkten sich Hitze und Dehydrierung immer mehr aus. Der Körper erhöht bei Hitze den Puls, damit der Körper besser gekühlt wird (nicht nur durch schwitzen). Also eigentlich verständlich, dass das Tempo gegen Ende des Rennens runter ging.
Jetzt bin ich mit dem 46. Rang voll zufrieden. Immerhin eine Steigerung von 30% gegenüber dem letzten Jahr und mit dem 2. Kategorienrang durfte ich auch dieses Jahr wieder aufs Podest.
Übrigens war ich mit meinen super leichten Asics GEL-Hyper Speed unterwegs. Mit diesen Schuhen ist es schon fast wie fliegen.
Donnerstag, 8. Mai 2008
Alles reddy für den GP
Alles scheint schon fast beängstigend gut zu passen: Der neue Laufstill hat sich in den letzten Tagen wunderbar eingeklinkt und die Trainingseinheiten fühlen sich super an. Die Schmerzen im Hamstring – bis vor kurzem meine grösstes Sorgenkind beim Laufen – sind kaum noch spürbar, der Winterspeck ist weg und ich habe mein Wettkampfgewicht erreicht. Mit meinen neuen Rennschuhe aus Australien habe ich zudem wahre Raketen unter den Füssen. Was darf man bei diesen besten Voraussetzungen alles erwarten ?!?
Neue Gegner
Drei meiner grössten Kohnkurenten - die immer etwas schneller laufen als ich - sind in diesem Jahr nicht am Start. Bei mehr als 20'000 Gemeldeten weiss man natürlich nie, wer da sonst noch dabei ist. Rangmässig wird es also wieder spannend.
Dafür habe ich zwei neue Gegner: Das sommerliche Wetter ist zwar toll, aber fürs Laufen ist es viiiiiiel zu warm. Und ausgerechnet jetzt muss es mit dem Blütenstaub und den hohen Ozonwerten los gehen. Die Polen der Rapsfelder kratzen wie Schmirgelpapier in den Augen. Mit einem luftreinigenden Regen ist nicht zu rechnen, also helfe ich mir mit viel Wasser und homöopathischen Kügelchen (Similasan Heuschnupfen Nr. 2).
Eine moralische Spritze hole ich mir heute noch an einem Vortrag von Viktor Röthlin. Jetzt kann wirklich nichts mehr schief gehen.
Montag, 28. April 2008
Wieder einmal auf den Velo
Es war ein sonderbares Gefühl. Duch mein ausgeprägtes Lauftraining und die regelmässigen Übungen für meinen Rücken, sitze ich jetzt ganz anders auf dem Velo. Es zog im Rücken und die Beine hatten Mühe, die kleinen Gänge in Schwung zu halten. Scheinbar hat sich mein Körper dem Laufen angepasst.
Irgendwie fühle ich mich zwischen "Stuhl und Bank": In Läuferkreisen bin ich der Velofahrer .... und bei den Velofahren der Läufer !?!
Vielleicht werde ich am Schluss noch ein Triathlonist. Mit einem Crawl-Kurs habe ich ja bereits angefangen.
Montag, 21. April 2008
mein neuer Laufschuhe
Ja, ja die Laufschuhe sind ein Dauerthema. Nun habe ich schon so viele Modell ausprobiert.
Immer mit der Erwartung endlich "den Schuh" gefunden zu haben, passen meist schon nach kurzer Zeit etwas nicht mehr. Umso grösser war die Freude an meinen Asics DS-Trainer XII. Letztes Jahr gekauft, haben sie mich seither bei so mancher rasante Laufeinheit begleitet und bin mit ihnen zuverlässig über die Marathon-Distanz „geflogen“. Klar, dass mein nächster Laufschuhe wieder ein DS-Trainer sein musste. In der Zwischenzeit gibt es ja bereits die Version 13, die bestimmt wieder in verschieden Punkten verbessert wurde.
Eine Welt ist zusammen gebrochen, als ich in einer Zeitschrift (Triathlon ;-)) gelesen habe: der Neue ist schwerer, breiter, pickelhart und die Sprengung (Höhenunterschied zwischen Vorder- und Hinterteil; die Absatzhöhe sozusagen) ist inakzeptabel hoch. Was nach wenig tönt macht mein frühere Favorit für mich absolut unbrauchbar. Vom Winner zum Looser Also heiss es wieder auf Schuhsuche gehen, wieder zig Paare testen und wieder nach einigen Kilometer feststellen, dass doch nicht alles passt. "Oje, oje" was sagt nur Marimar dazu.
Das ein renommierter Hersteller wie Asics eine solche (Fehl)-Entwicklung macht völlig unverständlich.
Die Rettung kommt von einer absolut unerwarteten Seite: Mizuno Elixier 3!
Einer meiner ersten Laufschuhe war ein Mizuno Elixier. Heute betrachtet würde ich ihn als den grössten Fehlkauf aller Zeiten bezeichnen. Die Sprengung war so übertrieben hoch, dass es mir damals als Unwissender die ganzen Beine verdreht und ich es noch heute spüre (Hamstrings!).
Aber der neue ist wirklich eine „Wunderwaffe“: sehr leicht, ziemlich direkt, genügend flexibel, schön schmal und vor allem FLACH.
Einziger Wermutstropfen: Hält die genoppte Highspeed-Sohle länger als 1-2 Monate???
Vielleicht darf der neue Mizu
no sogar mit nach New York, wer weiss.
