Dienstag, 30. September 2008
Ein neuer STB-ler
Beim STB sind wir eine tolle Trainingsgruppe und die gute Kollegschaft macht Spass. Natürlich kann ich sehr viel von den anderen ab gucken und lernen. Dass ich bei den schnellen Trainings den Chracks hinter her rennen muss ist überhaupt nicht schlimm und macht mich nur härter :-)
Liebe Grüsse
Martin
Sonntag, 21. September 2008
20-09-2008 Greifenseelauf
Obwohl relativ flach gilt der Greifenseelauf nicht als besonders schnell. Genau betrachtet hat es doch einige (spürbare) Steigungen und viele rechtwinklige Kurven. Ca. 40% der Strecke führen über Naturwege, was zwar sehr schön zum Laufen ist – wenn es nicht regnet – aber halt auch etwas aufs Tempo drückt.
Bei der diesjährigen Austragung waren die äusseren Bedingungen sehr gut: Es war sonnig und die geschätzten 15 Grad ideal zum Laufen. Die starke Bise war nur stellenweise oder als kräftiger Seitenwind spürbar.
Etwas schnell, aber immer noch im "Wohlfüll" Tempo gestartet, konnte ich mich an die Fersen eines Läufer heften, der auf mich einen guten Eindruck machte.
In den engen Kurven und beim Verpflegen verlor ich leider immer etwas Zeit ihn und musste schliesslich bei Kilometer 15 meinen Tempomacher ziehen lassen. Immer noch mein Pacemaker im Visier, hat mich eine Gruppe von Läufer eingeholt, die erstaunlich gut zusammen gearbeitet hat. Bei den Volksläufen ist es unüblich, dass man in einer Gruppe so stark zusammen spannt.
Mit dieser Gruppe habe ich das Ziel erreicht, nach dem wir noch mehrere, vor uns liegende, Läufer eingesammelt hatten.
Fazit: Mit den gelaufenen 1:14.40 und dem 2. Kategorienrang (23. von allen) bin ich zufrieden und ich denke die Hauptprobe ist mir geglückt. Ich bin zwar die ganze Stecke konstant gelaufen, im Nachhinein würde ich jetzt die erste Streckenhälfte etwas ruhiger angehen. Ganz toll für mich war, wie schnell ich mich vom Rennen erholt habe.
Viele Grüsse
Euer Martin
Montag, 8. September 2008
"Der gequälte Blick", mein Markenzeichen
Wieso ich an den Läufen immer so kaputt aussehe ist mir schleierhaft. Hauptsache es irritiert meine Gegner und ich muss etwas weniger Führungsarbeit leisten :-)Der Schnappschuss ist vom Postathlon 2008 in Münsigen
Viele Grüsse
Martin
Sonntag, 31. August 2008
30-08-2008 S2-Challenge (Langnau - Schwarzenburg)
Ausschlaggebend für den Kategoriensieg waren die tollen Einzelleistungen. Jeder von uns konnte sich in seiner Disziplin in den vordersten Rängen klassieren. Zum Glück ist Oli's böser Sturz am Ende noch glimpflich abgelaufen. Trotz kaputtem Bike konnte er das Rennen beenden und den Sieg ins Trockene fahren.
Danke und herzliche Gratulationen an meine Team-Kollegen.
Zu meinem Lauf
Als Strassenläufer waren für mich die steinigen, unebenen Feld- und Waldwege ein unbeliebtes Terrain. Jedes Überholmanöver war ein grosses Misstritt-Risiko, weil auf der grasüberwachsenen Mittelrinne die darunter liegenden Unebenheiten nicht zu erkennen waren.
Die 420 Höhenmeter waren recht ruppig und wenn es mal bergab ging, dann so steil, dass man nicht normal Laufen konnte. Auf den ganzen 17.5 Kilometer war praktisch kein anständiger Lauf-Rhythmus möglich.
Die sommerlich heissen Temperaturen machten mir auch diesmal erstaunlich wenig aus. Es scheint, dass meine Rennvorbereitung in dieser Beziehung recht gut funktioniert.
Auf der Strecke konnte ich unsere vorne liegenden Konkurrenten innerhalb der ersten 4 km überholen, wusste aber nie genau, wie wir gegenüber den anderen Teams standen. Danach habe ich mich primär auf meinen Puls konzentriet und darauf, nicht gleich die ganzen Reserveren zu verschiessen. Gegen Ende war die Energie dann doch ziemlich aufgebraucht und ich war erleichtert, den "schwarzen Peter" los zu werden und den Chip Oli zu übergeben.
Im Vergleich habe ich die viert beste Zeit von allen Läufer erreicht. In unserer Kategorie mit den 4er-Teams war sogar nur Nikolas Streit schneller (Nikolaus kenne ich von meinem ersten Training mit dem STB). Gegenüber weitere Läufer, die ich als Referenz nehme, konnte ich sogar Zeit gut machen. Gute Voraussichten für meine nächsten Ziele. Ich bin also sehr happy mit meinem Ergebnis.
Dienstag, 19. August 2008
19.08.2008 STB Training
In der Gruppe der "Stundenknacker" sind sehr schnelle Läufer dabei. Gleich beim ersten Training ging es mit einer Pyramide los ( 2 - 4 - 6 - 8 - 6 - 4 - 2). Für mich recht hart, weil ich mit der schlechten Wetterprognose und in Erwartung an eine gemütliche Joggingrunde blöderweise die schwersten und trägsten Schuhe eingepackt hatte.
Von der schnellen Trainingsgruppe kann ich sehr gut profitieren. Ich kann rennmässig mitlaufen und den Laufstiel der Spitzenläufer abgucken. Sie sind übrigens alle sehr sympathisch und nicht die verknorzten Typen, die man oft in der Laufszene antrifft.
Viele Grüsse
Euer Martin
Sonntag, 17. August 2008
16.08.08 - Postathlon in Münsigen
Bei der Rangliste im Internet wurden durch Datasport etwas durcheinander gebracht und Datasport scheinen die Einzelzeiten irgendwie etwas anders gemessen zu haben. Meine Laufzeit kann ich in etwas in der Spalte „Inline“ erkennen. Obwohl die angegeben 31.23 nicht mit meiner selber gestoppten Zeit übereinstimmt. Meine Uhr hat nach der Übergabe des Bands an Marco 31.13 angezeigt. Das heisst die Laufzeit müsste knapp unter 31 Minuten gewesen sein. Hochgerechnet auf 10 km wäre dies erneut etwas schnell als letzten Samstag beim Münsingen-Louf.
Zuerst etwas enttäuscht, dass ich noch durch einen Läufer geschlagen wurde, habe ich den Laufsieger im Ziel kennen gelernt. Michael Kräuchi ist ein super Triathlet der in diesem Jahr am Ironman in Hawaii startet und am Gigathlon im 2007 dem vierten Rang belegt hatte. So gesehen bin ich stolz, dass ich durch den sehr sympathischen Michael nicht noch mehr distanziert wurde. Er ist ja auch etwas jünger als ich ;-)
Sonntag, 10. August 2008
Neue 10k PB am Münsigen-Louf
Link zum Münsigen-Louf
[Bild: der Siegerblumenstrauss]
Wie schon am GP von Bern, war es auch in Münsigen sehr heisst. Die Strategie war deshalb: vor dem Start möglichst kühl bleiben und immer den Schatten suchen. Der Rennverlauf war dann wie am GP, die ersten Kilometer wurden noch ziemlich flott gelaufen und ab der Steckenhäfte scheint nur noch die stark angestiegene Körpertemparatur aufs Tempo zu drücken. Wieder stellt sich die Frage: "Bist Du zu schnell gestartet?". Nach dem ersten Kilometer habe ich noch drei Läufer eingeholt und wurde nur einmal überholt. Also keine Anzeichen von "zu schnell angegangen". Überholt wurde ich einzig von der Siegerin der Frauen-Katagorie, Sara Yakobe. Sie ist so leichtfüssig an mir vorbei gezogen, dass ich zuerst dachte, sie trainiert bloss. Bis ins Ziel konnte ich die Afrikanerin aber in Schach halten.
Mit dem Resultat freue ich mich aufs nächste Rennen. Am Samstag 16. August findet der Postathlon in Münsigen statt. Meine 9 km lange Laufstecke ist teilweise identisch mit dem Münsigen Louf. Ich sollte also gut vorbereitet sein.