Montag, 28. April 2008

Wieder einmal auf den Velo

Das wunderbare Frühlingswetter am Samstag hat mich dazu motiviert, zusätzlich zum Lauftraining, gegen Abend noch eine kleine Ausfahrt mit dem Velo zu machen. Mein letztes Rennvelo-Training lag schon 7 Monate zurück und meinem Colnago würde etwas frische Luft bestimmt auch gut tun.
Es war ein sonderbares Gefühl. Duch mein ausgeprägtes Lauftraining und die regelmässigen Übungen für meinen Rücken, sitze ich jetzt ganz anders auf dem Velo. Es zog im Rücken und die Beine hatten Mühe, die kleinen Gänge in Schwung zu halten. Scheinbar hat sich mein Körper dem Laufen angepasst.
Irgendwie fühle ich mich zwischen "Stuhl und Bank": In Läuferkreisen bin ich der Velofahrer .... und bei den Velofahren der Läufer !?!

Vielleicht werde ich am Schluss noch ein Triathlonist. Mit einem Crawl-Kurs habe ich ja bereits angefangen.

Montag, 21. April 2008

mein neuer Laufschuhe

Ja, ja die Laufschuhe sind ein Dauerthema. Nun habe ich schon so viele Modell ausprobiert.
Immer mit der Erwartung endlich "den Schuh" gefunden zu haben, passen meist schon nach kurzer Zeit etwas nicht mehr. Umso grösser war die Freude an meinen Asics DS-Trainer XII. Letztes Jahr gekauft, haben sie mich seither bei so mancher rasante Laufeinheit begleitet und bin mit ihnen zuverlässig über die Marathon-Distanz „geflogen“. Klar, dass mein nächster Laufschuhe wieder ein DS-Trainer sein musste. In der Zwischenzeit gibt es ja bereits die Version
13, die bestimmt wieder in verschieden Punkten verbessert wurde.

Eine Welt ist zusammen gebrochen, als ich in einer Zeitschrift (Triathlon ;-)) gelesen habe: der Neue ist schwerer, breiter, pickelhart und die Sprengung (Höhenunterschied zwischen Vorder- und Hinterteil; die Absatzhöhe sozusagen) ist inakzeptabel hoch. Was nach wenig tönt macht mein frühere Favorit für mich absolut unbrauchbar. Vom Winner zum Looser Also heiss es wieder auf Schuhsuche gehen, wieder zig Paare testen und wieder nach einigen Kilometer feststellen, dass doch nicht alles passt. "Oje, oje" was sagt nur Marimar dazu.
Das ein renommierter Herstelle
r wie Asics eine solche (Fehl)-Entwicklung macht völlig unverständlich.

Die Rettung kommt von einer absolut unerwarteten Seite: Mizuno Elixier 3!
Einer meiner ersten Laufschuhe war ein Mizuno Elixier. Heute betrachtet würde ich ihn als den grössten Fehlkauf aller Zeiten bezeichnen. Die Sprengung war so übertrieben hoch, dass es mir damals als Unwissend
er die ganzen Beine verdreht und ich es noch heute spüre (Hamstrings!).


Aber der neue ist wirklich eine „Wunderwaffe“: sehr leicht, ziemlich direkt, genügend flexibel, schön schmal und vor allem FLACH.

Einziger Wermutstropfen: Hält die genoppte Highspeed-Sohle länger als 1-2 Monate???

Vielleicht darf der neue Mizuno sogar mit nach New York, wer weiss.






Mittwoch, 16. April 2008

Vik's Schuhe

Ich muss mir ja jeweils allerhand über meine Laufschuh-Sammlung anhören. Da war der Bericht in der Coop Zeitschrift über Viktor Röthlin wie Balsam. Schaut Euch mal die vielen Schuhe von Viktor an. Da sollte doch meine "bescheidene" Sammlung nicht gross ins Gewicht fallen ;-)


Liebe Coop
Ich hoffe es es werden keine Rechte verletzt wenn ich das Bild von Eurer Zeitung für diesen Blog übernehme. Sonst meldet Euch bei mir und ich entferne es (nur ungerne) wieder.

Danke an die Coop










Die Analyse von Vik's Schuhauswahl lässt mein Herz höher schlagen: Er vertraut auf die gleichen Modelle, die auch mag. Natürlich habe ich die ultimativen Renntreter von Viktor nicht (es sind die, im Bild links neben Vik bei ca. 8 Uhr) . Aber seht Ihr die Grünen da? Die habe ich auch! Das sind ganz heisse Dinger. Sie sind sogar dem Speaker am letzten Postathlon an mir aufgefallen.

Auch mit den gleichen Schuhen werde ich vermutlich trotzdem immer Meilen resp. eine halbe Stunde hinter Röthlin herlaufen.

Ferien in Lezan (Südfrankreich)

Also letzte Woche war ich in den Ferien in Südfrankreich mit Marimar, Tim und Yannic. Die Ferien sind auch der Grund wieso ich erst jetzt dazu komme, wieder einmal etwas in den Blog zu schreiben.
Die Ferien waren trotz nicht gerade perfektem und recht kalten Wetter sehr erhohlsam. Meine Trainingseinheiten waren von den Regenschauer zum Glück nicht wesentlich betroffen und ich konnte meinen Trainigsplan gut einhalten.

Twice at day!
Wow, es hat mehrmals zu zwei Trainingseinheiten pro Tag gereicht. Wie in der Kenianischen Trainingsfibel vermerkt: "Twice at day". Die Wirkung auf den Formstand und die Erholung ist beachtlich. Am Ende hatte ich nicht mal mehr Schmerzen in den (Problem)-Hamstrings (jetzt sind sie leider wieder spührbar).

Dienstag, 1. April 2008

Video vom Zieleinlauf in Kerzers

Vom Zieleinlauf in Kerzers gibt es ein kleines Video.
Quiz: welcher Läufer ist Kuttini?



Leider sehe ich auf dem Film (wie meistens) nicht sehr vorteilhaft aus. Ich arbeite daran und werde vor dem nächsten Lauf eine Kosmetikerin aufsuchen oder eine dicke Wollmütze mit Sonnenbrille tragen ;-)

Montag, 17. März 2008

Kerzerslauf 2008

Der Kerzerslauf „nur“ eine Saisonvorbereitung?
Nur als Saisonvorbereitung wäre für Kerzers zu schade. Der Lauf ist sehr gut organisiert, bietet eine abwechslungsreiche Strecke, der Golaten-Stutz lässt keinen Läufer kalt und das Wetter ist meist frühlingshaft perfekt („Houz a längä“). Also einige gute Gründe um nach Kerzers zu fahren.
Besonders dieses Jahr war für mich der erste Wettbewerb des Jahres gefühlsmässig viel zu früh. Ich bin noch in der Aufbauphase und habe bisher noch kein einziges schnelles Training absolviert.
Seit über einem Jahr hindern mich die Läufer typischen Schmerzen im Hamstring-Bereich (Muskulatur der Oberschenkel-Rückseite) und deshalb habe mich Ende Januar entschlossen den Laufstiel zu ändern. Meine wichtigste Frage war mit natürlich: „Halten meine Hamstrings“ – und dies mit den neuen ultra flachen und schnellen Laufschuhe? Um es gleich vorweg zu nehmen, sie haben sehr gut gehalten!
Meine Bestzeit in Kerzers habe ich um eine halbe Minute getoppt und was mich besonders freut, gegenüber meinen indirekten Gegner habe ich aufgeholt bzw. sogar überholt. Da spielt der „nur“ 5. Kategorienrang eher eine untergeordnete Rolle.
Allerdings habe mit Kerzers ein kleines persönliches Problem: ich bin immer zu spät am Start. Dieses Jahr musste ich mich sogar im hinteren Teil des Startblocks einreihen. Es dauert „ewig“ lange bis ich mich nach dem Start durch das Gedrängel vorwärts gekämpft hatte. Beim ersten Kilometer traute ich meinen Augen nicht - 4:23 - so langsam habe ich meines Wissens noch nie den ersten Kilometer eines Rennes zurückgelegt. Das weiter Rennen konnte ich wie geplant gut einteilen und auf den letzten fünf Kilometer nach dem Golaten-Stutz nochmals richtig Gas geben. Obwohl noch nicht perfektioniert, bezahlt sich der neue Laufstiel bereits aus. Dummerweise geschah ich vor dem Ziel noch einmal ein kleines Maleur: irritiert durch die vielen Tore habe ich bei der ersten dicken Linie am Boden viel zu früh abbremst und erst nach dem ich bemerkte hatte, dass die anderen Läufer noch weiter laufen, das Rennen noch einmal aufgenommen, schade, aber was soll’s.

Sonntag, 16. März 2008

Start des Blog

Kuttini
Hi, Alle die mich besser kennen, kennen auch meinen Zweitname: Kuttini.
Wie ich zu diesem Namen gekommen bin erzähle ich Euch ein paar Zeilen weiter. Jedenfalls habe ich mich entschlossen, für alle die sich für meine sportlichen Tätigkeiten intressieren, einen neuen Blog einzurichten.

MEIN ZIEL FÜR 2008 = Der ultimative NEW YORK MARATHON am 2. November.
--> Diesem Ziel werde ich in diesem Jahr alle sportlichen Aktivitäten unterordnen!

Weil mein Austalien Blog viele Interessierte gefundent hat, habe ich mich entschlossen dieses Einmalimlebeneregnis blogmässig zu kommentieren.

Viel Spass
Euer Kuttini



Nun zu meinem Künstlername. Dass war so:
Während meiner aktiven Rennradzeit waren wir als Team am Grandprix von Genf angemeldet. Auf der Startliste konnte ich nach längerem Durchschauen meinen Namen nicht finden. Am Ende stellten wir fest, dass ich vermutlich dieser "Martin Kuttini" sein muss. Es war so und für alle im Team war dieser Vorfall so lustig, dass ich von diesem Zeitpunkt an im Team öfter Kuttini genannt wurde. Mir gefiel der Name selber auch und ich fuhr später sogar unter diesem Namen Rennen in Italien, die ich offiziell als CH Elite nicht hätte bestreiten dürfen.

Also, viel Spass beim Blog und bereits jetzt vielen Dank für alle Feedbacks.